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Nicht verpassen – „Jedermann“ in der Nikolaikirche

Wart Ihr schon im „Jedermann“ ? Falls nicht, dann habt Ihr nur noch wenig Zeit um Euch diesen Klassiker anzusehen. Zumal mit so einer tollen Besetzung. Ich finde an Potsdam auch die kurzen Wege toll, also kann man kurz entschlossen in die Innenstadt fahren, zumal es noch Karten gibt. Hier ein Überblick über die Termine: Donnerstag, 24.10.2019, 20.00 Uhr Freitag,           25.10.2019, 20.00 Uhr Samstag,       26.10.2019, 20.00 Uhr Sonntag,        27.10.2019, 20.00 Uhr Mittwoch,     30.10.2019, 20.00 Uhr Es gibt für alle Vorstellungen noch Karten an der Abendkasse! Aufführungsdauer. ca 2 Stunden Vorverkaufsstellen Touristinformation Am alten Markt in Potsdam – Telefon: 0331-2755 8899 Ich wünsche Euch viel Spaß. Wie es mir gefallen hat, werde ich am Freitag posten. Bis dann, Kerstin  

“Der Mensch bezwingt den Kosmos” (1972) – das Mosaik am Rechenzentrum in Potsdam

Ich möchte Euch heute die Besichtigung eines Kunstwerkes aus der ehemaligen DDR empfehlen. Klingt merkwürdig, aber Ihr solltet Euch die Gelegenheit nicht entgehen lassen, denn das Glasmosaik von Fritz Eisel findet man neben der Baustelle zur Garnisonkirche. Das umstrittene Bauwerk wird wieder aufgebaut, die Frage ist was passiert mit dem unter Denkmalschutz stehenden Mosaik. Das Glasmosaik Das 18-teilige Mosaik von Fritz Eisel thematisiert den technischen Fortschritt und den Aufbruch der sozialistischen Gesellschaften ins Weltall. Im Kontext des Kalten Krieges sollte damit die angenommene technische Überlegenheit des Ostblocks gegenüber dem Westen im Wettlauf um das All illustriert werden. Der 2010 gestorbene Kurt Eisel gestaltete das Mosaik anlässlich des Neubaus des Rechenzentrums in den Jahren 1971 und 1972. Der Künstler lebte damals in Potsdam. Später wurde er Professor und Rektor der Dresdner Kunsthochschule. In der Potsdamer Arbeit befasste er sich in den einzelnen Bildtafeln neben den Themen Kosmos, Wissenschaft und Technik insbesondere mit Datenverarbeitung.  Zwei Infotafeln informieren über die Geschichte des Mosaiks an der Fassade. Leider waren sie bei meinem Besuch stark beschädigt. Ich habe sie zwar fotografiert, …

Die Christus-Statue im Innenhof der Friedenskirche

Eine meiner Potsdamer-Lieblingsstatuen steht im Innenhof der evangelischen Friedenskirche, es ist die überlebensgroße Christusstatue „Christus segnet die Kinder“, deren Original der Bildhauer Bertel Thorvaldsen 1821 schuf. Eine halbe Tonne schwer und 3,50 M hoch, steht sie auf steht auf einem Brunnen, auf dem Rand ist eine Inschrift zu finden. Sie besagt: Reinige dich von Sünden und nicht nur dein Antlitz. Ich habe versucht noch mehr über die Statue zu erfahren, die kein Original ist. Natürlich ist Wikipedia auch hier hilfreich. So heißt es, dass im 19. Jahrhundert viele Pfarrer kleine Repliken in ihren Amtszimmern zu stehen hatten. Die Figur war auch als Grabdenkmal beliebt. In Verbindung gebracht wird die Statue mit den Mormonen, seit ein Ältester der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage eine 3,4 m hohe Replik erwarb. 1966 wurde die Statue auf dem Temple Square in Salt Lake City aufgestellt. Dies sollte den Besuchern verdeutlichen, dass Mormonen Christen sind. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage benutzt das Bild des Christus auf seiner Homepage und in anderen offiziellen Publikationen. Aber zurück zur Potsdamer Statue. …

Die Alexander-Newski-Gedächtniskirche

In Potsdam findet man viele „russische Spuren“. Diese beginnen mit bereits zur Zarenzeit im 19. Jahrhundert, Zeugnis davon ist die russische Kolonie Alexandrowka, die 1826/27 entstanden ist und die zur Kolonie gehörende russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Gedächtniskirche. Diese möchte ich heute kurz vorstellen. Läuft man den kleinen Hügel zum Pfingstberg hoch, erscheint wie aus dem Nichts eine rosa-farbende Kirche. Diese eindrucksvolle russisch-orthodoxen Kirche trägt den Namen Alexander-Newski-Gedächtniskirche. Sie ist Teil der Russischen Kolonie und wurde 1826-1829 als sakrales Gebäude im Altrussischen Baustil errichtet. Damit ist sie das älteste russisch-orthodoxe Kirchengebäude diesen Baustils in Westeuropa. Die wechselvolle Geschichte der Kirche kann man nachlesen, ich überspringe das jetzt einfach. 1986, noch zu DDR-Zeiten bekam die Gemeinde einen dauerhaft ansässigen Erzpriester, Anatolij Koljada. Er kümmert sich um aktuell rund 1000 orthodoxe Gläubige der Region um Potsdam. Die Gemeinde erhebt keine Kirchensteuer, sie finanziert sich durch freiwillige Mitgliedbeiträge. Das Nachbarhaus der Kolonie ist das Wohnhaus der Priesters. Auf der Webseite findet man Angaben zu den Gottesdiensten. Ansonsten kann man die Kirche gern betreten, ich habe mich das noch nicht getraut. Deshalb nur ein paar …