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85 Jahre Hedwig Bollhagen Keramik

Als ich endlich aus dem Bus  aussteige und den Wegweiser mit dem Hedwig Bollhagen Schriftzug sehe, wächst die Spannung. Schließlich habe ich mehr als eine Stunde von Berlin aus gebraucht, zuerst mit der S-Bahn nach Hennigsdorf, dann mit dem Bus nach Marwitz und schließlich ein 10minütiger Fußweg. Dann laufe ich an den Feldern vorbei und ist meine Müdigkeit verflogen. Was für eine schöne Landschaft. Aber natürlich bin ich nicht deshalb hier. Nach fast 20 Jahren will ich mir die Hedwig Bollhagen Werkstätten ansehen und vielleicht das eine oder andere einkaufen. Bisher habe ich das in Potsdam machen können, aber leider musste das Geschäft aufgeben. Nun stehe ich am Tor zum Allerheiligsten. Ich muss zugeben, dass ich ein großer Bollhagen – Fan bin. Obwohl die Keramik inzwischen recht teuer ist, findet das eine oder andere Stück seinen Weg zu mir.Der Werkverkauf ist täglich geöffnet. Man wird mit einer kleinen Geburtstagsdeko begrüßt, denn am 1. Mai feierte man hier den 85. Geburtstag der Hedwig Bollhagen Werkstätten. Die 85jährige Geschichte des Unternehmens spiegelt auch deutsch-deutsche Geschichte wider. 1934 …

Die Hedwig Bollhagen Werkstätten feiern den 85. Geburtstag

Als ich endlich aus dem Bus  aussteige und den Wegweiser mit dem Hedwig Bollhagen Schriftzug sehe, wächst die Spannung. Schließlich habe ich mehr als eine Stunde von Berlin aus gebraucht, zuerst mit der S-Bahn nach Hennigsdorf, dann mit dem Bus nach Marwitz und schließlich ein 10minütiger Fußweg. Dann laufe ich an den Feldern vorbei und ist meine Müdigkeit verflogen. Was für eine schöne Landschaft. Aber natürlich bin ich nicht deshalb hier. Nach fast 20 Jahren will ich mir die Hedwig Bollhagen Werkstätten ansehen und vielleicht das eine oder andere einkaufen. Bisher habe ich das in Potsdam machen können, aber leider musste das Geschäft aufgeben. Nun stehe ich am Tor zum Allerheiligsten. Ich muss zugeben, dass ich ein großer Bollhagen – Fan bin. Obwohl die Keramik inzwischen recht teuer ist, findet das eine oder andere Stück seinen Weg zu mir.Der Werkverkauf ist täglich geöffnet. Man wird mit einer kleinen Geburtstagsdeko begrüßt, denn am 1. Mai feierte man hier den 85. Geburtstag der Hedwig Bollhagen Werkstätten. Die 85jährige Geschichte des Unternehmens spiegelt auch deutsch-deutsche Geschichte wider. 1934 …

Ein Blick zurück – das Café Rosenhag

Café im Bauhaus-Gebäude Täglich öffnen und schließen viele tolle Cafés, trotzdem möchte ich hier einen Ort vorstellen, der es verdient hätte, offen zu bleiben. Verschiedene Umstände (wie langwierige Bauarbeiten und damit ein schlechter Zugang) führte dazu, dass der Traum des Eigentümers nach 15 Monaten vorbei war. Dabei ist das Haus aus dem Jahr 1928 ein echtes Schmuckstück (Architekt Werner Schenck), es wurde liebevoll saniert, die 48 Wohnungen und die beiden Läden auf 4200 Quadratmetern Nutzfläche hergerichtet. Für das Café ersteigerte Gosse Wiesmann die originalen Bauhausmöbel im Internet: Gerrit Rietveld-Lampen, Vitra-Stühle, die klassischen Freischwinger von Marcel Breuer, Sitzmöbel von Mauser… Zwei Pächter gab es nach der Eröffnung von 2013, nun steht das Café wieder leer. In einem Zeitungsartikel von 2016 sagte der Eigentümer: „Der neue Pächter sollte zumindest Herz haben, motiviert sein und das Bauhaus in diesem Lokal nicht ganz zugrunde richten.“ Vielleicht findet sich noch jemand, denn wie die Fotos zeigen, würde es sich lohnen. Und im nächsten Jahr gibt es ja das große Bauhaus-Jubiläum.  

Tagesausflug nach Eberswalde

Tagesausflug nach Eberswalde mit art:berlin und dem Bauhaus-Archiv Berlin Eberswalde? Vielleicht kennt Ihr bisher nur den Zoo, aber in Eberswalde gibt vielmehr zu sehen und selbst der Tagesausflug reicht kaum aus. So liegt der Schwerpunkt dieser liegt auf den Industriedenkmäler der Stadt oder wie es art:Berlin beschreibt: „Seit dem 17.Jahrhundert ist Eberswalde die Wiege der brandenburgischen Industrie. Besonders die Metallverarbeitung hat hier ihr Zuhause. Wir spazieren entlang des Finowkanals und entdecken immer wieder denkmalgepflegte, von der Natur überwachsene Reste frühster Technikgeschichte. Im Anschluss fahren wir zur Werkssiedlung des ehemaligen Messingwerkes mit den legendären Wohnhäusern aus Kupfer, für die Walter Gropius einen Typenentwurf machte. Auch der Besuch des Stadtmuseums mit Einblick in Beispiele der Designgeschichte dieser Region steht auf unserer Agenda. Natürlich darf eine Pause im Stadtcafé am Markt mit regionaltypischer Konditorware nicht fehlen.“ Eberswalde war mein zweiter Tagesausflug mit diesen Veranstaltern (über Halle habe ich hier geschrieben). Damals ging es in Berlin los, diesmal ist der Treffpunkt der Bahnhof Eberswalde. Ich kann mir vorstellen, dass man so auch Interessenten aus der Umgebung oder sogar Eberswalde anspricht. …