Alle Artikel in: Berlin

Archenhold Sternwarte & das längste Linsenfernrohr der Welt

Ich möchte Euch heute mit in die Sternwarte im Berliner Treptower Park nehmen. Warum? Hier gibt es das längste Linsenfernrohr der Erde. Es stammt aus dem vergangenen Jahrhundert und wird mittlerweile nur zu bestimmten Terminen vorgeführt, die man auf der Webseite der Sternwarte findet. Ich konnte im vergangenen Jahr an einer Vorführung außerhalb der normalen Öffnungszeiten in einer kleinen Gruppe teilnehmen und möchte ein paar Bilder diesem Tag zeigen. Das längste bewegliche Linsenfernrohr der Erde ist 21 Meter lang und diese Dimensionen erkennt man besonders auf dem Dach. Weil unsere Gruppe aus einigen Fotografen bestand, gab es Möglichkeit tolle Bilder zu machen, in unserem Fall war es Anfangs noch hell und das wurde genutzt. Danach ging es in die Dauerausstellung und natürlich wurde uns auch der Sternenhimmel gezeigt (kleiner Hinweis – der Sommer empfiehlt sich fürs Sterne gucken nicht so sehr, weil es sehr spät dunkel wird :)) Für Technikfans gibt es tolle Geräte zu sehen.   Den Abschluss bildete das Sterne- bzw. Planeten gucken. Meine Kamera habe ich dabei zur Seite gelegt und mein …

Baustellenbesuch – der Flughafen BER in Schönefeld

Ich bin wirklich gespannt wie es mit dem Flughafen BER weitergeht. In dieser Woche wurde gemeldet, dass es vielleicht doch nichts mit 2017 wird. Mir ist das inzwischen unheimlich, denn auf dem Flughafen sieht es schon sehr gut aus. Und zum Thema Brandschutz: ist Deutschland das einzige Land, dass Probleme mit dem EU-Richtlinien hat ? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen. Hier mein Bericht über  einem der tollen Sommertage in Berlin und Brandenburg. Seit 25 Jahren gibt es die Brandenburgischen Sommerkonzerte und zum zweiten Mal trat man auf der Baustelle der Flughafen BER auf. Eine tolle Kulisse und ein Supersound für das Deutsches Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung Tugan Sokhiev und Jan Lisiecki am Klavier. Per Shuttle vom S-Bahnhof Schönefeld ging es zum BER-Flughafen wo man sich Informieren konnte, aber auch Zeit zum Essen und Trinken hatte. Mich hätte gern eine Rundfahrt mitgemacht, aber die Karten waren leider schon ausverkauft. Aber auch so konnte man sich viel ansehen wie die Fotos zeigen. Außerdem bestand die Möglichkeit die neue Abfertigungshalle zu besichtigen.  Das Sommerkonzert fand unter dem Dach der Eingangshalle …

Wiederentdeckt – zwei Ausstellungen aus dem Jahr 1989

1989 – ein entscheidendes Jahr in der ostdeutschen Geschichte und damit natürlich auch für das neue Deutschland, das ein Jahr später ausgerufen wird. Die Ereignisse haben sich damals überschlagen, kam noch vorstellbar heute – 30 Jahre später. Unter dem Namen „Fundstücke aus Brandenburg“ wird im „Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte“ an zwei Ausstellungen aus dem Jahr 1989 erinnert, die fast vergessen waren. Ich habe mir die beiden Ausstellungen schon ansehen und war so beeindruckt, dass ich selbst noch einmal im Zeitungsarchiv nachgeschaut habe und tatsächlich etwas finden konnte. Die Ausstellungsmacher kennen die Sachen sicher, aber ich habe Kopien gemacht und gebe den Umschlag im HBPG ab. Hier zwei Beispiele. Leider habe ich nichts zu „Suchet der Stadt Bestes“ finden können. Suchet der Stadt Bestes – vom 10. September bis 8. Oktober 1989 in der Nikolaikirche Im Sommer 1989 wollten Potsdamer Bürger etwas gegen den Verfall der Stadt und beginnenden Abriß in der Altstadt tun. Noch vor der Wende war es ein Risiko diese Politik zu kritisieren und sie mit einer Ausstellung öffentlich machen. So war es …

Neuer Info-Pfad – Stelen erinnern an die DDR-Grenze am Potsdamer Jungfernsee

Der Bereich zwischen der Glienicker Brücke und Cecilienhof im Neuen Garten zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in Potsdam. Nur wenig erinnert heute noch daran, dass hier die Grenze zwischen der DDR und West-Berlin verlief. Nun gibt es einen Geschichtspfad mit acht Stelen, der über das ehemalige DDR-Sperrgebiet informiert. Eröffnet wurde die Ausstellung mit dem Titel „Achtung Grenze. Das Sperrgebiet der DDR in Potsdam 1961-1989“ am 10. April 2019. Die acht 1,80 Meter hohen Stelen, zwischen der Glienicker Brücke bis zur Bertinistraße, informieren mit deutschen und englischen Kurz-Texten und historischen Bildern über die bis 1990 hier entlang verlaufene Grenze zwischen der DDR und Berlin (West). „Von der Glienicker Brücke aus konnte man bisher den Grenzverlauf nur noch ahnen. Es gab kaum noch Spuren von der Teilung, nichts was an die Zeit zwischen 1945 und 1990 erinnerte. So entwickelten sieben Personen 2011 die Idee eines Info-Pfads“ so Frank Bösch, Direktor des ZZF Potsdam, in seiner Begrüßungsrede. „Der Erinnerungspfad informiert über den Aufbau und die Entwicklung der Sperranlagen, thematisiert das Leben im Grenzgebiet, die Umnutzung der Villen und …

Kurzurlaub im „Alten Hof am Elbdeich“

Die Prignitz ist eine wunderschöne Region im Land Brandenburg, die ich im letzten Herbst besser kennengelernt habe. Unbesandten in der Prignitz Unbesandten in der Prignitz, Einwohner 36, Lage im Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbtalaue“, direkt am Elbdeich. Mit dem Kauf des Hotels und Restaurants „Alter Hof am Elbdeich“ begann 2010 die Erfolgsgeschichte von Annett Senst und Dirk Wolters, den Eigentümern des Hotel und Restaurant „Alter Hof am Elbdeich“. Das Ehepaar wollte sich unbedingt selbstständig machen und der Zufall brachte sie mit dem Alten Hof zusammen, den sie kauften. Damals war der „Alte Hof“ in keinem guten Zustand, die Gäste sind ausgeblieben. Nach dem Kauf begannen sie sofort mit der Umgestaltung des Hofes. Die Einrichtung wurde erneuert und eine neue Küche eingeführt. Ihr Konzept – regional, saisonal. Eine Besonderheit Ayurveda. Annette Senst ist gelernte Köchin, aber in der Küche spielt ihr Mann eine große Rolle. Er ist experimentierfreudig und hat immer wieder neue Idee. So bleibt das Angebot immer interessant. Auffällig ist der Zusammenhalt der Mitarbeiter, eine Gemeinschaft, die für den „Alten Hof“ wichtig ist. Von Anfang wurde Wert darauf gelegt, …

Umzugschaos und andere Widrigkeiten

Nach fast 3 Wochen habe ich heute meinen Laptop endlich wieder aufgeklappt. Kaum zu glauben, aber das Umzugschaos und vor allem die Probleme mit der Telekom haben mich voll erwischt. Am 4.12. 2017 wurde der alte Anschluß abgeschaltet, ohne das der neue funktionierte. Dabei hatte ich alles im November angemeldet und dann dieses Disaster. Natürlich kamen die Rechnungen und die Glückwünsche zum Umzug, eine Frechheit finde ich. Angeblich bekomme ich natürlich alles ersetzt, aber wenn meine Post mit „Lieber Herr “ beantwortet wird, werden meine Zweifel nicht geringen. Leider war das nicht der einzige Zwischenfall, auch mein Fernseher ging beim Umzug kaputt. Ich habe ihm erst im Juli gekauft und bin nun gespannt was die Transportversicherung zahlt.   Mein Pessimismus ist im Moment auf dem höchsten Stand, auch weil ich noch keinen Nachmieter habe. Die Eigentümerin sucht, aber die geplante Mieterhöhung macht es nicht einfacher. Und dann will ich ja auch noch Geld für meine Küche und mein Bad, alles für einen Appel und ’ne Ei. So werde ich den Januar weiter Miete zahlen, die …