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Das Lakritzkontor – der etwas andere Schwarzmarkt

Vor 15 Jahre hat das „Lakritzkontor“ in der Potsdamer Innenstadt eröffnet. Hier gibt es fast alles aus Lakritze – als Lakritz oder Lakritze wird der Wurzelextrakt des Echten Süßholzes (Glycyrrhiza glabra) bezeichnet. Der echte Wahnsinn. Wenn man ganz normale Lakritze kaufen möchte, ist man mit der Entscheidung fast überfordert oder man probiert einfach alle Sorten. Bei der Menge von Bonbon-Gläsern, braucht es wahrscheinlich einige Wochen oder Monate. Je nachdem natürlich, wie oft man den Laden besucht. In der letzten Woche habe ich die Fotos gemacht und da hat ein Fan gerade ein Kilo gekauft. Nicht schlecht, oder ? Mir reichen für den Moment 100 Gramm, dass ist eine kleine Tüte voll und so komme ich nicht in Versuchung mein Abendessen durch die Lakritze zu ersetzen. Das Geschäft in der Jägerstraße ist wunderbar eingerichtet, auf zwei Ebenen kann man sich umsehen. Originelle Details machen die Laden einzigartig. Ich möchte die Produkte nicht einzeln aufzählen, auf den Bilder sieht man teilweise was es alles gibt. PS: Es gibt auch Gummibärchen. PPS: Viele Produkte gibt es für Veganer. Wenn …

Leider geschlossen – Werkverkauf von Hedwig Bollhagen Keramik

Hedwig Bollhagen – sie war in der ehemaligen DDR eine Institution. Ihre Keramik Bückware, man musste Glück haben sie zu erwischen oder man machte es so wie ich – Bollhagen gegen Bürgel. So konnte ich einen schönen Bestand an dieser Keramik sammeln. Dann kam die Wende und das Angebot wuchs, aber auch die Preise. Trotzdem kam das eine oder andere Stück dazu, auch weil sich die Qualität der Keramik verändert hat. Wer war Hedwig Bollhagen? HB, so ihr Kürzel, wurde 1907 in Hannover geboren, sie lernte an einer keramischen Fachschule und übernahm schon als Zwanzigjährige eine Anstellung als Entwerferin und Leiterin der Malabteilung der Steingut- und Fayencefabrik Velten-Vordamm. Nach der Schließung der Firma ging sie 1931 auf Wanderschaft und erweiterte ihr Wissen in Karlsruhe, Neustadt und Garmisch-Partenkirchen, bevor sie 1934 nach Marwitz zurückkam. Sie überstand Weltkrieg, die Verstaatlichung der Werkstätten zur DDR-Zeit und die Reprivatisierung nach der Wende. Ihre Keramik ist ein feines, weiß grundiertes Steingut oder Fayence aus einfachem, rot brennendem, mit Zinnglasur überzogenem Ton. Das Steingut wird seriell gefertigt, abgesehen von begehrten Einzel- und Sonderstücken. Gemalt …

Das Keramikgeschirr von Hedwig Bollhagen ist Kult

Hedwig Bollhagen – sie war in der ehemaligen DDR eine Institution. Ihre Keramik Bückware, man musste Glück haben sie zu erwischen oder man machte es so wie ich – Bollhagen gegen Bürgel. So konnte ich einen schönen Bestand an dieser Keramik sammeln. Dann kam die Wende und das Angebot wuchs, aber auch die Preise. Trotzdem kam das eine oder andere Stück dazu, auch weil sich die Qualität der Keramik verändert hat. Wer war Hedwig Bollhagen? HB, so ihr Kürzel, wurde 1907 in Hannover geboren, sie lernte an einer keramischen Fachschule und übernahm schon als Zwanzigjährige eine Anstellung als Entwerferin und Leiterin der Malabteilung der Steingut- und Fayencefabrik Velten-Vordamm. Nach der Schließung der Firma ging sie 1931 auf Wanderschaft und erweiterte ihr Wissen in Karlsruhe, Neustadt und Garmisch-Partenkirchen, bevor sie 1934 nach Marwitz zurückkam. Sie überstand Weltkrieg, die Verstaatlichung der Werkstätten zur DDR-Zeit und die Reprivatisierung nach der Wende. Ihre Keramik ist ein feines, weiß grundiertes Steingut oder Fayence aus einfachem, rot brennendem, mit Zinnglasur überzogenem Ton. Das Steingut wird seriell gefertigt, abgesehen von begehrten Einzel- und Sonderstücken. Gemalt …