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Leider geschlossen – Taschen, Taschen und noch mehr Taschen

Ein Besuch in Potsdams „Stauraum“ Taschen kann man nicht genug haben, oder? Ich fürchte dieses Klischee trifft voll und ganz auf mich zu. Es gibt einfach immer einen Grund für eine neue Tasche. Im Sommer nimmt man andere Taschen als im Winter, fürs Büro muss ein Laptop hineinpassen, unterwegs sollte sie nicht zu schwer sein und natürlich ist da noch die Farbe. Habe ich etwas vergessen ? Bestimmt.  Anfang des Jahres habe ich eine kleine Tascheninventur gemacht und zwei Taschen für den Kleidertausch ausgewählt, wenn das nicht klappt gibt es Oxfam oder Momox. Manchmal gibt es gutes Geld für Markenware. Natürlich habe ich auch Fototaschen, aber für Kuba wollte ich etwas Praktisches haben, nicht zu groß und keinen Rucksack. Und da ich Taschen nicht online kaufe, bin ich immer auf der Suche nach einem besonderen Laden.  Den habe ich nun in meiner neuen Nachbarschaft in Potsdam entdeckt. Er trägt den bezeichnenden Namen „Stauraum“ und es gibt ihn seit 2012. Auf nur 30 Quadratmetern bietet Jeannette Walter Upcycling-Taschen und Accessoires aus gebrauchten Materialien, wie LKW Planen, Feuerwehr- und Fahrradschläuchen, Sportgeräte …

Leider geschlossen – Werkverkauf von Hedwig Bollhagen Keramik

Hedwig Bollhagen – sie war in der ehemaligen DDR eine Institution. Ihre Keramik Bückware, man musste Glück haben sie zu erwischen oder man machte es so wie ich – Bollhagen gegen Bürgel. So konnte ich einen schönen Bestand an dieser Keramik sammeln. Dann kam die Wende und das Angebot wuchs, aber auch die Preise. Trotzdem kam das eine oder andere Stück dazu, auch weil sich die Qualität der Keramik verändert hat. Wer war Hedwig Bollhagen? HB, so ihr Kürzel, wurde 1907 in Hannover geboren, sie lernte an einer keramischen Fachschule und übernahm schon als Zwanzigjährige eine Anstellung als Entwerferin und Leiterin der Malabteilung der Steingut- und Fayencefabrik Velten-Vordamm. Nach der Schließung der Firma ging sie 1931 auf Wanderschaft und erweiterte ihr Wissen in Karlsruhe, Neustadt und Garmisch-Partenkirchen, bevor sie 1934 nach Marwitz zurückkam. Sie überstand Weltkrieg, die Verstaatlichung der Werkstätten zur DDR-Zeit und die Reprivatisierung nach der Wende. Ihre Keramik ist ein feines, weiß grundiertes Steingut oder Fayence aus einfachem, rot brennendem, mit Zinnglasur überzogenem Ton. Das Steingut wird seriell gefertigt, abgesehen von begehrten Einzel- und Sonderstücken. Gemalt …

Das Keramikgeschirr von Hedwig Bollhagen ist Kult

Hedwig Bollhagen – sie war in der ehemaligen DDR eine Institution. Ihre Keramik Bückware, man musste Glück haben sie zu erwischen oder man machte es so wie ich – Bollhagen gegen Bürgel. So konnte ich einen schönen Bestand an dieser Keramik sammeln. Dann kam die Wende und das Angebot wuchs, aber auch die Preise. Trotzdem kam das eine oder andere Stück dazu, auch weil sich die Qualität der Keramik verändert hat. Wer war Hedwig Bollhagen? HB, so ihr Kürzel, wurde 1907 in Hannover geboren, sie lernte an einer keramischen Fachschule und übernahm schon als Zwanzigjährige eine Anstellung als Entwerferin und Leiterin der Malabteilung der Steingut- und Fayencefabrik Velten-Vordamm. Nach der Schließung der Firma ging sie 1931 auf Wanderschaft und erweiterte ihr Wissen in Karlsruhe, Neustadt und Garmisch-Partenkirchen, bevor sie 1934 nach Marwitz zurückkam. Sie überstand Weltkrieg, die Verstaatlichung der Werkstätten zur DDR-Zeit und die Reprivatisierung nach der Wende. Ihre Keramik ist ein feines, weiß grundiertes Steingut oder Fayence aus einfachem, rot brennendem, mit Zinnglasur überzogenem Ton. Das Steingut wird seriell gefertigt, abgesehen von begehrten Einzel- und Sonderstücken. Gemalt …