Alle Artikel mit dem Schlagwort: Foto-Location

Das Jan Bouman Museum in Potsdam

Da ich gerade eine kleine holländische Phase auf dem Blog habe, gibt es etwas aus dem Holländischen Viertel aus Potsdam. Wenn Ihr wieder einmal in Potsdam seit, dann schaut doch einmal in dieses Museum. Es lohnt sich. Das Jan Bouman Haus ist das erste städtische, für Immigranten gebaute Siedlungshaus des 18. Jahrhunderts. Es trägt den Namen des niederländischen Baumeisters Jan Bouman (1706 – 1776), unter dessen Leitung nicht nur das Holländische Viertel, sondern auch zahlreiche Bauwerke in Potsdam und Berlin entstanden. Das Giebelhaus mit seinem typischen Baustil weist, verglichen mit anderen Häusern in diesem Viertel, den größten Bestand originaler Bausubstanz aus der Zeit um 1735 auf. Das restaurierte Ensemble von Vorderhaus, Hof, Fachwerk-Hofgebäude und Hausgarten ist in seiner ursprünglichen Form erlebbar. Mehr zur Geschichte des Holländischen Viertels, des Siedlungshauses in der Mittelstraße 8 und dessen Sanierung in den Jahren 1995–1997 erfahren Sie in der Dauerausstellung unseres 1997 eröffneten Museums. Mit einigen Möbeln und Hausrat aus der Zeit um 1735 ausgestattet, vermittelt unser Museum einen Einblick in die Alltagskultur seiner ersten Bewohner. Zu den Schaustücken gehören auch historische …

Filmkulisse & Lost Place – Schloss Marquardt

Filmkulisse & Lost Place – Schloss Marquardt Manchmal entdeckt man solche Orte, denn eigentlich waren wir am Samstag auf dem Weg nach Brandenburg und zufällig haben wir ein verlassenes Schloß im kleinen Ort Marquardt entdeckt.         Wem die Motive bekannt vorkommen, vielleicht habt Ihr „Die Bücherdiebin“, den TV-Film über Bernhard Grzimek und vor allem auch „Saphirblau“ gesehen. Hier dient es als Kulisse für den prachtvollen Rokoko-Ball. Mehr Fotos gibt es auf meiner http://brandenburger.photography – Seite Hier entstanden Szenen zum Spielberg-Film „Bridge Of Spies – Der Unterhändler“ mit Tom Hanks, der im November 2015 in die Kinos kam. Mehr zum Film Sehr interessant ist auch das Doku-Drama, dass vor kurzen hier gedreht wurde. „Lotte Ulbricht – Der rote Faden“ beleuchtet ein weitgehend unbekanntes Kapitel der DDR-Geschichte. Lotte Ulbricht war die Ehefrau des ersten DDR-Staatschefs Walter Ulbricht und sie gilt als idealistische Kommunistin, Frauenrechtlerin, Stalinistin. (MAZ vom März 2015) Die Geschichte des Schlosses ist ausführlich auf der Webseite nachzulesen, deshalb nur kurz etwas zu den letzten Jahren. Nach dem Erwerb der Grundstücke durch die Hotelgruppe „Esplanade“, war …

Architekturfotografie – die ehemalige Hafenanlage in Groß Neuendorf

Wer einen entspannten Urlaub machen will, für den eignet sich Groß Neuendorf gut. Vielleicht auch, weil die polnische Telekom überall empfangbar ist, ein deutsches Netz findet man eher selten. Aber auch das trägt zur Entspannung bei, wenn man erst einmal die Suche nach dem Internet aufgeben hat. Groß Neuendorf liegt direkt an der Oder, am östlichsten Rand des Oderbruchs an der Grenze zu Polen. Das Dorf gehört zur Gemeinde Letschin. 2005 wurden wesentliche Teile der Hafenanlage saniert und seitdem touristisch genutzt. Fast alle Gäste kommen mit dem Fahrrad nach Groß Neuendorf, der Oder-Neiße-Radweg verläuft direkt auf dem Deich. Während des Fotokurses ging es um die Architektur und die Hafenanlage biete sich da natürlich an. Die Gebäude sind heute Hotels, die Preise aus meiner Berliner Sicht teuer, trotzdem war alles ausgebucht. Zu empfehlen ist es, sich in den Supermärkten mit Lebensmitteln und Getränken einzudecken. Was man hat, das hat man. Aber nun zu den Fotomotiven. Der Verladeturm Von hier wurden früher die Güter auf die Schiffe geladen, die diese dann über die Oder transportierten. Heute gibt …

Unterwegs sein – eine Fabrik als Ausstellungsort

Im September zieht neues Leben in die Koehlmann-Höfe ein – die Künstlerinnen des Vereins „Endmoräne“ stellen ihre Arbeiten zum Thema Unterwegssein aus. Dabei geht es ums Reisen, das Ungewisse, die Vergänglichkeit, den Zufall, Dinge, die perfekt zu diesem verlassenen Ort passen. Schon in der Vergangenheit haben sich die Künstlerinnen verlassene Ort für ihre Ausstellungen gesucht, diesmal ist es eine alte Fabrik in Frankfurt/Oder. (Zum Konzept und den einzelnen Installation werde ich später mehr schreiben, für den Moment habe zwei Zeitungsartikel gepostet, die Ihr Euch ansehen könnt) Einzelne Installationen haben mich sehr beeindruckt und ich kann jedem nur empfehlen, die Gelegenheit zu nutzen. Leider ist das Gebäude nur bis zum 20. September zugänglich. Die Ausstellung kann man Samstag und Sonntag von 13-18 Uhr besichtigen, am 11.9. von 15-20 Uhr. Führungen gibt es immer sonntags um 15 Uhr. Adresse: Koehlmann Höfe Goepelstr. 73-75 15234 Frankurt (Oder)