Alle Artikel mit dem Schlagwort: Museum Barberini

Endspurt für die Ausstellung «Wege des Barock»

Wer bisher den Caravaggio im Barberini gesehen hat, muss sich beeilen. Die Ausstellung mit 54 Meisterwerken aus dem Palazzo Barberini und der Galleria Corsini in Rom wird nur noch bis zum 6. Oktober in Potsdam gezeigt. Star der Schau ist Caravaggios in den Jahren 1597-1599 entstandenes Werk «Narziss». Im August zog man eine Zwischenbilanz, mit der das Museum zufrieden war. Seit dem Start der Ausstellung «Wege des Barock» Mitte Juli waren bereits knapp 40 000 Besuch zu der Schau mit Alten Meistern gekommen. «Nach der Ferienzeit sind die Besucherzahlen stark angestiegen, 950 Gäste kommen nun im Schnitt pro Tag», berichtete Direktorin Ortrud Westheider. Damit liege die Schau zwar noch unter dem Schnitt der großen Richter-Ausstellung im vergangenen Sommer, als zwischen 1100 und 1200 Besucher pro Tag gezählt wurden. «Aber es ist für eine Ausstellung im Bereich der Alten Meister eine hervorragende Zahl und wir rechnen wieder mit einer sehr guten Besucherzahl zum Ende der Barock-Ausstellung», meinte Westheider. Auch die Angebote des Museums zur digitalen Vermittlung würden sehr gut angenommen. Bei der Barberini-App seien seit der Eröffnung …

Blick auf das Museum Barberini

In kurzer Zeit ist das Museum Barberini zum bekanntesten Kunstmuseum Potsdams geworden. Ich bin sicher, dass es im Vorfeld viele Diskussionen gab, aber das Ergebnis ist wirklich gelungen. Und es wird vom Publikum angenommen. Kurze Geschichte des Bauwerkes Das Palais Barberini war ein unter dem preußischen König Friedrich II. nach Entwürfen Carl von Gontards 1771 bis 1772 errichtetes klassizistisch-barockes Bürgerhaus in der Humboldtstraße 5/6 in Potsdam. Seine Hauptfassade ist zum Alten Markt mit dem Potsdamer Stadtschloss und der Nikolaikirche gerichtet. Seinen Namen erhielt das Gebäude nach dem vom König zum Vorbild bestimmten Palazzo Barberini in Rom. Die Potsdamer Nachschöpfung der italienischen Vorlage bildete den monumentalen südöstlichen Abschluss des Alten Marktes und gehörte zusammen mit dem ebenfalls von Gontard entworfenen benachbarten Noackschen Haus Humboldtstraße 4 zu den letzten unter Friedrich II. entstandenen Bauten rund um die Platzanlage. Blick aus dem Museum auf den Alten Markt (Sommer 2017) Blick in den Innenhof Mehr Fotos gibt es hier Das Museum Auf der Seite von Potsdam Tourismus steht folgende Kurzbeschreibung: Mit dem Museum Barberini, getragen von der Hasso Plattner Förderstiftung, gibt es …

„Wege des Barock“ im Museum Barberini in Potsdam

Nach dem großen Publikumserfolg mit der Ausstellung zum Spätwerk Pablo Picassos startet im Potsdamer Museum Barberini «Wege des Barock». «Es war seit unserer Gründung im Jahr 2017 unser Wunsch, mit der Sammlung unserer Namensschwester in Rom eine Ausstellung zu realisieren», sagte Museumsdirektorin Ortrud Westheider am Donnerstag bei der Vorstellung der Ausstellung, die am Samstag für das Publikum eröffnet wird. Mittelpunkt steht Caravaggios, in den Jahren 1597-1599 entstandenes Werk, «Narziss».  Zu den Leihgaben aus Rom steuert die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten zwei von Friedrich dem Großen erworbene Werke von Artemisia Gentileschi (1593-1653) bei, die sich seit 1769 im Neuen Palais im Park Sanssouci befinden. Die beiden Gemälde sind schon seit langer Zeit nicht mehr für das Publikum zugänglich, da der Tanzsaal wegen Einsturzgefahr gesperrt ist und wahrscheinlich erst 2030 dem Publikum zugänglich gemacht werden kann. Man könnte sich nun fragen, warum die Bilder nicht abgehängt wurden, aber dahinter verbirgt sich eine Geschichte. Friedrich der Große kaufte italienische Kunst für sein Neues Palais, mit dem er nach dem Siebenjährigen Krieg seine Stärke und seine finanzielle Potenz demonstrieren wollte. …

Im Barberini gibt es ein Wiedersehen mit den Gemälden von Artemisia Gentileschi

Nach dem großen Publikumserfolg mit der Ausstellung zum Spätwerk Pablo Picassos startet im Potsdamer Museum Barberini «Wege des Barock». «Es war seit unserer Gründung im Jahr 2017 unser Wunsch, mit der Sammlung unserer Namensschwester in Rom eine Ausstellung zu realisieren», sagte Museumsdirektorin Ortrud Westheider am Donnerstag bei der Vorstellung der Ausstellung, die am Samstag für das Publikum eröffnet wird. Mittelpunkt steht Caravaggios, in den Jahren 1597-1599 entstandenes Werk, «Narziss».  Zu den Leihgaben aus Rom steuert die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten zwei von Friedrich dem Großen erworbene Werke von Artemisia Gentileschi (1593-1653) bei, die sich seit 1769 im Neuen Palais im Park Sanssouci befinden. Die beiden Gemälde sind schon seit langer Zeit nicht mehr für das Publikum zugänglich, da der Tanzsaal wegen Einsturzgefahr gesperrt ist und wahrscheinlich erst 2030 dem Publikum zugänglich gemacht werden kann. Man könnte sich nun fragen, warum die Bilder nicht abgehängt wurden, aber dahinter verbirgt sich eine Geschichte. Friedrich der Große kaufte italienische Kunst für sein Neues Palais, mit dem er nach dem Siebenjährigen Krieg seine Stärke und seine finanzielle Potenz demonstrieren wollte. …

9. März – Picasso im Museum Barberini Potsdam

Ab dem 9. März 2019 präsentiert das Barberini eine neue hochkarätige Ausstellung „Picasso. Das späte Werk“. Alle Leihgaben stammen aus der Sammlung Jacqueline Picasso (1927–1986). Ihre Tochter Catherine Hutin stellt diese bislang kaum öffentlich gezeigte Sammlung für die Ausstellung im Museum Barberini zur Verfügung. In der von Gastkurator Bernardo Laniado-Romero getroffenen Auswahl befinden sich zahlreiche Werke, die erstmalig in Deutschland gezeigt werden sowie einige, die zum ersten Mal in einem Museum präsentiert werden.   Infobox Ausstellungslaufzeit: 9. März bis 16. Juni 2019 Ausgestellte Werke: 136 Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphiken, Skulpturen, Keramiken: 70 Gemälde, 30 Zeichnungen, 15 Graphiken, 13 Skulpturen, 8 Keramiken Alle Werke stammen aus der Sammlung Jacqueline Picasso. Adresse: Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstraße 5–6, 14467 Potsdam Mo & Mi–So 10–19 Uhr, jeder erste Do im Monat 10–21 Uhr, Di geschlossen Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr Eintritt: € 14 / ermäßigt € 10 / Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei Jahreskarte Einzelperson € 30 / Jahreskarte Paare € 50 / Young Friend (unter 35 Jahre) € 20 Online-Zeitfenster-Tickets unter …

9. März – 16.Juni 2019 – Picasso im Barberini

Alle Angaben, Bilder und Videos  Museum Barberini: 9. März bis 16. Juni 2019 Picasso. Das späte Werk Aus der Sammlung Jacqueline Picasso Pablo Picasso (1881–1973) gilt als Erneuerer der Kunst im 20. Jahrhundert. In Malerei, Skulptur, Graphik und Keramik hat er neue Maßstäbe gesetzt. Weniger bekannt ist sein Schaffen aus den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens, als Picasso von seiner Frau Jacqueline mehr Bildnisse schuf als je zuvor von einem anderen Modell. Die Ausstellung Picasso. Das späte Werkzeigt, wie Picasso auch in seinen letzten Schaffensjahren innovativ blieb. Alle Leihgaben stammen aus der Sammlung Jacqueline Picasso (1927– 1986). Ihre Tochter Catherine Hutin stellt diese bislang kaum öffentlich gezeigte Sammlung für die Ausstellung im Museum Barberini zur Verfügung. In der von Gastkurator Bernardo Laniado-Romero getroffenen Auswahl befinden sich zahlreiche Werke, die erstmalig in Deutschland gezeigt werden sowie einige, die zum ersten Mal in einem Museum präsentiert werden.

Gerhard Richter Ausstellung im Barberini Museum

Über 90 Bilder haben Direktorin Ortrud Westheider und Kurator Dietmar Elger, Leiter des Gerhard Richter Archivs der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, aus weltweiten Privatsammlungen und Museen zusammengeholt. Die Ausstellung kann man noch bis zum 21.10. 2018 besichtigen. Es ist eine interessante Ausstellung, vor allem weil man fast alle Schaffensperioden des Malers verfolgen kann. Im Museum ist es erlaubt zu fotografieren, ich mache davon nur selten Gebrauch, auch diesmal nicht. Ins Auge gefallen ist mir aber eine Glasinstallation, die Mitten im Raum steht. Die Reflexionen und Bezüge nach außen sind wirklich interessant. Wahrscheinlich muss man noch einmal am Abend hingehen und sehen welche Wirkungen die Dunkelheit hat. Die Ausstellung ist nicht mehr lange zu sehen, ich weiß nichtgenau, ob es eine Verlängerung gibt. Am Besten auf der Webseite des Museums nachsehen. Museum Barberini Potsdam, Humboldtstr. 5–6, bis 21. 10. , Mo und Mi–So 10–19 Uhr, jeden ersten Do 10–21 Uhr, Katalog (Prestel): 29,95 Euro

Max Beckmann. Welttheater – die Ausstellung im Museum Barberini (2018)

Man kann sich Potsdam ohne das Barberini kaum noch vorstellen, vor allem weil sich das Museum von Null auf Hundert in die Riege der erfolgreichsten Museen Deutschlands katapultiert hat. Man wird sehen, ob die Beckmann-Ausstellung diese Tradition fortsetzen kann, verdient hat sie es in jedem Fall. Welttheater – worum geht es ? Max Beckmann (1884–1950) gehört zu den bedeutendsten Malern der Klassischen Moderne. In den zwanziger Jahren stand er der Neuen Sachlichkeit nahe, später galt er als Expressionist, der früh internationale Beachtung fand. Viele seiner berühmten Triptychen hängen in Museen in den USA. Darunter befindet sich das bisher kaum in Europa präsentierte Schauspieler-Triptychon, das nun im Zentrum der neuen Ausstellung im Museum Barberini und exemplarisch für Beckmanns Idee der Welt als Bühne steht. Diese Ausstellung versammelt 112 Leihgaben aus deutschen und internationalen Museen und Privatsammlungen wie der Nationalgalerie Berlin, der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, dem Museum Ludwig, Köln, der Tate, London und dem Saint Louis Art Museum. Die Schau wurde in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen realisiert, die eine der größten Beckmann-Sammlungen Deutschlands besitzt. Dort …

Max Beckmann. Welttheater – die neue Ausstellung im Museum Barberini

Man kann sich Potsdam ohne das Barberini kaum noch vorstellen, vor allem weil sich das Museum von Null auf Hundert in die Riege der erfolgreichsten Museen Deutschlands katapultiert hat. Man wird sehen, ob die Beckmann-Ausstellung diese Tradition fortsetzen kann, verdient hat sie es in jedem Fall. Welttheater – worum geht es ? Max Beckmann (1884–1950) gehört zu den bedeutendsten Malern der Klassischen Moderne. In den zwanziger Jahren stand er der Neuen Sachlichkeit nahe, später galt er als Expressionist, der früh internationale Beachtung fand. Viele seiner berühmten Triptychen hängen in Museen in den USA. Darunter befindet sich das bisher kaum in Europa präsentierte Schauspieler-Triptychon, das nun im Zentrum der neuen Ausstellung im Museum Barberini und exemplarisch für Beckmanns Idee der Welt als Bühne steht. Diese Ausstellung versammelt 112 Leihgaben aus deutschen und internationalen Museen und Privatsammlungen wie der Nationalgalerie Berlin, der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, dem Museum Ludwig, Köln, der Tate, London und dem Saint Louis Art Museum. Die Schau wurde in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen realisiert, die eine der größten Beckmann-Sammlungen Deutschlands besitzt. Dort …