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Ausflugs-Tipp: die Biosphäre und der Volkspark in Potsdam

Es hat sich bestimmt herumgesprochen, dass Potsdam viel zu bieten hat. Aber es gibt mehr als die vielen Schlösser aus der preußischen Zeit, man kann ins Barberini Museum gehen, den Filmpark Babelsberg besuchen oder die Biosphäre und den Volkspark entdecken. Letztere entstanden im Rahmen der Bundesgartenschau 2001,  inzwischen werden sie in der öffentlichen Wahrnehmung heute kaum als Ensemble zusammengehören. Dabei liegen sie praktisch nebeneinander. Vielleicht habt Ihr Lust in den Ferien vorbeizuschauen. Die Biosphäre, eine Betonhalle mit viel Glas, diente als Blumenhalle für die Bundesgartenschau. Nach dem Ende der Ausstellung wurde das Innere zu einem künstlichen Tropenwald umgebaut. Auf einer Fläche von etwa 6500 Quadratmetern sind über 20 000 Pflanzen zu sehen, darunter mehr als hundert Bäume, die zum Teil bis zu fünfzehn Meter hoch sind. Die ältesten Mangrovenbäume sind mehr als vierhundert Jahre alt. Insbesondere für Kinder soll die künstliche Pflanzenwelt eine Mischung aus Unterhaltung und Lernen sein. So gibt es einen künstlichen Wasserfall, eine Duftstation, einen Fledermausgang, plötzlich hervorschießende Regenwaldgeister oder einen Weg ganz aus Bambusrohr. Auch die Geräuschkulisse ist die eines Regenwaldes, kommt allerdings …

Der älteste Flughafen der Welt liegt im Land Brandenburg

Auf dem ältesten Flughafen der Welt Stölln hat den ältesten Flugplatz der Welt, den Gollenberg, der Schauplatz von Lilienthals ersten erfolgreichen Flugversuchen war. Das wollte ich unbedingt ansehen und so ging es mit dem Regionalexpress nach Rathenow, dort wartete ein Bus, der uns nach Stölln brachte. Hier gibt es das Otto Lilienthal Center und die IL-62, die Geschichte schrieb. 1989 fand im Schatten der DDR-Wende eine technische Sensation statt, die fast vergessen war. Im Zeichen der BUGA2015 hat sich das geändert, denn der Ort an dem Otto Lilienthal bei einem seiner Flugversuche verunglückte und wo heute die alte Interflug-Maschine vom Typ IL-62 (Lady Agnes) steht, gehörte zum Programm. Besichtigung der IL-62 genannt Lady Agnes Ich hatte die Möglichkeit die IL-62 anzusehen und dort auch den ehemaligen Kapitän Kallbach zu treffen, der sehr interessant und engagiert von dem damaligen Flug berichtete. Das Sensationelle – diese IL 62 wurde nicht einfach dorthin transportiert, nein, der Flugkapitän Kabach landete sie am 23. Oktober 1989 auf einem nur 900 m langen Feld. Das Flugzeug war ein Geschenk der Interflug an die Stadt, in …