Alle Artikel in: Foto-Spots

Der Wiederaufbau der „Transparenten Weltkugel“

Ich hatte bereits über den Wiederaufbau der Metallskulptur im Juli neben dem Marktcenter berichtet. Wie angekündigt war der Aufbau im August fertig gestellt und das Kunstwerk aus DDR ist nun wieder vollständig zugänglich. Es fügt sich auf dem neuen Platz gut in die Sichtachsen zum Dampfmaschinen-Haus/Moschee ein. Auch der Neubau im Hintergrund passt gut. Ob man das so gedacht bzw. erwartet hatte, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist es eher ein Zufall 🙂 Hier einmal meine kleine Galerie beginnend mit dem 21. Juli 2019. Anfang August kann man schon deutliche Fortschritte sehen. Am 25. August 2019 sah es dann so aus. Übrigens sieht man die Kugel von der Straße nicht so gut, da ein großes Blumenbeet angelegt wurde. Deshalb ist die „Moschee“ meine Empfehlung, wenn man die Kugel sucht. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Fotografieren.

Der Sizilianische Garten im Park Sanssouci

Der Sizilianische Garten gehört zum Park Sanssouci. Er liegt in der Nähe der Neuen Kammern und unterhalb der Maulbeerallee. Der Garten entstand ab 1856 in mehreren Etappen. Im Gegensatz zu den geschwungenen Linien der Lennéschen Landschaftsgestaltung wurde der Garten mit einer geradlinigen Wegeführung angelegt. Ausnahme bildet der runde Mittelteil, der die beiden anderen Teile duch zwei halbrunde Laubengänge abtrennt. Der Sizilianische Garten verdankt seinen Namen wegen der südländischen Gewächse und den Nachbildunge antiker Skulpturen. Hier ein Blick auf Meleager, die Amazone Mattei, in der Mitte Najade mit Krug, Athena Giustinianai und den Bacchant. Der Garten ist wirklich wunderschön. Ich habe die Fotos an einem frühen Sommerabend gemacht, daher die Schatten. Aber die Stimmung fand ich zu dieser Zeit besonders schön. Das italienische Feeling ist greifbar. Lage Man sieht im Hintergrund die Mühle, daran kann man sich orientieren. Ich würde aber sagen, der Garten liegt neben den Neuen Kammern. Es führt ein Weg direkt dorthin. Anreise Wenn man nicht laufen möchte, dann kann man auch einen Bus nehmen, der allerdings nicht so häufig fährt. Am besten fragt man im Hotel nach oder …

Eine Schafherde ist unterwegs im Park von Sanssouci

Ich hatte nach ihnen gesucht und da war sie: die Schafherde, friedlich auf dem Wiesen des Park Sanssouci grasend. Zu DDR-Zeiten waren sie ein ganz normaler Anblick, bis weit in die Mitte der 80er-Jahre konnten Besucher des Schlossparkes Sanssouci Schafe in den Parkanlagen weiden sehen. „Da sind richtig große Schafherden durchgegangen“, sagte Sven Hannemann, einer von drei Parkrevierleitern der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG). Dann gab es eine lange Pause und erst 2018 kamen die ersten Schafe zurück. Sie sind wieder unterwegs Im Frühjahr 2019 begannen die Tiere ihre „Arbeit“ an den Römischen Bädern, danach ging es langsam durch die Weideflächen des Parks. Die Schafe der Rassen Bentheimer und Pommersche Landschafe werden von Schäfer Olaf Kolecki betreut.   Wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Potsdam mitteilte, sei das als Beitrag sowohl zu authentischer Gartendenkmalpflege als auch zum praktischen Naturschutz zu verstehen. Begleitet wird das Projekt durch die Arbeitsgruppen Biodiversitätsforschung und Landschaftsmanagement der Universität Potsdam sowie den Botanischen Garten. Mit einem Monitoring soll festgestellt werden, ob und wie sich die Vegetation der vorgesehenen Flächen, …

Polyhymnia & der Marlygarten

Wann immer es möglich ist, nehme ich in Potsdam an Führungen Teil. Dort erfährt man in geballter Form eine Menge zum Thema und bekommt oft Anregungen für weitere Erkundungen. Diesmal war es eine Führung, die im Rahmen der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci angeboten wurde. Ich möchte hier vor allem ein paar Fotos zeigen, aber eine kurze historische Einordnung ist sicher hilfreich. Der Marlygarten Man kann den Marlygarten kann als die Keimzelle des Parks von Sanssouci angesehen. Er ist etwa 5 Hektar groß und war einst ein Küchengarten. Friedrich Wilhelm I., der Soldatenkönig, (1688-1740) suchte hier zwischen Obstbäumen, Kohlköpfen, Spargelbeeten und grasenden Kühen gerne Erholung. Dem König in Preußen war alles Französische ein Greul und er verhöhnte den Sonnenkönig, indem er seinen den Küchengarten „Mein Marly“ nannte. Den Garten umgibt eine Mauer, die noch heute erhalten ist. Diese ist von 1714 und damit das älteste Bauwerk in Sanssouci. Rund 100 Jahre blieb es bei der Funktion als Küchengarten, der eher im Verborgenen existierte. Erst ab 1845 ließ der Urgroßneffe des „Alten Fritzens“, König Friedrich Wilhelm IV. seinen „Gartengeneral“ Lenné …

Von der Orangerie zum Belvedere auf dem Klausberg

Viele Bauten in Potsdam sind vor allem schön, sie sollten das Auge des Königs Friedrich II. erfreuen. Er liebte es eigene Ideen einzubringen, die von den Architekten umgesetzt werden sollten. Hunderte Zeichnungen liegen noch heute in den Archiven, nicht alles konnte verwirklicht werden. Eines der letzten fertiggestellten Bauwerke ist das Belvedere auf dem Klausberg. Meine Fotos stammen aus dem tollen Sommer 2018 und wurden am Tag des offenen Denkmals in Potsdam gemacht. Auch diese Gebäude wird von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verwaltet. Damit genug der Vorrede, denn ich möchte Euch heute ein weiteres Kleinod im Park von Sanssouci vorstellen – das Belvedere auf dem Klausberg. Wie erwähnt, auch dieses Gebäude wurde unter Friedrich dem Großen errichtet (von 1770 bis 1772 ) und hat vor allen eine schmückenden Funktion und dient seinem Namen entsprechend, der schönen Aussicht auf den Park Sanssouci und das Umland.   Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude fast vollständig zerstört. Durch Artilleriebeschuss im April 1945 brannte es aus und konnte in den folgenden Jahrzehnten nur notdürftig gesichert werden. …

Potsdamer Fotospot – die Seerose

Ab sofort möchte ich hier ein paar interessante Fotospots in Potsdam vorstellen. Vielleicht sind sie bekannt, vielleicht aber auch in Vergessenheit geraten.  Als Neu-Potsdamerin sind sie eine Entdeckung für mich und die Begeisterung möchte ich einfach weitergeben. Teil 1 der Serie ist die „Seerose“, ein Bau der Ostmoderne (wie man heute sagt). Im Dehio heißt es sachlich: „Uferpavillon an der Neustädter Havelbucht. Betonschalenbau aus acht geschwungenen, sich zur Mitte verjüngenden Halbröhren mit verglasten Stirnwänden, D. Athing, U. Müther (Dachkonstruktion), 1983; ähnlich dem ehem. „Ahornblatt“ in Berlin (1970–73, Abriss 2000).“    Das Gebäude des Restaurants ist achtfach gefaltet leicht und fließend wie Stoff lässt es die schwere Masse wirken. Die Betonteile wurden vor Ort hergestellt, um eine Stabilität zu erreichen wurden diese auf 104 Betonpfeiler verteilt. Wegen der geplanten Nutzung als Restaurant blieb der Innenraum „frei“ und lies den Blick auf die Konstruktion zu. Im Laufe der Zeit haben die Eigentümer der Restaurants das Ganze verändert, ich habe ehrlich gesagt, vergessen mir das Restaurant anzusehen 🙁   Das oben erwähnte Ahornblatt in Berlin war eine  Institution und …

Mondnächte auf Potsdams Pfingstberg

„Wenn die Sonne über dem Schloss Belvedere untergeht und der Vollmond erscheint, ist das ein Fest für die Sinne. Die italienische Architektur Friedrich Wilhelm IV. wird in warmes Abendlicht getaucht, und wenn der Mond sich schließlich im Wasserbecken spiegelt, drehen Fledermäuse leise ihre Runden. Der Schlossinnenhof sowie die Säulengänge und Arkaden werden dazu stimmungsvoll illuminiert. Von den Schlosstürmen lassen sich das abendliche Potsdam, die Havelseen und der sich füllende Sternenhimmel erleben. Bei angenehmer Musik und einem Glas Wein ist das der perfekte Wochenausklang für alle, die es entspannt und romantisch mögen!“ Auch wenn sich bei unserem Besuch der Mond erst spät sehen lies (der Himmel war leider bedeckt) war es ein tolles Erlebnis. Es ist fast ein kleiner Urlaub, so entspannt ist die Stimmung. Ich muss unbedingt einen der nächsten Termine nutzen, um bessere Fotos zu machen. Aber dann kann es für einen Besuch von Euch natürlich zu spät sein, deshalb zeige ich meine Fotos von der zweiten Mondnacht dieses Jahres. TERMINE für die MONDNACHT 9. August 2019 13. September 2019 Eintritt: 4,50 / ermäßigt …

Potsdams schönste Aussicht – das Belvedere auf dem Pfingstberg

Das Belvedere auf dem Pfingstberg ist im März in die neue Saison gestartet und ich möchte Euch heute zeigen, dass der Slogan „Potsdams schönste Aussicht“ 100% stimmt. Das Belvedere auf dem Pfingstberg gehört zu den über 30 Museumsschlössern in Potsdam, die von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg verwaltet werden. Seit 2001 übernimmt der Förderverein die Bewirtschaftung des gesamten Ensembles. Das ist auch heute noch so. Für den Erhalt sammelt er weiterhin Spenden, um immer wieder notwendige Reparaturen und Baumaßnahmen durchzuführen. Mein persönliches Aha-Erlebnis in Potsdam Nach meinem Umzug nach Potsdam war der Pfingstberg neben der Friedenskirche die Entdeckung meiner neuen Heimatstadt. Und das obwohl ich aus Brandenburg stamme und in meiner Kindheit regelmäßig in Potsdam war. Aber nie hatte ich das Belvedere besucht, geschweige denn davon gehört. Heute weiß ich warum, denn zu DDR-Zeiten gab es diesen Schloß einfach nicht. Es tauchte nicht mehr in den Reiseführer auf, man versuchte es vergessen zu machen. Erfolglos, denn schon vor der Wende beschlossen junge Potsdamer das Ensemble zu retten und machen sich an den Wochenenden an die …

Treffpunkt Glienicker Brücke

Die Glienicker Brücke spielt in der jüngeren deutsch-deutschen Geschichte eine große Rolle. Schon deshalb sollten sich das geschichtsinteressierte Besucher nicht entgehen lassen. Außerdem ist sie ein toller Fotospot für Filmtouristen und Fotografen, die die besondere Stimmung einfangen möchten. Ich bin im Januar 2019 zum Sonnenaufgang dorthin gefahren. Man kann die Zeiten im Internet erfragen, am Wochenende ist es besonders gut zum Fotografieren. Es sind nur ein paar Jogger und andere Fotografen unterwegs, weil man wirklich schöne Bilder machen kann. Vor Sonnenaufgang ist es fast wie eine blaue Stunde.   Eine halbe Stunde später war es dann soweit. Endlich zeigte sich die Sonne, obwohl man einen wirklichen Sonnenaufgang nur schwer einfangen kann. Ich habe es aus verschiedenen Perspektiven versucht, interessant ist es auf jeden Fall. Ich habe zum Beispiel die Brücke verlassen und mich an den Bootsanleger gestellt.   Auch die Umgebung wie die Kolonnaden sind interessant. Hier die Auffahrt von Potsdam aus. An der Brücke gibt es verschiedene Schilder, die auf die Geschichte der Brücke hinweisen. Als ich dort war, waren diese zugefroren. Deshalb habe …