Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lost Place

Besuch im Industriemuseum Brandenburg

In meiner Reihe über Museen möchte ich heute das Industriemuseum meiner Heimatstadt Brandenburg an der Havel vorstellen. Das frühere Stahl-und Walzwerk war zu DDR einer der größten Arbeitgeber der Stadt und auch deshalb bekannt, weil Manfred Krug dort gearbeitet hat. Heute ist es ein Industriedenkmal, in den man sich frei bewegen kann. Es gibt Stiegen, Leitern und Arbeitsbrücken – fast alles zugänglich, wenn man keine Höhenangst hat 🙂

Sensationelle Einwicklung für das Minsk

Der Abriss von Gebäuden aus der DDR-Zeit – wie zuletzt der Fachhochschule im historischen Zentrum – hat in Potsdam immer wieder zu erbitterten Debatten geführt. Nun will Kunstmäzen Plattner das Terrassenrestaurant «Minsk» als Museum erhalten. Ein Glücksfall für Potsdam 🙂 Potsdam (dpa) – Die Stiftung des Software-Milliardärs Hasso Plattner will in Potsdam ein Museum für DDR-Kunst einrichten. Nach dem Barberini wäre es das zweite Museum der Stiftung in der Stadt. Das ehemalige Terrassenrestaurant «Minsk» aus DDR-Zeiten solle dafür saniert werden, sagte eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag. Zuerst hatten die «Märkische Allgemeine» und die «Potsdamer Neuesten Nachrichten» darüber berichtet. Neben dem künftigen Museum soll in Neubauten preiswerter Wohnraum entstehen.Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) zeigte sich erfreut über das Angebot der Hasso-Plattner-Stiftung. «Es ist ein Glücksfall für Potsdam», erklärte er am Donnerstag. «Wenn die Stiftung die Idee umsetzt, erhält Potsdam ein weiteres Museum mit hoher Strahlkraft.» Das Konzept sieht nach Angaben der Stadt vor, dass das Gebäude als Unikat der DDR-Architektur erhalten bleibt und Museum für die derzeit im Museum Barberini ausgestellte DDR-Kunst wird. Es würden …

Filmkulisse & Lost Place – Schloss Marquardt

Filmkulisse & Lost Place – Schloss Marquardt Manchmal entdeckt man solche Orte, denn eigentlich waren wir am Samstag auf dem Weg nach Brandenburg und zufällig haben wir ein verlassenes Schloß im kleinen Ort Marquardt entdeckt.         Wem die Motive bekannt vorkommen, vielleicht habt Ihr „Die Bücherdiebin“, den TV-Film über Bernhard Grzimek und vor allem auch „Saphirblau“ gesehen. Hier dient es als Kulisse für den prachtvollen Rokoko-Ball. Mehr Fotos gibt es auf meiner http://brandenburger.photography – Seite Hier entstanden Szenen zum Spielberg-Film „Bridge Of Spies – Der Unterhändler“ mit Tom Hanks, der im November 2015 in die Kinos kam. Mehr zum Film Sehr interessant ist auch das Doku-Drama, dass vor kurzen hier gedreht wurde. „Lotte Ulbricht – Der rote Faden“ beleuchtet ein weitgehend unbekanntes Kapitel der DDR-Geschichte. Lotte Ulbricht war die Ehefrau des ersten DDR-Staatschefs Walter Ulbricht und sie gilt als idealistische Kommunistin, Frauenrechtlerin, Stalinistin. (MAZ vom März 2015) Die Geschichte des Schlosses ist ausführlich auf der Webseite nachzulesen, deshalb nur kurz etwas zu den letzten Jahren. Nach dem Erwerb der Grundstücke durch die Hotelgruppe „Esplanade“, war …

Besuch im Industriemuseum Brandenburg

In meiner Reihe über Museen möchte ich heute das Industriemuseum meiner Heimatstadt Brandenburg an der Havel vorstellen. Das frühere Stahl-und Walzwerk war zu DDR einer der größten Arbeitgeber der Stadt und auch deshalb bekannt, weil Manfred Krug dort gearbeitet hat. Heute ist es ein Industriedenkmal, in den man sich frei bewegen kann. Es gibt Stiegen, Leitern und Arbeitsbrücken – fast alles zugänglich, wenn man keine Höhenangst hat 🙂 Vor der Besichtigung gibt einen Helm und Umhang, ich würde (stand)feste Schuhe empfehlen, man fühlt sich damit sicherer. Im Museum habe ich mir ein kurzes Video zur Schließung des Werkes angesehen. Dort wurde erklärt warum das Werk geschlossen wurde.Nach der Wende waren die Siemens-Martin-Öfen nicht mehr wettbewerbsfähig, in Westeuropa waren sie schon den 1960er Jahren ausgemustert worden. Jetzt folgte Brandenburg. Im Dezember 1993 gab es den letzten Abstich, die Zeit der Siemens-Martin-Öfen war damit endgültig vorbei.     Im Museum geht alles sehr familiär zu, keine große Bürokratie und man zahlt den Eintritt schon deshalb gern. Jeder Besucher wird gebraucht damit das Museum erhalten bleibt. Ich war …

Unterwegs sein – eine Fabrik als Ausstellungsort

Im September zieht neues Leben in die Koehlmann-Höfe ein – die Künstlerinnen des Vereins „Endmoräne“ stellen ihre Arbeiten zum Thema Unterwegssein aus. Dabei geht es ums Reisen, das Ungewisse, die Vergänglichkeit, den Zufall, Dinge, die perfekt zu diesem verlassenen Ort passen. Schon in der Vergangenheit haben sich die Künstlerinnen verlassene Ort für ihre Ausstellungen gesucht, diesmal ist es eine alte Fabrik in Frankfurt/Oder. (Zum Konzept und den einzelnen Installation werde ich später mehr schreiben, für den Moment habe zwei Zeitungsartikel gepostet, die Ihr Euch ansehen könnt) Einzelne Installationen haben mich sehr beeindruckt und ich kann jedem nur empfehlen, die Gelegenheit zu nutzen. Leider ist das Gebäude nur bis zum 20. September zugänglich. Die Ausstellung kann man Samstag und Sonntag von 13-18 Uhr besichtigen, am 11.9. von 15-20 Uhr. Führungen gibt es immer sonntags um 15 Uhr. Adresse: Koehlmann Höfe Goepelstr. 73-75 15234 Frankurt (Oder)