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Ausflug in den Park von Schloss Steinhöfel

Ein weiterer Ausflugstipp zum „Indian Summer“ in Brandenburg ist das Schloss Steinhöfel mit dem wunderschönen Park, der sich bei Sonnenschein von seiner besten Seite zeigte. Wir hatten am Wochenende Glück und waren wirklich begeistert. Ich kannte das Schloss bisher nicht, vielleicht geht es Euch ähnlich.   Deshalb ein paar Worte zur Geschichte und Entstehung des Parks. ÜDie Schlossgeschichte beginnt 1730 mit der Errichtung eines Herrenhauses durch die Adelsfamilie von Wulffen. In den folgenden Jahrzehnten entstand das Schlossensemble in seiner heutigen Gestalt. 1790 erwarb die Familie des Oberhofmarschalls Valentin von Massow Schloss, Park und Dorfanger. So kam es, dass Valentin von Massow, der der Preußischen Akademie der Künste angehörte und später Intendant der Königlichen Schlösser und Gärten, die Gestaltung des Parkes übernahm. Wahrscheinlich ist der Park Steinhöfel der künstlerisch bedeutendste in der Mark Brandenburg. Er besticht durch die besondere Kombination von Baumgruppen, weitem Blick auf Feld und Wald, Wiesen, kleinen Gewässer und kleineren Bauten. Besonders reizend ist im Herbst die Entdeckung, dass selbst die Baumgruppen in ihrer Laubfärbung aufeinander abgestimmt sind. Bereits am Eingang begrüßen den …

Die Schorfheide im Herbst

Hallo, ich hoffe, das miese Herbstwetter ist bald vorbei, denn meine Stimmung wird sonst genauso grau. Da hilft nur die Erinnerung an meine Reisen im September, die zeigen wie schön es in Berlin-Brandenburg seien kann. Besonders stimmungsvoll waren die frühen Morgenstunden am Döllnsee in der Schorfheide. Das Aufstehen hat sich so gelohnt, nicht nur der Fotos wegen. Nein, auch die Natur, die Stille, der Nebel und der Sonnenaufgang – das alles sieht man in der Stadt Berlin eher selten. Jedenfalls nicht wenn man jeden Tag zur Arbeit muss und so einfach keine Zeit hat. Aber genug davon. Hoffen wir auf einen schönen Herbst.

Besuch im Industriemuseum Brandenburg

In meiner Reihe über Museen möchte ich heute das Industriemuseum meiner Heimatstadt Brandenburg an der Havel vorstellen. Das frühere Stahl-und Walzwerk war zu DDR einer der größten Arbeitgeber der Stadt und auch deshalb bekannt, weil Manfred Krug dort gearbeitet hat. Heute ist es ein Industriedenkmal, in den man sich frei bewegen kann. Es gibt Stiegen, Leitern und Arbeitsbrücken – fast alles zugänglich, wenn man keine Höhenangst hat 🙂 Vor der Besichtigung gibt einen Helm und Umhang, ich würde (stand)feste Schuhe empfehlen, man fühlt sich damit sicherer. Im Museum habe ich mir ein kurzes Video zur Schließung des Werkes angesehen. Dort wurde erklärt warum das Werk geschlossen wurde.Nach der Wende waren die Siemens-Martin-Öfen nicht mehr wettbewerbsfähig, in Westeuropa waren sie schon den 1960er Jahren ausgemustert worden. Jetzt folgte Brandenburg. Im Dezember 1993 gab es den letzten Abstich, die Zeit der Siemens-Martin-Öfen war damit endgültig vorbei.     Im Museum geht alles sehr familiär zu, keine große Bürokratie und man zahlt den Eintritt schon deshalb gern. Jeder Besucher wird gebraucht damit das Museum erhalten bleibt. Ich war …

Ein Ausflug nach Königs Wusterhausen

Ich hatte ja bereits erzählt, dass ich meinem Urlaub in der Nähe von Königs Wusterhausen verbracht habe. Heute möchte ich Euch diese Stadt kurz vorstellen. KW wie Königs Wusterhausen oft genannt wird, ist Teil des Berliner S-Bahnringes. Oft denkt man die Stadt gehört zu Berlin, aber das stimmt nicht. Königs Wusterhausen ist Teil des Landes Brandenburg und feiert im nächsten Jahr seinen 700. Geburtstag. Ich möchte Euch nun nicht mit der ganzen Stadtgeschichte langweilen, aber ein Wahrzeichen der Stadt – das Schloss – möchte ich Euch gern vorstellen. Schloss Königs Wusterhausen Diese Schloss gehörte zu den Lieblingsorten des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I., der oft zur Jagd an diesen Ort kam. Als Kronprinz befehligte er von hier aus sein erstes eigenes Regiment und in KW begann er auch mit der Aufstellung des Bataillons der „Langen Kerls“, so lautete die volkstümliche Bezeichnung für die Potsdamer Leibgarde von König Friedrich Wilhelm I.in Preußen. Das Garderegiment bestand aus 60 Offizieren, 165 Unteroffizieren, 53 Trommlern, 15 Pfeifern, 15 Feldschern [Sanitäter] und 2160 Musketieren, von denen – und das war die …

Neu: „Brandenburg“ von Ulrike Wiebrecht (Dumont Reisetaschenbuch)

Als Bloggerin und Fotografin bin ich viel in Potsdam und Brandenburg unterwegs, da hilft mir dieser Reiseführer sehr. Er erinnert mich an Orte, die ich kenne und früher besucht habe. Vor allem aber bekomme ich durch ihn neue Ideen, welche Orte ich unbedingt besuchen sollte. Wichtig sind mir auch die Hintergrundinformationen, die historische Einordnung usw. Brandenburg hat viele Schlösser und Burgen, da möchte ich wissen wer was und warum gebaut hat. Zu vielen Beiträgen gibt es eine Infobox und persönliche Tipps der Autorin. Was spricht für ein Buch? Man kann darin blättern, wenn man im Zug sitzt, lesen, wenn man Zeit hat. Man braucht kein Internet und keinen PC. Nachteile: die Aktualität. Aber wenn der Verlag regelmäßig neue Auflagen herumgibt, dann erledigt sich dieser Einwand auch. Ich halte die 5. Auflage von 2019 in den Händen. Aktueller geht es nicht. Zum Buch gehört eine separate Reisekarten. Der Dumont Verlag bietet Updates & aktuelle Extratipps der Autorin als Gratis-Download an. Preis: 17,99 Euro Erschienen im Dumont Verlag (Reise-Taschenbuch)   *Das Buch wurde mir vom Verlag zur …

Urlaub in Gussow im Land Brandenburg

Nach meiner aufwendigen und teuren Reise nach Kuba, hatte ich mir für 2019 einen entspannten Urlaub vorgenommen. Keinen langen Flug und vor allem ein erholsamer Ort. Auf das Dahme-Seenland bin ich dann durch den Tourismusverband Brandenburg und einer Veranstaltung in Königs Wusterhausen gekommen. Man könnte nun denken, gesagt getan. Aber es hat es doch etwas gedauert bis alles klar war. Hier also mein kleiner Bericht über den Urlaub in Gussow im Land Brandenburg. Wo liegt eigentlich Gussow ? Der Ort Gussow befindet sich im Dahme-Seengebiet in der Nähe von Königs Wusterhausen. Gussow ist Ortsteil der Gemeinde Heidesee im Landkreis Dahme-Spreewald im Bundesland Brandenburg und liegt ca. 45 km südöstlich des Berliner Stadtzentrums. Der Regionalbahn- und S-Bahnanschluss in Königs Wusterhausen ist ca. 11 km entfernt. Eine ideale Lage für mich, denn es ging mit der S-Bahn bzw. mit dem Regio von Potsdam nach Königs Wusterhausen. Von dort fährt ein Bus nach Gussow, fast direkt vor das Ferienhaus.   Was hat Gussow was andere Ort nicht haben ? Das ist natürlich eine rhetorische Frage 🙂 Die tolle Lage …