Alle Artikel mit dem Schlagwort: Natur

Die Schorfheide im Herbst

Hallo, ich hoffe, das miese Herbstwetter ist bald vorbei, denn meine Stimmung wird sonst genauso grau. Da hilft nur die Erinnerung an meine Reisen im September, die zeigen wie schön es in Berlin-Brandenburg seien kann. Besonders stimmungsvoll waren die frühen Morgenstunden am Döllnsee in der Schorfheide. Das Aufstehen hat sich so gelohnt, nicht nur der Fotos wegen. Nein, auch die Natur, die Stille, der Nebel und der Sonnenaufgang – das alles sieht man in der Stadt Berlin eher selten. Jedenfalls nicht wenn man jeden Tag zur Arbeit muss und so einfach keine Zeit hat. Aber genug davon. Hoffen wir auf einen schönen Herbst.

Vogelflug in Flusslandschaft Elbtalaue

Ich war Anfang Oktober für ein paar Tage im Hotel „Alter Hof am Elbdeich“ in Unbesandten. Ein idealer Ort die Landschaft und die Natur zu genießen und auf Fototour zu gehen. Zu dieser Zeit beginnt große Vogelzug, überall hört und sieht man Kraniche. Mein Teleobjektiv ist leider nicht für Nahaufnahmen geeignet, aber ein paar schöne Bilder sind mir schon gelungen. Demnächst gibt es einen ausführlichen Artikel über meinen Urlaub in der Prignitz.   Die Landschaft ist traumhaft.

Besuch der Kyritz-Ruppiner Heide

In der Kyritz-Ruppiner Heide Endlich, dachte ich. Schließlich sind aller guten Dinge drei und vielleicht würde ich diesmal die lilablühende Heide sehen. Im vergangenen Jahr war es der Regen und in diesem Jahr die Trockenheit, die die Natur und damit auch meinen Terminkalender durcheinander brachte. Also wieder nichts mit dem lilafarbenden Naturwunder, statt dessen Märkischer Sand wie er im Buche steht. Trotzdem beeindruckt mich die Heidelandschaft mit ihrer Weite und den tiefhängenden Wolken immer wieder. Zumal wenn man die Vergangenheit der Heide bedenkt, denn früher kreisten hier Kampfflugzeuge, heute, wenn man Glück hat, Seeadler. Da die Kyritz-Ruppiner Heide jahrelang als Truppenübungsplatz genutzt wurde, konnte sich eine einzigartige Natur mit zahlreichen seltenen Tier und Pflanzenarten entwickeln. Heidelandschaften waren früher in Europa weit verbreitet. Heute gibt es nur noch wenige große Heideflächen. „Die Kyritz-Ruppiner Heide ist mit knapp 12.000 Hektar eine der größten zusammenhängenden Heidegebiete mit Callunaheide in Europa. Durch die militärische Nutzung als sogenanntes ‚Bombodrom’ bis zum Anfang der 90er Jahre konnte sich eine beeindruckende Vegetation mit zahlreichen seltenen und stark gefährdeten Tier- und Pflanzenarten entwickeln, …

Äpfel, Fruchtsäfte und echte „Brandenburger“

Äpfel, Fruchtsäfte und echte „Brandenburger“ Die Apfelbäume sind bis in die kleinste Zweigspitze voll, heißt es in diesem Jahr bei vielen Kleingärtnern im Land Brandenburg. Oft zu viele um sie alle selbst zu verarbeiten, deshalb bietet es sich an aus den Früchten Saft zu pressen zu lassen. Einer dieser Anbieter in der Prignitz ist „Kyritzer Fruchtsäfte Mosterei“, die zu diesen Zeitpunkt schon mehr Äpfel verarbeitet hat, als in der ganzen Saison 2017. Gegründet wurde das Familienunternehmen von Günther Wietz im September des Jahres 1989, jetzt wird es von seinen Söhnen Martin und Holger Wietz fortgeführt. Inzwischen ist das Sortiment auf über 43 Sorten Fruchtsäfte, Fruchtnektare, Fruchtsaftgetränke, Fruchtweine und Glühweine angewachsen, aber im Moment ist Apfelhochzeit. Bei einer kleinen Führung konnten wir einen Blick in den Betrieb werfen. Interessant zu sehen, wie viel Handarbeit stattfindet, zum Beispiel beim Sortieren bzw. Aussortieren des Obstes. Da kommt es auf die Qualität an, schlechte Früchte kommen nicht in den Saft.   Ob sich das Abliefern lohnt, muss natürlich jeder selbst entscheiden, die Mosterei gibt auf ihrer Webseite über die …

Potsdam – Wanderung ins Katharinenholz

Immer wieder bin ich überrascht wie schnell und unkompliziert man die Potsdamer Umgebung erkunden kann. Keine riesigen Entfernungen wie in Berlin, die mich oft abgehalten haben. Jetzt ist mein Motto – spontan sein. Also habe ich zugesagt, als es hies “ wollen wir nicht am Samstag wandern gehen“. Obwohl ich niemanden kannte, habe ich mich in Potsdam-Bornstedt eingefunden und los ging es. 3-4 Stunden waren angedacht, Länge 10 km. An Ende war es fast so, aber vielleicht sollte ich mit dem Anfang beginnen. Unsere Truppe aus 6 Frauen und einem Mann bestehend, machte sich kurz nach 10 Uhr in Richtung Ruinenberg auf den Weg. Der Ruinenberg Der Ruinenberg ist eine Anhöhe zwischen Potsdam-Bornstedt im Westen und der Potsdamer Jägervorstadt im Osten. Dort lies Friedrich der Große 1748 zur Bewässerung der Fontänen im Park Sanssouci ein Wasserreservoir bauen und mit künstlichen Ruinen als Gestaltungselemente ausschmücken. 1841 beauftragte Friedrich Wilhelm IV. den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné 1841 mit der gärtnerischen Gestaltung des Ruinenberggeländes. Hier gibt es eine der wunderbaren Sichtachse, wobei bei der Erschaffung des Geländes die Bäume …

Foto-Spot: Alexandrowka

Friedrich Wilhelm III. und der russische Zar Alexander I. waren innige Freunde. Um dieser Freundschaft Ausdruck zu verleihen und den verstorbenen Zar zu ehren, ließ Friedrich 1826 die russische Kolonie Alexandrowka erbauen. Die im russischen Stil erbauten Holzhäuser waren Heimat von russischen Sängern, die nach der Rückkehr aus dem Krieg als Geschenk des Zaren am königlichen Hof blieben. Die Grünanlagen wurden von Peter Joseph Lenné geplant und sollten den Sängern eine besondere Atmosphäre für Musik und Muße bieten. Heute ist das Ensemble Bestandteil des Weltkulturerbes. Die Blockhäuser auf den insgesamt zwölf Gehöften sind zwar Attrappen, aber dennoch stilecht bis ins Detail. Der Gartenkünstler Peter Joseph Lenné hat die Siedlung in der Form eines russischen Andreaskreuzes entworfen. Preußische Sparsamkeit hat allerdings die Errichtung der Bauten in original Blockhaus-Bauweise verhindert. Stattdessen sind es die damals in Preußen üblichen Fachwerkbauten, die hier mit dunklen Brettern verkleidet wurden. Jedes Gehöft ist von einem großen Garten umgeben, auf dem reichlich Obst und Gemüse angebaut werden kann. Da die ersten Bewohner allesamt russische Sänger im 1. Garderegiment zu Fuß waren, galt …

Potsdam – Wanderung ins Katharinenholz

Immer wieder bin ich überrascht wie schnell und unkompliziert man die Potsdamer Umgebung erkunden kann. Keine riesigen Entfernungen wie in Berlin, die mich oft abgehalten haben. Jetzt ist mein Motto – spontan sein. Also habe ich zugesagt, als es hies “ wollen wir nicht am Samstag wandern gehen“. Obwohl ich niemanden kannte, habe ich mich in Potsdam-Bornstedt eingefunden und los ging es. 3-4 Stunden waren angedacht, Länge 10 km. An Ende war es fast so, aber vielleicht sollte ich mit dem Anfang beginnen. Unsere Truppe aus 6 Frauen und einem Mann bestehend, machte sich kurz nach 10 Uhr in Richtung Ruinenberg auf den Weg.   Der Ruinenberg Der Ruinenberg ist eine Anhöhe zwischen Potsdam-Bornstedt im Westen und der Potsdamer Jägervorstadt im Osten. Dort lies Friedrich der Große 1748 zur Bewässerung der Fontänen im Park Sanssouci ein Wasserreservoir bauen und mit künstlichen Ruinen als Gestaltungselemente ausschmücken. 1841 beauftragte Friedrich Wilhelm IV. den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné 1841 mit der gärtnerischen Gestaltung des Ruinenberggeländes. Hier gibt es eine der wunderbaren Sichtachse, wobei bei der Erschaffung des Geländes die …

Fragen an Christian Starck von “Radkultur”

Ich habe Christian Starck vor ein paar Wochen zum ersten Mal persönlich getroffen. Da wusste ich bereits von seiner Fahrrad-Leidenschaft, aber was sich genau dahinter verbirgt, hat mich doch überrascht. Denn Christian bastelt in seiner Firma “Radkultur Starck” nicht einfach nur an Räder herum, nein, er baut ergonomisch abgestimmte Fahrräder, betreibt einen Fahrradverleih und unternimmt geführte Fahrrad-Wanderungen in das Grüne Band, so nennt man die Region Elbe-Altmark-Wendland. Grund genug Christian in meiner Reihe “Fragen an …” vorzustellen. Hallo Christian, ich habe mich durch Deine Webseite geklickt, aber zu Deiner Person nicht viel gefunden. Wann und wo bist Du geboren? Ich bin in Pritzwalk geboren und in Freyenstein, einen 1200 Einwohner-Städtchen aufgewachsen – also im nördlichen Brandenburg, ca. 3km von Mecklenburg. Waren Fahrräder schon immer Deine Leidenschaft? Es hat sich so im laufe meiner Kindheit und Jugendzeit ergeben. Ich konnte viel in der kleinen Hofwerkstatt von meinen Vater basteln, bauen und schrauben. Und Fahrräder waren da meistens an erster Stelle. Mit 14 Jahren hatte ich, zusammen mit einen Freund mein / unser erstes Tandem gebaut. Den …