Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schloss Sanssouci

Ein Blick ins Schloss Sanssouci

Das bekanntes Schloss in Potsdam ist natürlich Sanssouci. Als Kind bin ich oft mit meinen Eltern dort gewesen und ich erinnere mich noch an die großen Latschen mit denen man über das Parkett schlittern konnte. Und die Pracht, alles glänzte und glitzerte, Gold wohin man sah. Nach der Wende war ich zwar im Park unterwegs, aber nie im Schloss. Das hat sich jetzt geändert. Oft gehe ich im Park spazieren, schaue mir die Gärten an und genieße die Schönheit. Die Schlossbesichtigung Ich bin mit der letzten Führung durch die Räume gelaufen, daher sind die Fotos recht dunkel. Natürlich durch man kein Blitzgerät benutzen und braucht eine Fotoerlaubnis. Die kostet 3 Euro und gilt für einen Tag. Man kann damit also mehrere Gebäude/Schlösser in Potsdam fotografieren. Eine Führung dauert 40 Minuten, der Eintritt kostet 12 Euro, und wenn man fotografieren möchte, auch nur mit dem Handy, kostet es 3 Euro. Die Informationen während der Führung waren interessant, man konnte immer Fragen stellen. Mir hat es gefallen. Das Schloss Sanssouci Ein Schloss für die Sommerfrische, ein Ort …

Wandeln in der Bilder – Galerie des Königs

Im Winter habe ich durch die Fenster der Bildergalerie geschaut und mich gewundert warum hier geschlossen ist. So ein Gebäude und niemand kann hinein. Aber wer weiß, dachte ich dann immer, vielleicht steckt garnicht so viel dahinter. Was für ein Irrtum. Hinter der sonnengelben Fassade verbirgt sich eine wunderbare Sammlung von alten Gemälden, präsentiert in einem riesigen Saal, der beim Betreten wie Gold schimmert. Das lag sicher auch an dem tollen Wetter, denn die großen Fenster ließen trotz der Gardinen viel Helligkeit hinein. Genauso wollte es Friedrich II., Potsdam und Sanssouci waren sein Leben und seine Bühne. Schlösser und Gärten so angelegt, dass er sie jederzeit benutzen konnte. So auch die Galerie, die er täglich besuchte und in der er sich, wie man den Unterlagen entnahm, mindestens eine Stunde zum Betrachten der Bilder aufhielt. Vielleicht wollt Ihr mehr über diesen Ort erfahren, dann lest einfach weiter. Und schaut Euch meine Fotos an, die ein wenig von dem Zauber zeigen. Inhalt und Geschichte der Sammlung Die Bildergalerie wurde unter Friedrich II. (dem Großen) in den Jahren 1755–1764 erbaut und …

Exoten im Winterschlaf – Führung durch die Orangerie von Sanssouci

Wie versprochen gibt es heute den ersten Beitrag im Rahmen der „Exotischen Winterbox“. Es gibt kaum einen besseren Start in die Nebensaison als die Besichtigung der Orangerie.  Gut geschützt überwintern viele exotische Pflanzen in der über 300 Meter langen Halle, die König Friedrich Wilhelm IV. nach eigenen Entwürfen errichten ließ. Von außen erkennt man die Dimensionen der Orangerie nicht, aber sobald man sie betreten hat, scheint man im Dschungel zu stehen. Grün wohin man schaut, Palmen, die bis an die Decke reichen und riesige Töpfe mit Pflanzen.     Dazwischen stehen Amphoren und Statuen, die tolle Fotomotive sind. Ich habe inzwischen von Nadine erfahren, dass die Amphoren eigentlich auf dem Dach der Orangerie stehen. Und tatsächlich habe ich einen Beweis gefunden und zwar unter der Überschrift Projekt Reinigung von Terrakotta . Ich setze hier den Link, falls Ihr Euch selbst überzeugen wollt.    Die Statuen stehen ganz am Ende des Mittelganges und warten darauf wieder an ihren angestammten Platz zu kommen. Nachdem ich die Amphoren schnell gefunden hatte, war es mit den Statuen nicht so eindeutig …

Die Christus-Statue im Innenhof der Friedenskirche

Eine meiner Potsdamer-Lieblingsstatuen steht im Innenhof der evangelischen Friedenskirche, es ist die überlebensgroße Christusstatue „Christus segnet die Kinder“, deren Original der Bildhauer Bertel Thorvaldsen 1821 schuf. Eine halbe Tonne schwer und 3,50 M hoch, steht sie auf steht auf einem Brunnen, auf dem Rand ist eine Inschrift zu finden. Sie besagt: Reinige dich von Sünden und nicht nur dein Antlitz. Ich habe versucht noch mehr über die Statue zu erfahren, die kein Original ist. Natürlich ist Wikipedia auch hier hilfreich. So heißt es, dass im 19. Jahrhundert viele Pfarrer kleine Repliken in ihren Amtszimmern zu stehen hatten. Die Figur war auch als Grabdenkmal beliebt. In Verbindung gebracht wird die Statue mit den Mormonen, seit ein Ältester der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage eine 3,4 m hohe Replik erwarb. 1966 wurde die Statue auf dem Temple Square in Salt Lake City aufgestellt. Dies sollte den Besuchern verdeutlichen, dass Mormonen Christen sind. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage benutzt das Bild des Christus auf seiner Homepage und in anderen offiziellen Publikationen. Aber zurück zur Potsdamer Statue. …

Die Gotische Bibliothek im Neuen Garten von Potsdam

Noch immer bin ich überrascht, welche Schönheiten Potsdam zu bieten hat. Am Sonntag wollte ich frische Brötchen kaufen, bin dazu die Kurfürstenstraße entlang gegangen und stand plötzlich am Eingang des Neuen Garten. Und dort steht diese kleine Bauwerk. Zum Glück verriet mir eine kleine Tafel worum es sich handelt. Eine wundervolle Lage Malerisch vom Wasser umgeben, liegt die Bibliothek am Südufers des Heiligen Sees. Der achteckigen Bibliotheksbaus markiert den Auftakt zum Neuen Garten, der zweiten Parkanlage, über die Potsdam neben dem Park Sanssouci verfügt. Geschichte der Bibliothek In den Jahren 1792 bis 1794 von Carl Gotthard Langhans, dem Architekten des Brandenburger Tores, in den Formen der frühen Neugotik als Bibliotheksgebäude für Friedrich Wilhelm II. errichtet, verfiel der Bau nach dem 2.Weltkrieg zusehends. Es grenzt an ein Wunder, dass er nicht vollständig in sich zusammensank, hatten sich doch seine Fundamente zum See hin um bis zu 70 cm abgesenkt. Die eingestürzte Kuppelkonstruktion und die erhebliche Schiefstellung boten lange Jahre einen trostlosen Anblick. Nach der Wende begann man sich mit dem Bauwerk zu beschäftigen. Nach intensiver Forschung ergaben …