Alle Artikel in: Sehenswürdigkeiten

Akademie der Künste diskutiert über die Potsdamer Garnisonkirche

Seit 2017 wird der Turm der Garnisonkirche in Potsdam unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten wieder aufgebaut, doch der öffentliche Streit über dieses Bauvorhaben ebbt nicht ab. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade in der letzten Woche hat der Haushaltsausschuss des Bundestags einer weiteren Mittelerhöhung zugestimmt. Die Fördersumme wird insgesamt über 20 Millionen Euro betragen. In einem offenen Brief unter dem Titel „Wiederaufbau Garnisonkirche Potsdam: Bruch statt Kontinuität – Notwendig ist ein Lernort anstelle eines Identifikationsorts“ haben im August dieses Jahres zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft grundlegende Änderungen an dem Projekt eingefordert. Sie kritisieren eine fehlende Distanz zu den rechtslastigen und militaristischen Traditionen des Ortes. In Folge des Briefes wurde der Nachbau des Glockenspiels wegen seiner revisionistischen Widmungen abgeschaltet, aber die Fragen nach der architektonischen Erscheinung, seiner zukünftige Nutzung und nach der Trägerschaft des Projektes bleiben. Anlass für die Sektion Baukunst der Akademie der Künste, die unterschiedlichen Positionen auf einem gemeinsamen Podium zusammenzubringen. Podiumsgespräch mit Thomas Albrecht, Architekt der Garnisonkirche Potsdam; Wolfgang Huber, ehemaliger Bischof Berlin-Brandenburg; Saskia Hüneke, Kunsthistorikerin; Detlef Karg, Landeskonservator Brandenburg …

Blick in das Dampfmaschinenhaus – auch bekannt als die „Potsdamer Moschee“

In Potsdam hat im November 2019 die Winterpause für viele Schlösser begonnen, aber es gibt trotzdem noch einiges zu sehen. Wie das Dampfmaschinenhaus, das in jeder Jahreszeit nur eingeschränkt besichtigt werden kann. Allerdings gibt es die Möglichkeit Führungen zu buchen, vielleicht ein wäre das etwas für den einen oder anderen. Aber auch von außen ist das Gebäude sehr eindrucksvoll. Wie kommt dieses Bauwerk nach Potsdam ? Eine exotische Sehenswürdigkeit in Potsdam ist das von Ludwig Persius 1841 und 1843 erbaute Dampfmaschinenhaus. Damals war es durchaus üblich fremde Baustile in die eigenen Bauwerke zu integrieren, das Dampfmaschinenhaus ist aber mit seiner Kombination aus Technik und fremdem religiösen Bauwerk ein ungewöhnliches Beispiel. Im Inneren befand sich seit 1842 eine 81,4 PS starke Dampfmaschine, die die Wasserversorgung der Gärten in Potsdam dienen sollte, speziell die 38 m hohe Fontäne im Park Sanssouci. Hierzu wurde durch eine 1,8 km lange Leitung Wasser aus der Havel gepumpt. Die ursprüngliche Dampfmaschine blieb 50 Jahre in Betrieb und wurde dann von einer stärkeren Maschine mit 160 PS abgelöst, die bis 1937 ihren …

Das Museumshaus „Im Güldenen Arm“

Das Museumshaus „Im Güldenen Arm“ ist das älteste original restaurierte Haus der zweiten Potsdamer Stadterweiterung. Obwohl es im Stadtzentrum liegt, in einer Querstraße der Brandenburger Straße, scheint das Museumshaus etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Zu Unrecht, denn das Haus besteht aus Fachwerk und ist damit das Einzige, das in dieser Bauart in Potsdam erhalten geblieben ist. Besonders auffällig ist die Eingangstür.

Der Wiederaufbau der „Transparenten Weltkugel“

Ich hatte bereits über den Wiederaufbau der Metallskulptur im Juli neben dem Marktcenter berichtet. Wie angekündigt war der Aufbau im August fertig gestellt und das Kunstwerk aus DDR ist nun wieder vollständig zugänglich. Es fügt sich auf dem neuen Platz gut in die Sichtachsen zum Dampfmaschinen-Haus/Moschee ein. Auch der Neubau im Hintergrund passt gut. Ob man das so gedacht bzw. erwartet hatte, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist es eher ein Zufall 🙂 Hier einmal meine kleine Galerie beginnend mit dem 21. Juli 2019. Anfang August kann man schon deutliche Fortschritte sehen. Am 25. August 2019 sah es dann so aus. Übrigens sieht man die Kugel von der Straße nicht so gut, da ein großes Blumenbeet angelegt wurde. Deshalb ist die „Moschee“ meine Empfehlung, wenn man die Kugel sucht. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Fotografieren.

Ein Blick ins Schloss Sanssouci

Das bekanntes Schloss in Potsdam ist natürlich Sanssouci. Als Kind bin ich oft mit meinen Eltern dort gewesen und ich erinnere mich noch an die großen Latschen mit denen man über das Parkett schlittern konnte. Und die Pracht, alles glänzte und glitzerte, Gold wohin man sah. Nach der Wende war ich zwar im Park unterwegs, aber nie im Schloss. Das hat sich jetzt geändert. Oft gehe ich im Park spazieren, schaue mir die Gärten an und genieße die Schönheit. Die Schlossbesichtigung Ich bin mit der letzten Führung durch die Räume gelaufen, daher sind die Fotos recht dunkel. Natürlich durch man kein Blitzgerät benutzen und braucht eine Fotoerlaubnis. Die kostet 3 Euro und gilt für einen Tag. Man kann damit also mehrere Gebäude/Schlösser in Potsdam fotografieren. Eine Führung dauert 40 Minuten, der Eintritt kostet 12 Euro, und wenn man fotografieren möchte, auch nur mit dem Handy, kostet es 3 Euro. Die Informationen während der Führung waren interessant, man konnte immer Fragen stellen. Mir hat es gefallen. Das Schloss Sanssouci Ein Schloss für die Sommerfrische, ein Ort …

Große Pläne für die Villa Francke

In der Potsdamer Gregor-Mendel-Straße gibt es viele wundervolle Villen mit sehr interessanten Geschichten. Dazu gehört auch die Villa, die sich die Holzhändlerfamilie Francke 1873/74 bauen lies. Entworfen wurde sie vom Architekten Reinhold Persius, ein prachtvolles Gebäude in einem großen Garten wie man es auf einem zeitgenössischen Gemälde sieht. REPRO: STADT POTSDAM 1909 bis 1912 wurde die Sommerresidenz durch Architekt Peter Behrens umgestaltet und erweitert – unter anderem um einen Tennisplatz und ein Fahrzeughaus. Das war auch notwendig, denn die Franckes sollen eines der ersten Automobile Potsdams besessen haben, noch vor dem Kaiser. So jedenfalls erzählt man es sich in der Familie, berichtet Köppel. Die Familie sei auch während der DDR-Zeit nicht enteignet worden, weil der damalige Besitzer in Namibia wohnte und einen britischen Pass besaß. Auch deshalb ist das Gebäude wohl noch so gut erhalten, wie die hochwertige Ausstattung mit Marmorkaminen und Säulen, Stuckdecken.     Die Villa und das rund 15000 Quadratmeter große Grundstück wurden im Frühjahr 2018 von Nachfahren der Familie Francke verkauft und bereits Anfang 2019 stellte der neue Eigentümer Matthias Köppel erste …