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Die Potsdamer Löwenvilla

Ich bin noch immer dabei, meine neue Heimatstadt zu erkunden. Das ist viel einfacher als in Berlin, denn die Wege sind kurz und auch wenn man kein festes Ziel hat, entdeckt man wunderschöne und interessante Orte. Wie zum Beispiel die Löwenvilla in Potsdam, einem wundervollen Gebäude mit einer interessanten Geschichte. So war hier war die Bombe versteckt, mit der Claus Graf Schenk von Stauffenberg töten wollte. Sie wurde erst am Tag des Attentats abgeholt. Nach dem Auszug der Familie 1952 wurde die Villa Gästehaus der Pädagogischen Hochschule Potsdam. 1987 erfolgte die Aufnahme in die Denkmalliste.“* Nach der Wende wurde das Eigentum an de Familie zurückgegeben. Durch den Denkmalschutz-Status ist es sicher zu teuer, sie in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Das ist meine Vermutung, denn 1000 Quadratmeter hat die Villa und man kann sie beinahe vollständig zu mieten; nur eines der Zimmer ist vergeben. Nutzung als Internat für Söhne betuchter Adelsfamilien und Gutsbesitzer, nach dem verunglückten Attentat war Potsdam für sie tabu. Es zog ein Altenheim ein, später Menschen auf der Flucht. Als die Familie von der Lancken …

Neobarock und Jugendstil – die Löwenvilla in Potsdam

Nachdem ich bereits über die Skulpturenausstellung in der Löwenvilla berichtet habe, möchte ich heute den Fokus auf die Innenausstattung, soweit sie zugänglich ist, richten. Auf der Webseite der  „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“  kann man mehr über die Räume und die Gartenanlagen lesen. Wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist man wirklich sehr beeindruckt (die Innenausstattung der Villa soll weitgehend erhalten sein). Leider ist die ursprüngliche Gartenanlage nicht mehr erhalten, von der Grotte gibt es zum Beispiel nur noch Fragmente. Trotzdem ist das ganze Anwesen harmonisch angelegt, wunderschön fügt sie sich in den Hang ein, mit Terrasse und Treppe. Natürlich ist das immer Geschmacksache, aber ich mag diesen Mix mit Jugendstil-Elementen. Und mein nächster Besuch ist schon geplant, da entdecke ich bestimmt wieder etwas Neues. Was meint Ihr, gefällt Euch mein Bericht ? Das würde mich freuen. Die Löwen gaben der Villa den Namen   Ein Blick auf die Überbleibsel der Grotte   Innenansichten      

Die Potsdamer Löwenvilla wird zur Galerie

Skulpturen der Galerie Schmalfuß in der Löwenvilla Die Löwenvilla ist ein geschichtsträchtiger Ort und ein wundervolles Gebäude mit einem schönen Garten. Mit Worten kann man es kaum beschreiben und an einem Sommertag fühlt man sich wie in Italien. Ich werde auf jeden Fall noch etwas zur Villa schreiben, die man eigentlich nicht besichtigen kann. Zum einen steht sie unter Denkmalschutz und zum anderen gibt es dort wohl noch Bewohner. Allerdings bietet sich zur Zeit eine seltene Gelegenheit einen kurzen Blick auf den Garten und ein paar Räume zu werfen, denn die Galerie Schmalfuß aus Berlin stellt dort 40 Skulpturen aus. Vor Mosaiken, Spiegeln, Stuck und Marmor und im großen Garten der Villa präsentiert der Galerist Wolfgang Schmalfuß zeitgenössischen Arbeiten von 13 Künstlern. Die Skulpturen Bereits im Eingangsbereich der Villa empfängt den Besucher eine Gruppe von 12 Holzfiguren von Bildhauerin Christiane Erdmann. Mit „Shakespeares Sonette“ hat sie Robert Wilsons Inszenierung der Sonette am Berliner Ensemble nachempfunden.   Die meisten Kunstwerke stehen im Garten, der terrassenförmig angelegt ist. Zu dem Künstlern, die man bewundern kann, gehören zum Beispiel Trak Wendisch, …