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Sensationelle Einwicklung für das Minsk

Der Abriss von Gebäuden aus der DDR-Zeit – wie zuletzt der Fachhochschule im historischen Zentrum – hat in Potsdam immer wieder zu erbitterten Debatten geführt. Nun will Kunstmäzen Plattner das Terrassenrestaurant «Minsk» als Museum erhalten. Ein Glücksfall für Potsdam 🙂

Potsdam (dpa) – Die Stiftung des Software-Milliardärs Hasso Plattner will in Potsdam ein Museum für DDR-Kunst einrichten. Nach dem Barberini wäre es das zweite Museum der Stiftung in der Stadt. Das ehemalige Terrassenrestaurant «Minsk» aus DDR-Zeiten solle dafür saniert werden, sagte eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag. Zuerst hatten die «Märkische Allgemeine» und die «Potsdamer Neuesten Nachrichten» darüber berichtet. Neben dem künftigen Museum soll in Neubauten preiswerter Wohnraum entstehen.Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) zeigte sich erfreut über das Angebot der Hasso-Plattner-Stiftung. «Es ist ein Glücksfall für Potsdam», erklärte er am Donnerstag. «Wenn die Stiftung die Idee umsetzt, erhält Potsdam ein weiteres Museum mit hoher Strahlkraft.» Das Konzept sieht nach Angaben der Stadt vor, dass das Gebäude als Unikat der DDR-Architektur erhalten bleibt und Museum für die derzeit im Museum Barberini ausgestellte DDR-Kunst wird. Es würden auch Mietwohnungen errichtet, die auf das «Minsk» Bezug nähmen.Die Stiftung bestätigte am Donnerstag lediglich, dass es Gespräche mit der Stadt zum Ankauf des Minsk-Geländes gebe, um dort ein Museum für DDR-Kunst zu errichten. Zum laufenden Verfahren wollte man sich aber nicht äußern.Der Linke-Fraktionschef in der Stadtverordnetenversammlung, Hans-Jürgen Scharfenberg, bestätigte, dass die Stiftung das Areal mit dem verfallenen «Minsk» für 20 Millionen Euro kaufen wolle. «Das ist ein absoluter Glücksfall», sagte Scharfenberg. «Wir haben lange dafür gekämpft, dass das «Minsk» im Originalzustand erhalten bleibt.» Die Stadtverordnetenversammlung wolle noch vor der Kommunalwahl im Mai über den Verkauf an die Stiftung entscheiden.Lange Zeit war geplant, das verfallene Restaurant abzureißen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Abrisspläne erst im vergangenen Jahr gestoppt.

 

So hat es heute die Agentur gemeldet. Ich bin begeistert, weil es ein tolles Zeichen ist. Ich habe mir die Gegend vor ein paar Wochen angesehen und fotografiert. Natürlich nur da wo es zugänglich ist und trotzdem kamen sofort Leute und haben darauf geachtet, dass man ihre privaten Wege und Townhäuser nicht betritt. Es hat voll genervt, denn der Berg gehört allen. Wie auch der Ausblick usw.

Ich war echt überrascht wie weit die Häuser schon an das Minsk reichten, das wäre als Restaurant ein Problem geworden.

Soweit ein paar Fotos vom Anfang Februar 2019. Ich bin gespannt wie sich das Projekt entwickelt. Im Mai muss es noch von der Politik bestätigt werden, ich drücke die Daumen.

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