Alle Artikel mit dem Schlagwort: Alter Markt

Blick auf das Museum Barberini

In kurzer Zeit ist das Museum Barberini zum bekanntesten Kunstmuseum Potsdams geworden. Ich bin sicher, dass es im Vorfeld viele Diskussionen gab, aber das Ergebnis ist wirklich gelungen. Und es wird vom Publikum angenommen. Kurze Geschichte des Bauwerkes Das Palais Barberini war ein unter dem preußischen König Friedrich II. nach Entwürfen Carl von Gontards 1771 bis 1772 errichtetes klassizistisch-barockes Bürgerhaus in der Humboldtstraße 5/6 in Potsdam. Seine Hauptfassade ist zum Alten Markt mit dem Potsdamer Stadtschloss und der Nikolaikirche gerichtet. Seinen Namen erhielt das Gebäude nach dem vom König zum Vorbild bestimmten Palazzo Barberini in Rom. Die Potsdamer Nachschöpfung der italienischen Vorlage bildete den monumentalen südöstlichen Abschluss des Alten Marktes und gehörte zusammen mit dem ebenfalls von Gontard entworfenen benachbarten Noackschen Haus Humboldtstraße 4 zu den letzten unter Friedrich II. entstandenen Bauten rund um die Platzanlage. Blick aus dem Museum auf den Alten Markt (Sommer 2017) Blick in den Innenhof Mehr Fotos gibt es hier Das Museum Auf der Seite von Potsdam Tourismus steht folgende Kurzbeschreibung: Mit dem Museum Barberini, getragen von der Hasso Plattner Förderstiftung, gibt es …

Das Potsdam Museum am Alten Markt

Das Potsdam Museum Wer sich für die Geschichte der Stadt Potsdam interessiert, dem möchte ich das „Potsdam Museum“ empfehlen. Man findet es im Alten Rathaus auf dem Alten Markt, direkt gegenüber dem Barberini- und Landtagsneubau. Das denkmalgeschützte Bauensemble bildet mit seinem verglasten Haupteingang und dem modernen Innenausbau einen idealen Rahmen für ein attraktives Stadtmuseum. Nach umfangreichen Umbauten wurde das Haus am 22. September 2013 mit der ständigen Ausstellung „Potsdam, eine Stadt macht Geschichte“ eröffnet. Auf der Webseite des Museum werden über 500 Ausstellungsobjekte auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche gesprochen, so sachlich das klingt, wenn man durch die Räume läuft wird man überrascht. So viel Potsdamer Geschichte auf einem Fleck, über alle Zeit-Epochen hinweg. Hinzu kommt die wirklich interessante und abwechslungsreiche Inszenierung. So ein Museum gefällt mir. Zum Glück kann ich als Potsdamerin das Museum jederzeit besuchen, denn eine Besichtigung reicht mir einfach nicht. Max Baur Inhaltlich konnte das Potsdam Museum mit seiner Ausstellung über Max Baur in diesem Jahr auch aus dem Schatten des Barberini heraustreten. Wie kein anderer Fotograf Potsdams steht der Name Max Baur (1898–1988) …

Abgerissen – das Gebäude der alten FHS

Von dem ehemaligen FH-Gebäude in Potsdams ist eine Menge Bauschutt übriggeblieben, als am Donnerstag, dem 16. August 2018, die letzten Wände fielen. Anstelle der alten Fachhochschule soll dort ein Karree aus Wohn- und Geschäftshäusern gebaut werden. Insgesamt werden 15 neue Gebäude auf der Fläche von 6300 Quadratmetern entstehen, wobei bis dahin noch ein paar Jahre vergehen werden. Der Vormittag Am Morgen stand noch einen Teil der alten FHS, aber die Bagger kamen voran. Am Nachmittag In der Potsdamer Presse wurde der Abriss-Termin bekannt gegeben und so standen viele Leute am Bauzaun und schauten den Baggern zu. Auch ich habe mir einen guten Platz suchen wollen, aber mit 30 Grad und strahlend blauem Himmel, war das nicht einfach. Also machte ich mich auf dem den Weg auf die Kuppel der Nikolaikirche. Blick von der Nikolaikirche Ein toller Ausblick, nur leider ohne Schatten und fast ohne Blick auf die Baustelle. Pech gehabt. Man konnte von oben die Mauern fallen hören, also wollte ich schnell wieder hinunter. Leichter gesagt als getan, bei der engen Wendeltreppe, aber zum Glück sind …

Max Beckmann. Welttheater – die Ausstellung im Museum Barberini (2018)

Man kann sich Potsdam ohne das Barberini kaum noch vorstellen, vor allem weil sich das Museum von Null auf Hundert in die Riege der erfolgreichsten Museen Deutschlands katapultiert hat. Man wird sehen, ob die Beckmann-Ausstellung diese Tradition fortsetzen kann, verdient hat sie es in jedem Fall. Welttheater – worum geht es ? Max Beckmann (1884–1950) gehört zu den bedeutendsten Malern der Klassischen Moderne. In den zwanziger Jahren stand er der Neuen Sachlichkeit nahe, später galt er als Expressionist, der früh internationale Beachtung fand. Viele seiner berühmten Triptychen hängen in Museen in den USA. Darunter befindet sich das bisher kaum in Europa präsentierte Schauspieler-Triptychon, das nun im Zentrum der neuen Ausstellung im Museum Barberini und exemplarisch für Beckmanns Idee der Welt als Bühne steht. Diese Ausstellung versammelt 112 Leihgaben aus deutschen und internationalen Museen und Privatsammlungen wie der Nationalgalerie Berlin, der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, dem Museum Ludwig, Köln, der Tate, London und dem Saint Louis Art Museum. Die Schau wurde in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen realisiert, die eine der größten Beckmann-Sammlungen Deutschlands besitzt. Dort …

Chronik eines Abrisses – 1. Mai 2018

Als ich am 1.Mai 2018 aus Hamburg nach Potsdam zurückkehrte, gab es ein paar neue Graffitis auf der roten Wand. Natürlich habe ich gleich ein paar Handy-Fotos gemacht, denn man konnte sich denken, dass die Schrift nicht so lange dort stehen würde. Und wenn man denkt, also das werden die doch nicht übermalen – klar haben sie das getan. Womit die Schrift nicht weg war, logisch. Dabei gab es genug Filme, in den genau das dargestellt wurde. Komisch,dass man so in die Falle getappt ist. Wie auch immer, hier erst einmal die Fotos vom 1. Mai 2018.