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Stadtskizzen – Führung in Potsdam

Städte wandeln und verändern sich. Mitunter geschehen diese Prozesse in rasantem Tempo und sind von spannungsvollen Fragen begleitet. Es entstehen neue Gebäude, Orte, Plätze – anderes verschwindet. Wenn man bedenkt, dass die eigene städtische Umgebung ein Ort ist, an dem man lebt, und mit dem man sich identifiziert, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Im Rahmen eines Schülerprojektes mit dem gleichnamigen Titel gibt nun es eine Ausstellung im Potsdam Museum und am 18. Mai 2019 eine Architekturführung. Zwei Stunden lang kann man sich einige der Orte ansehen, die die Schüler gezeichnet haben.

Führung vom Potsdam Museum bis zur Seerose Potsdam

Ich habe an der ersten Führung teilgenommen und war wieder einmal von dem begeistert was man alles auf solchen Touren erfährt, auch in den Unterhaltungen mit anderen Teilnehmern. So wusste ich bisher nicht, dass im Flur des Potsdam Museum, Keramiken von Hedwig Bollhagen gibt. Und zwar sind die Säulen vor dem Wandgemälde von Werner Nerlich mit Mosaiken aus ihrer Werkstatt geschmückt, die tatsächlich ein paar Jahre weiß übermalt waren.  Unglaublich, oder.

Wandbild von Werner Nerlich

Die Säulen mit der Keramik von Hedwig Bollhagen

Führung vom Potsdam Museum bis zur Seerose Potsdam

Wie gesagt, der Spaziergang startete im Potsdam Museum und ich kann mir vorstellen, dass die Etappen variieren.

Was haben wir gesehen ?

Unser Weg führte uns am Minsk vorbei zum Brauhausberg. Dort haben wir den Rundum Blick auf Potsdam gehabt, ein wenig behindert vom Wildwuchs der Bäume und Sträucher. Es wäre toll, wenn das Gartenbauamt das ändern würde.

Danach ging es am Hotel Mercure vorbei zum Neuen Lustgarten.

Hinter dem Hotel steht ein Denkmal von Theo Balden „Karl Liebknecht – Herz und Flamme der Revolution“, leider ohne jegliche Angaben zum Künstler usw. (ein Schelm der Böses dabei denkt). Leider fehlt die Beschriftung auch bei den anderen Kunstwerken, die aus DDR-Zeiten im öffentlichen Raum stehen (wie die Skulpturen vor der Seerose).

Skulpurengruppe in der Nähe der Seerose

 

Vorbei an Bauten der verschiedensten Epochen ging es zur Havelbucht und dem Restaurant „Seerose“. Auch hier hat man viel Hintergrundinfos bekommen. Zur Seerose habe ich auch schon etwas gepostet, dort endete nach fast 2 1/2 Stunden unser Architekturspaziergang.

Wer sich für dieses Thema interessiert, der kommt auf jeden Fall auf seine Kosten. Diese Führung ist ein Versuchsballon des Museums. Ich finde, dass es viel Potential gibt. Der Preis und die Zeit sind gut gewählt. Vielleicht kann man diese Art von Führung fortsetzen.  Ich fände eine Führung zu den DDR-Skulpturen interessant, aber auch das Thema Wandgemälde oder Mosaike auch der DDR-Zeit finde ich spannend.

Vielleicht nimmt jemand diese Idee auf.

So, das war ein Schnelldurchlauf, nicht alles habe ich mir merken können.

Infobox

Die Führung dauert von 14 bis 16 Uhr, Treffpunkt ist an der Kasse des Potsdam Museums, Am Alten Markt 9. Die Führung kostet 5 Euro pro Person, um eine Anmeldung unter Tel.: (0331) 289 68 68 im Potsdam Museum wird gebeten, weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Stadt-Skizzen

 

 

 

 

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