Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ostalgie

Mit diesem Stadtplan blickt man in Vergangenheit

Ich stöbere immer gern in Antiquariaten und vor unserem Barcamp war ich auf der Suche nach einer schönen Deko. Die Räume sollten ein wenig Potsdam-Flair ausstrahlen und so habe ich speziell nach Karten gesucht. Heute benutzen ja fast alle den PC oder das Navi, aber für mich haben Karten auch eine Funktionen, die über das hinausgehen. Man sieht hier auf einen Blick Veränderungen, kann Entfernungen gut ausmachen. Und tatsächlich konnte ich ein paar schöne Stücke aus DDR-Zeiten finden. Danach suche ich besonders, weil man auf den Karten die Namen der Straßen sehen kann, Veränderungen werden hier direkt sichtbar. Und auf einigen Karten gibt es auch schöne Reklame. Ich habe für Euch eine der Karten fotografiert und hoffe, dass der Blick in die Vergangenheit unterhaltsam und interessant ist.   Na, was denkt Ihr ? Die „Werbung“ ist doch super interessant. Könnt Ihr etwas dazu sagen – was ist aus den Läden geworden, zum Beispiel ? Das würde mich sehr interessieren. Bis dann, Kerstin

Familie Grün kehrt zurück in die Potsdamer Innenstadt

Die bekannte Potsdamer Keramikskulptur „Familie Grün“ der Fahrländer Künstlerin Carola Buhlmann wird als Kopie am Dienstag, 24. März, um 10 Uhr am ursprünglichen Standort in der Brandenburger Straße (Ecke Lindenstraße) wieder aufgestellt und im Beisein der Beigeordneten für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Noosha Aubel, der Künstlerin Kerstin Becker sowie der Tochter der verstorbenen Fahrländer Künstlerin der Öffentlichkeit präsentiert.

Wiederaufbau der „Transparenten Weltkugel“

Fast 10 Jahre war sie nicht mehr zu sehen, die „Transparente Weltkugel“, die seit 1977/78 vor der ehemaligen Buchhandlung „Alexander von Humboldt“ stand. Aus Sicherheitsgründen musste die Skulptur im Oktober 2010 von der Baustelle der Stadt- und Landesbibliothek entfernt werden. Kurz zuvor, noch im Mai 2010, hatte man im Zuge von Wartungsarbeiten, Verwitterungsspuren an der Skulptur beseitigt. Im Zuge des Neuaufbaus der Potsdamer Mitte wird das Denkmal nicht wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückkehren, da dieses Areal Teil der zu bebauenden Fläche entlang der Friedrich-Ebert-Straße ist. Sie wurde von Prof. Günter Junge entworfen und und vom Stahlbauer Ulrich Dalichow in Zusammenarbeit mit Christian Röhl ausgeführt. Die Kugel wurde geformt aus zwei ineinander verschlungenen Zitaten. Zum einen dem Anfang aus dem Chorus mysticus, den Schlussversen aus Goethes Faust II: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“ und aus der elften Feuerbach-These Karl Marx‘ „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern“.  Sie besteht aus oberflächenbehandeltem Stahl. Der damalige Abbau wurde dokumentiert und kann hier eingesehen werden. Ich habe meine Fotos …