Alle Artikel mit dem Schlagwort: Reiseblogger

Besuch der Kyritz-Ruppiner Heide

In der Kyritz-Ruppiner Heide Endlich, dachte ich. Schließlich sind aller guten Dinge drei und vielleicht würde ich diesmal die lilablühende Heide sehen. Im vergangenen Jahr war es der Regen und in diesem Jahr die Trockenheit, die die Natur und damit auch meinen Terminkalender durcheinander brachte. Also wieder nichts mit dem lilafarbenden Naturwunder, statt dessen Märkischer Sand wie er im Buche steht. Trotzdem beeindruckt mich die Heidelandschaft mit ihrer Weite und den tiefhängenden Wolken immer wieder. Zumal wenn man die Vergangenheit der Heide bedenkt, denn früher kreisten hier Kampfflugzeuge, heute, wenn man Glück hat, Seeadler. Da die Kyritz-Ruppiner Heide jahrelang als Truppenübungsplatz genutzt wurde, konnte sich eine einzigartige Natur mit zahlreichen seltenen Tier und Pflanzenarten entwickeln. Heidelandschaften waren früher in Europa weit verbreitet. Heute gibt es nur noch wenige große Heideflächen. „Die Kyritz-Ruppiner Heide ist mit knapp 12.000 Hektar eine der größten zusammenhängenden Heidegebiete mit Callunaheide in Europa. Durch die militärische Nutzung als sogenanntes ‚Bombodrom’ bis zum Anfang der 90er Jahre konnte sich eine beeindruckende Vegetation mit zahlreichen seltenen und stark gefährdeten Tier- und Pflanzenarten entwickeln, …

Potsdam – Wanderung ins Katharinenholz

Immer wieder bin ich überrascht wie schnell und unkompliziert man die Potsdamer Umgebung erkunden kann. Keine riesigen Entfernungen wie in Berlin, die mich oft abgehalten haben. Jetzt ist mein Motto – spontan sein. Also habe ich zugesagt, als es hies “ wollen wir nicht am Samstag wandern gehen“. Obwohl ich niemanden kannte, habe ich mich in Potsdam-Bornstedt eingefunden und los ging es. 3-4 Stunden waren angedacht, Länge 10 km. An Ende war es fast so, aber vielleicht sollte ich mit dem Anfang beginnen. Unsere Truppe aus 6 Frauen und einem Mann bestehend, machte sich kurz nach 10 Uhr in Richtung Ruinenberg auf den Weg. Der Ruinenberg Der Ruinenberg ist eine Anhöhe zwischen Potsdam-Bornstedt im Westen und der Potsdamer Jägervorstadt im Osten. Dort lies Friedrich der Große 1748 zur Bewässerung der Fontänen im Park Sanssouci ein Wasserreservoir bauen und mit künstlichen Ruinen als Gestaltungselemente ausschmücken. 1841 beauftragte Friedrich Wilhelm IV. den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné 1841 mit der gärtnerischen Gestaltung des Ruinenberggeländes. Hier gibt es eine der wunderbaren Sichtachse, wobei bei der Erschaffung des Geländes die Bäume …

Potsdam – Wanderung ins Katharinenholz

Immer wieder bin ich überrascht wie schnell und unkompliziert man die Potsdamer Umgebung erkunden kann. Keine riesigen Entfernungen wie in Berlin, die mich oft abgehalten haben. Jetzt ist mein Motto – spontan sein. Also habe ich zugesagt, als es hies “ wollen wir nicht am Samstag wandern gehen“. Obwohl ich niemanden kannte, habe ich mich in Potsdam-Bornstedt eingefunden und los ging es. 3-4 Stunden waren angedacht, Länge 10 km. An Ende war es fast so, aber vielleicht sollte ich mit dem Anfang beginnen. Unsere Truppe aus 6 Frauen und einem Mann bestehend, machte sich kurz nach 10 Uhr in Richtung Ruinenberg auf den Weg.   Der Ruinenberg Der Ruinenberg ist eine Anhöhe zwischen Potsdam-Bornstedt im Westen und der Potsdamer Jägervorstadt im Osten. Dort lies Friedrich der Große 1748 zur Bewässerung der Fontänen im Park Sanssouci ein Wasserreservoir bauen und mit künstlichen Ruinen als Gestaltungselemente ausschmücken. 1841 beauftragte Friedrich Wilhelm IV. den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné 1841 mit der gärtnerischen Gestaltung des Ruinenberggeländes. Hier gibt es eine der wunderbaren Sichtachse, wobei bei der Erschaffung des Geländes die …

Weinanbau im Kloster Neuzelle

Die Geschichte des Klosters Neuzelle beginnt am 12. Oktober 1268. Damals vor fast 750 Jahren stiftete der Markgraf von Meißen Heinrich der Erlauchte das Kloster Neuzelle. Später entstand in den Kirchen und der Klosteranlage eine beeindruckende barocke Bilder- und Gedankenwelt: das Barockwunder Brandenburgs. In der vollständig erhaltenen Klosteranlage bildet die katholische Stiftskirche St. Marien den Mittelpunkt. Italienische und böhmische Künstler haben ihre Handschrift hinterlassen und ein künstlerisches Gesamtkunstwerk geschaffen, das mit allen Komponenten des süddeutschen Barocks ausgestattet wurde. (http://tourismus.neuzelle.de) Zur Anlage gehören auch ein großer Garten und ein Weinberg. Diesen kleinen Weinberg möchte ich Euch heute vorstellen.   Der  Weinberg entstand 2002 als eine Kompensationsmaßnahme für Bodenversiegelungen und Rodungen, die bei der Sanierung der Neuzeller Klostermauer erfolgten. Die Pflege übernahm ein Verein, er bietet Besuchern Führungen über den Weinberg inklusive Verkostungen und Weinverkauf an.   Den Kloster-Wein gibt es nicht einfach zu kaufen. Wer zu Verkostungen kommt oder sich anmeldet, kann beim Verein eine Flasche erstehen. Während der Führung wurden wir über die Menge der Weinstöcke, die Rebsorten und vieles mehr informiert. Ich muss gestehen, dass ich …

Schönes Deutschland – Kloster Neuzelle

Die Geschichte des Klosters Neuzelle beginnt am 12. Oktober 1268. Damals vor fast 750 Jahren stiftete der Markgraf von Meißen Heinrich der Erlauchte das Kloster Neuzelle. Später entstand in den Kirchen und der Klosteranlage eine beeindruckende barocke Bilder- und Gedankenwelt: das Barockwunder Brandenburgs.   In der vollständig erhaltenen Klosteranlage bildet die katholische Stiftskirche St. Marien den Mittelpunkt.   Italienische und böhmische Künstler haben ihre Handschrift hinterlassen und ein künstlerisches Gesamtkunstwerk geschaffen, das mit allen Komponenten des süddeutschen Barocks ausgestattet wurde. (http://tourismus.neuzelle.de) Zur Anlage gehören auch ein großer Garten und ein Weinberg. Diesen kleinen Weinberg möchte ich Euch heute vorstellen.       Der  Weinberg entstand 2002 als eine Kompensationsmaßnahme für Bodenversiegelungen und Rodungen, die bei der Sanierung der Neuzeller Klostermauer erfolgten. Die Pflege übernahm ein Verein, er bietet Besuchern Führungen über den Weinberg inklusive Verkostungen und Weinverkauf an.   Den Kloster-Wein gibt es nicht einfach zu kaufen. Wer zu Verkostungen kommt oder sich anmeldet, kann beim Verein eine Flasche erstehen. Während der Führung wurden wir über die Menge der Weinstöcke, die Rebsorten und vieles mehr informiert. Ich …

Besuch des Modemuseums Schloss Meyenburg

Nein, ich werde wohl keine Modebloggerin mehr werden, trotzdem beschäftigt mich das Thema Mode im Moment sehr. Vielleicht liegt das auch an meiner Kleiderschrank-Kur?  Wie auch immer – der Besuch des Modemuseums in der Prignitz passt zum Thema und lohnt sich auf jeden Fall. Das Modemuseum im Schloss Meyenburg Wikipedia sagt es ganz sachlich: „Das Modemuseum Schloss Meyenburg zeigt Teile der umfangreichsten europäischen Modesammlung von Kleidermode des 20. Jahrhunderts von 1900 bis 1970, die von der Ost-Berliner Sammlerin Josefine Edle von Krepl zusammengetragen wurde.“  Ich kann nur sagen, dass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Jeder Raum war eine Steigerung des Vorangegangenen, bei dem Besuchern gab es ein Ständiges Ah und Oh, man erinnerte sich an vergessene Dinge und bestaunte wertvolle Stücke aus der Welt der Reichen und Schönen. Kaum zu glauben, dass eine einzelne Person so etwas zusammengetragen hat und man fragt sich, wo diese vielen Kleider zuvor gelagert bzw. untergebracht wurden. Denn das Schloss ist vom Keller bis in die oberen Stockwerke mit Mode, Zeitgeist und Erinnerungen gefüllt. Auf 1000 Quadratmetern werden hunderte Kleider, Schuhe, Ketten, Capes, Dessous …