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Vorgestellt: Carlotta & Company Krimibuchhandlung

Besuch in Potsdams erster Krimibuchhandlung Endlich habe ich mir ein Herz gefaßt und in der Krimi-Buchhandlung „Carlotta & Company“ nachgefragt, ob ich für den Blog fotografieren darf. Gern, meint Mit-Eigentümer Wolf-Christian Lewin. Ich atme kurz auf (in Potsdam ist man mißtrauisch, wenn das Wort Bloggerin fällt) und mache mich auf die Tour durch Potsdams erste Krimibuchhandlung. Ich erfahre, dass es diese Geschäft erst seit 3 Jahren gibt und man sozusagen „Anfänger“ ist. Es gehört eine Menge Herzblut und Engagement dazu, heute einen Buchladen zu eröffnen. Die Spezialisierung auf Krimis macht Sinn, das Angebot ist riesig und vor Ort in Büchern zu blättern, kann kein Ebook ersetzen. Das stimmen mir die kleinen Leseratten sicher zu (unscharf, aber habt Ihr schon einmal eine Leseratte fotografiert?) Bei „Carlotta & Company“ sehe ich viele „unbekannte“ Bücher, noch ein Pluspunkt vor Ort einzukaufen. Ich frage nach der „Krimi-Bestenliste“ vom Deutschlandfunk Kultur und verspreche sie bei meinem nächsten Besuch vorbeizubringen. Mein Blick fällt auf einen kleinen Tisch: Bücher in Packpapier, versehen mit einigen Stichworten, die Hinweise auf den ungefähren Inhalt geben sollen. …

Leider geschlossen – Werkverkauf von Hedwig Bollhagen Keramik

Hedwig Bollhagen – sie war in der ehemaligen DDR eine Institution. Ihre Keramik Bückware, man musste Glück haben sie zu erwischen oder man machte es so wie ich – Bollhagen gegen Bürgel. So konnte ich einen schönen Bestand an dieser Keramik sammeln. Dann kam die Wende und das Angebot wuchs, aber auch die Preise. Trotzdem kam das eine oder andere Stück dazu, auch weil sich die Qualität der Keramik verändert hat. Wer war Hedwig Bollhagen? HB, so ihr Kürzel, wurde 1907 in Hannover geboren, sie lernte an einer keramischen Fachschule und übernahm schon als Zwanzigjährige eine Anstellung als Entwerferin und Leiterin der Malabteilung der Steingut- und Fayencefabrik Velten-Vordamm. Nach der Schließung der Firma ging sie 1931 auf Wanderschaft und erweiterte ihr Wissen in Karlsruhe, Neustadt und Garmisch-Partenkirchen, bevor sie 1934 nach Marwitz zurückkam. Sie überstand Weltkrieg, die Verstaatlichung der Werkstätten zur DDR-Zeit und die Reprivatisierung nach der Wende. Ihre Keramik ist ein feines, weiß grundiertes Steingut oder Fayence aus einfachem, rot brennendem, mit Zinnglasur überzogenem Ton. Das Steingut wird seriell gefertigt, abgesehen von begehrten Einzel- und Sonderstücken. Gemalt …