Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten

Ein Blick ins Schloss Sanssouci

Das bekanntes Schloss in Potsdam ist natürlich Sanssouci. Als Kind bin ich oft mit meinen Eltern dort gewesen und ich erinnere mich noch an die großen Latschen mit denen man über das Parkett schlittern konnte. Und die Pracht, alles glänzte und glitzerte, Gold wohin man sah. Nach der Wende war ich zwar im Park unterwegs, aber nie im Schloss. Das hat sich jetzt geändert. Oft gehe ich im Park spazieren, schaue mir die Gärten an und genieße die Schönheit. Die Schlossbesichtigung Ich bin mit der letzten Führung durch die Räume gelaufen, daher sind die Fotos recht dunkel. Natürlich durch man kein Blitzgerät benutzen und braucht eine Fotoerlaubnis. Die kostet 3 Euro und gilt für einen Tag. Man kann damit also mehrere Gebäude/Schlösser in Potsdam fotografieren. Eine Führung dauert 40 Minuten, der Eintritt kostet 12 Euro, und wenn man fotografieren möchte, auch nur mit dem Handy, kostet es 3 Euro. Die Informationen während der Führung waren interessant, man konnte immer Fragen stellen. Mir hat es gefallen. Das Schloss Sanssouci Ein Schloss für die Sommerfrische, ein Ort …

Der Sizilianische Garten im Park Sanssouci

Der Sizilianische Garten gehört zum Park Sanssouci. Er liegt in der Nähe der Neuen Kammern und unterhalb der Maulbeerallee. Der Garten entstand ab 1856 in mehreren Etappen. Im Gegensatz zu den geschwungenen Linien der Lennéschen Landschaftsgestaltung wurde der Garten mit einer geradlinigen Wegeführung angelegt. Ausnahme bildet der runde Mittelteil, der die beiden anderen Teile duch zwei halbrunde Laubengänge abtrennt. Der Sizilianische Garten verdankt seinen Namen wegen der südländischen Gewächse und den Nachbildunge antiker Skulpturen. Hier ein Blick auf Meleager, die Amazone Mattei, in der Mitte Najade mit Krug, Athena Giustinianai und den Bacchant. Der Garten ist wirklich wunderschön. Ich habe die Fotos an einem frühen Sommerabend gemacht, daher die Schatten. Aber die Stimmung fand ich zu dieser Zeit besonders schön. Das italienische Feeling ist greifbar. Lage Man sieht im Hintergrund die Mühle, daran kann man sich orientieren. Ich würde aber sagen, der Garten liegt neben den Neuen Kammern. Es führt ein Weg direkt dorthin. Anreise Wenn man nicht laufen möchte, dann kann man auch einen Bus nehmen, der allerdings nicht so häufig fährt. Am besten fragt man im Hotel nach oder …

Von der Orangerie zum Belvedere auf dem Klausberg

Viele Bauten in Potsdam sind vor allem schön, sie sollten das Auge des Königs Friedrich II. erfreuen. Er liebte es eigene Ideen einzubringen, die von den Architekten umgesetzt werden sollten. Hunderte Zeichnungen liegen noch heute in den Archiven, nicht alles konnte verwirklicht werden. Eines der letzten fertiggestellten Bauwerke ist das Belvedere auf dem Klausberg. Meine Fotos stammen aus dem tollen Sommer 2018 und wurden am Tag des offenen Denkmals in Potsdam gemacht. Auch diese Gebäude wird von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verwaltet. Damit genug der Vorrede, denn ich möchte Euch heute ein weiteres Kleinod im Park von Sanssouci vorstellen – das Belvedere auf dem Klausberg. Wie erwähnt, auch dieses Gebäude wurde unter Friedrich dem Großen errichtet (von 1770 bis 1772 ) und hat vor allen eine schmückenden Funktion und dient seinem Namen entsprechend, der schönen Aussicht auf den Park Sanssouci und das Umland.   Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude fast vollständig zerstört. Durch Artilleriebeschuss im April 1945 brannte es aus und konnte in den folgenden Jahrzehnten nur notdürftig gesichert werden. …

Potsdam als Stadt der Schlösser

Nachdem ich in der vergangenen Woche mit Bloggern unterwegs war, gab es ein großes Erstaunen darüber,  dass Potsdam so viele Schlösser und Parks hat. Ich denke immer, dass die Schlösser die Touristen in die Stadt bringt, aber da gibt es wohl noch Platz nach oben. Deshalb gibt es heute einen allgemeinen Beitrag über die Schlösser, auch weil ich mir vorgenommen habe, alle in diesem Jahr anzusehen. Und falls Ihr denkt, nichts leicht als das, dann lest weiter. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) In über dreihundertjähriger Bautätigkeit entstanden durch die brandenburg-preußischen Herrscher Schlösser und Gartenanlagen von internationaler Bedeutung. 1990 wurden die Schlösser und Gärten in Potsdam, die auf Berliner Gebiet liegende Pfaueninsel sowie Schloss und Park Glienicke als Welterbestätte unter den Schutz der UNESCO gestellt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, kurz SPSG, ist für den Erhalt der betreffenden Schlösser verantwortlich. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten betreut und verwaltet mit etwa 550 Angestellten rund 30 Museumsschlösser und andere Museen, 800 Hektar denkmalgeschützte Parkanlagen, 100.000 Einzelkunstwerke, 150 Denkmäler und 300 bauliche Anlagen. Einen Teil davon finden …

Der versunkene Tempel im Neuen Garten

Nachdem ich vor zwei Wochen die Gotische Bibliothek „entdeckt“ hatte, wollte ich nun zum Marmorpalais laufen. Um der Sommerhitze zu entgehen, habe ich mich früh auf den Weg gemacht. Kurz nach der Öffnung des Neuen Gartens ging es los und ich habe schnell gemerkt, dass ich nicht allein war. Jogger, Radfahrer und vor allem Schwimmer. Ich hatte mir auch das auch überlegt, aber morgen um 7 Uhr, ohne jemanden Bescheid zu sagen, das war mir doch zu riskant. Aber wenn die Hitzewelle anhält, werde ich mich vielleicht einfach einer Gruppe anschließen. Aber zurück zu meiner Erkundungstour im Neuen Garten. Diesmal bin ich kurz vor dem Marmorpalais auf eine Tempelruine gestoßen. Leider konnte ich keine Informationstafel finden, aber natürlich habe ich zu Hause gleich die Infos herausgesucht.   Die historischen Schlossküche am Marmorpalais Tatsächlich handelt es sich um die Schlossküche des Marmorpalais. Denn als Friedrich Wilhelm II. ab 1787 dieses als Sommersitz bauen ließ, war es üblich, die Küchen aus Brand- und Geruchsgründen möglichst weit weg von den Wohnräumen unterzubringen. Damit die Speisen schnell geliefert werden konnten, …

Herbst – Spaziergang im Schlosspark Babelsberg

Der Park im Herbst 2017 Der Blick vom Schlosspark Babelsberg auf den Tiefen See und den Jungfernsee, die Havel und die berühmte Glienicker Brücke ist einzigartig. Zu verdanken haben wir ihn Peter Joseph Lenné und Fürst von Pückler-Muskau, die dem Park gestalteten. Mittelpunkt ist das Schloss Babelsberg. Es war mehr als 50 Jahre der Sommersitz Kaiser Wilhelms I. und seiner Gattin Augusta von Sachsen-Weimar. 1833 gab Wilhelm, damals noch Prinz, Karl Friedrich Schinkel den Auftrag zu diesem neogotischen Schloss.       Nach dem Tod Schinkels übernahmen 1841 Ludwig Persius und 1845 Johann Heinrich Strack den Weiterbau des Schlosses. Der Bau ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. In diesem Sommer konnte man ihn teilweise im Rahmen einer Ausstellung besuchen, aber für mich war der Park das Highlight. Auf den zahlreichen Fußwegen im Park öffnen sich immer neue Aussichten auf die Havellandschaft und die Silhouette der Stadt Potsdam. Ein künstliches Wassersystem versorgt die Parkvegetation sowie die künstlichen Seen, Wasserfälle und Bachläufe. Durch den Sturm gab es Schäden im Park, die aber keine Einschränkung darstellen. An den …