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Die Pyramide im Neuen Garten von Potsdam

Heute möchte ich Euch in den Neuen Garten entführen. Der Neue Garten ist ein 102,5 Hektar großes Parkgelände, auf dem Friedrich Wilhelm II. ab 1787 einen neuen Garten anlegen lies, der sich vom barocken Park Sanssouci abheben sollte. Neben dem Marmorpalais findet man im Neuen Garten zahlreiche interessante Bauten. Manche von ihnen zeigen Spuren der Ägyptenbegeisterung die Ende des 18. Jahrhunderts herrschte. Dazu gehört auch die Pyramide, die sich in Sichtachse zum Marmorpalais befindet und die trotzdem wie aus dem Nichts vor dem Auge des Spaziergängers auftaucht. Kurze Geschichte der Pyramide Friedrich Wilhelm II. lies für seinen damaligen Wohnsitz, dem Marmorpalais, einige Wirtschaftsgebäude errichten. Zum Beispiel die historische Schlossküche, die äußerlich wie eine Tempelruine aussieht. Sie ist durch einem unterirdischen Gang mit dem von Friedrich Wilhelm II. erbauten Palais verbunden. Der Gang ist intakt, muss aber noch saniert werden. Das überraschenste Bauwerk des Parks ist allerdings eine Pyramide. Für Friedrich Wilhelm II. zwischen 1791 und 1792 nach Plänen von A.L. Krüger und Carl Gotthard Langhans erbaut, diente sie mit ihren hieroglyphischen Wandverzierungen als Kühlhaus. Im Winter wurde hier Eis vom …

Aus dem Stadtleben – Ostern 2020

Heute einmal eine kleine Presseschau zum Thema Ausgangsbeschränkungen aus den regionalen Zeitungen. So kann sich jeder ein  eigenes Bild machen. Mein Bild: Die Straßen in Potsdam sind voll, das gilt auch für die Geschäfte und Tram. Mindestabstand – Fehlanzeige. Wie soll man den auch einhalten, wenn Tram und S-Bahn ausfallen und sich dann alles auf die konzentriert, die kommt. Wohlgemerkt, ich muss zur Arbeit. Aber die Leute mit Rollkoffern und Bierkästen sicher nicht, oder ist das Eure Verpflegung im Büro. Nicht falsch verstehen, Ihr könnt Euch gern in Gefahr begeben. Aber Ihr steckt Menschen an. Nicht alle werden das nächste Osterfest erleben, aber das scheint Euch egal zu sein. Man muss positiv sein, das sagt sich wahrscheinlich die Landesregierung. Ich denke, man verschließt die Augen. Ansprache und Bitten ? Echt jetzt. So, das musste ich mal loswerden, weil ich es seit Montag immer wieder so erlebe. Hier die Presseschau aus der  PNN und MAZ. Der Nackte und die Polizei Rund 100 Picknicker und Badegäste wurden am Heiligen See vertrieben. Mancher ging nur unter Protest. Potsdam …

Statuen in Potsdam – Wasserholendes Mädchen

Am südwestlichen Ende des Marly-Gartens gibt es einem kleinen Wasserlauf und dort steht etwas versteckt die Bronzeskulptur des „Wasserholenden Mädchens“ von Ludwig Wilhelm Wichmann (1788-1859). Seit 2016 steht die Statue an ihrem heutigen Platz. Sie ist ein Nachguss der im Zweiten Weltkrieg verschollenen Bronzeskulptur und kostete rund 16.000 Euro, wie Kustodin Saskia Hüneke bestätigte. Der Standort ist nahezu perfekt, die junge Frau tritt plötzlich aus dem Dickicht heraus.  Je nach Jahreszeit und Sonneneinstrahlung ergibt sich für den Spaziergänger ein anderes Bild, die Überraschung ist sozusagen vorprogrammiert. Im Frühling kommt das junge Mädchen am besten zur Geltung, dann verschwindet auch der Sockel auf dem das Mädchen steht, hinter grünen Ranken. Zu dieser Zeit wirkt auch der kleine See besonders gut, er ist auch eine gute Orientierung beim Suchen. Der Marlygarten ist der älteste Teil vom Park Sanssouci, er liegt im östlichen Teil des Parks.    

Virtuell durch Sanssouci

In dieser Woche liegt in vielen regionalen Zeitungen wieder die „Sans, Souci“ – Beilage der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Wir finden darin ein Frühjahrs-Programm, das durch die aktuelle Corona-Pandemie durcheinander gewirbelt wurde. Aber die SPSG bietet uns einen virtuellen Schlossbesuch an. WELTWEIT, 24/7: DIE SCHLÖSSER SIND GEÖFFNET – MIT IHREN AUSSTELLUNGEN. UNSERE PROJEKTE AUF GOOGLE ARTS & CULTURE  Unter dem Link „Wir bleiben zu Hause“ gibt es aber noch viel mehr zu sehen. Man findet Dokumentationen, Reportagen und Videos (auf You Tube). Man kann sogar durch den Park Sanssouci spazieren gehen 🙂 Probiert es doch einfach aus, vielleicht macht es Euch Spaß. Ich habe es mit meinem Laptop ausprobiert und es hat gut funktioniert. Hier noch einmal der LINK

Potsdam erlesen – wo & was !

Wirbleibenzuhause – so lautet das Gebot der Stunde. Also mehr Zeit zum Lesen für Euch und mich. Falls Ihr Bücher benötigt, nutzt in dieser Zeit doch die Dienste der regionalen Buchhandlungen. Wo ? Ich habe auf der Webseite des „Internationalen Buches“ nachgesehen und dort bietet man folgendes an: Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, ab Mittwoch, 18.03.2020, ist unser Ladengeschäft geschlossen. Eine Abholung bestellter Bücher ist weiterhin möglich, benutzen Sie bitte hierfür unsere Klingel am Haupteingang. Für Fragen, Bestellungen u.s.w. sind wir weiterhin telefonisch, per Mail oder im Onlinehop erreichbar. Lieferung nach Absprache“ Internationales Buch-Potsdam Brandenburger Str. 41-42 14467 Potsdam Internationales.Buch@t-online.de 0331 /291496 oder 291558 Was ? Im Moment liegen bei mir drei spannende Sachbücher bzw. Biographien auf dem Tisch, die im  übertragenen Sinn etwas mit Potsdam zu tun haben. Wolfgang Joop, Die einzige mögliche Zeit, erschienen im Verlag Kindler, 22 Euro „Es geht in diesem Buch um Potsdam, seine Kindheit und Bornstedt. Der Hof in Bornstedt ist die wahre Hauptfigur in Joops Autobiografie „Die einzig mögliche Zeit“, ein Ort, dessen Anziehungskraft man selbst dann zu spüren …