Alle Artikel mit dem Schlagwort: Naturschutz

Krimimarathon – Die Hoffnung und der Wolf

Andreas Hoppe, Ex-Tatort-Kommissar, kam zum Krimimarathon nach Potsdam und stellte sein neues Buch „Die Hoffnung und der Wolf“ vor. Das ist zwar kein Krimi, aber passte aber trotzdem. Schließlich war der Autor Kommissar im TV und zum anderen haben sich die Wölfe ja durch die Grenzöffnung vor 30 Jahren ausbreiten können. Eine gute Argumentation durch die Verantwortliche der Stadt- und Landesbibliothek,  zumal Bibliothek einen Wolf als Maskottchen hat. Andreas Hoppe ist fasziniert von Wölfen und seit kurzem Wolfsbotschafter des NABU. Sein Engagement spürt man nach wenigen Sätzen. Dabei geht es ihm nicht nur um die Wölfe, sondern auch die Naturlandschaft und das „Zusammenleben von Menschen und Tieren, also auch den Wölfen. Ein spannendes Thema. Andreas Hoppe nimmt uns mit, in die Wildnis Kanadas und Rumäniens, den Bayerischen Wald und nach Brandenburgs. Er trifft Menschen, die freilebende Wölfe aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. So erleben wir u.a. die Begegnung mit einem Staatssekretär und Wildtierfotografen. Sie alle stellen sich der Frage nach dem Miteinander von Mensch und Wolf. Niemand macht es sich leicht, auch der Autor nicht. Ich habe …

Potsdam – Wanderung ins Katharinenholz

Immer wieder bin ich überrascht wie schnell und unkompliziert man die Potsdamer Umgebung erkunden kann. Keine riesigen Entfernungen wie in Berlin, die mich oft abgehalten haben. Jetzt ist mein Motto – spontan sein. Also habe ich zugesagt, als es hies “ wollen wir nicht am Samstag wandern gehen“. Obwohl ich niemanden kannte, habe ich mich in Potsdam-Bornstedt eingefunden und los ging es. 3-4 Stunden waren angedacht, Länge 10 km. An Ende war es fast so, aber vielleicht sollte ich mit dem Anfang beginnen. Unsere Truppe aus 6 Frauen und einem Mann bestehend, machte sich kurz nach 10 Uhr in Richtung Ruinenberg auf den Weg. Der Ruinenberg Der Ruinenberg ist eine Anhöhe zwischen Potsdam-Bornstedt im Westen und der Potsdamer Jägervorstadt im Osten. Dort lies Friedrich der Große 1748 zur Bewässerung der Fontänen im Park Sanssouci ein Wasserreservoir bauen und mit künstlichen Ruinen als Gestaltungselemente ausschmücken. 1841 beauftragte Friedrich Wilhelm IV. den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné 1841 mit der gärtnerischen Gestaltung des Ruinenberggeländes. Hier gibt es eine der wunderbaren Sichtachse, wobei bei der Erschaffung des Geländes die Bäume …

Potsdam – Wanderung ins Katharinenholz

Immer wieder bin ich überrascht wie schnell und unkompliziert man die Potsdamer Umgebung erkunden kann. Keine riesigen Entfernungen wie in Berlin, die mich oft abgehalten haben. Jetzt ist mein Motto – spontan sein. Also habe ich zugesagt, als es hies “ wollen wir nicht am Samstag wandern gehen“. Obwohl ich niemanden kannte, habe ich mich in Potsdam-Bornstedt eingefunden und los ging es. 3-4 Stunden waren angedacht, Länge 10 km. An Ende war es fast so, aber vielleicht sollte ich mit dem Anfang beginnen. Unsere Truppe aus 6 Frauen und einem Mann bestehend, machte sich kurz nach 10 Uhr in Richtung Ruinenberg auf den Weg.   Der Ruinenberg Der Ruinenberg ist eine Anhöhe zwischen Potsdam-Bornstedt im Westen und der Potsdamer Jägervorstadt im Osten. Dort lies Friedrich der Große 1748 zur Bewässerung der Fontänen im Park Sanssouci ein Wasserreservoir bauen und mit künstlichen Ruinen als Gestaltungselemente ausschmücken. 1841 beauftragte Friedrich Wilhelm IV. den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné 1841 mit der gärtnerischen Gestaltung des Ruinenberggeländes. Hier gibt es eine der wunderbaren Sichtachse, wobei bei der Erschaffung des Geländes die …