Alle Artikel in: Schlösser & Gärten

Von der Orangerie zum Belvedere auf dem Klausberg

Viele Bauten in Potsdam sind vor allem schön, sie sollten das Auge des Königs Friedrich II. erfreuen. Er liebte es eigene Ideen einzubringen, die von den Architekten umgesetzt werden sollten. Hunderte Zeichnungen liegen noch heute in den Archiven, nicht alles konnte verwirklicht werden. Eines der letzten fertiggestellten Bauwerke ist das Belvedere auf dem Klausberg. Meine Fotos stammen aus dem tollen Sommer 2018 und wurden am Tag des offenen Denkmals in Potsdam gemacht. Auch diese Gebäude wird von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verwaltet. Damit genug der Vorrede, denn ich möchte Euch heute ein weiteres Kleinod im Park von Sanssouci vorstellen – das Belvedere auf dem Klausberg. Wie erwähnt, auch dieses Gebäude wurde unter Friedrich dem Großen errichtet (von 1770 bis 1772 ) und hat vor allen eine schmückenden Funktion und dient seinem Namen entsprechend, der schönen Aussicht auf den Park Sanssouci und das Umland.   Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude fast vollständig zerstört. Durch Artilleriebeschuss im April 1945 brannte es aus und konnte in den folgenden Jahrzehnten nur notdürftig gesichert werden. …

Hier findet man Italien in Potsdam

Heute möchte ich Euch nach Potsdam und Italien entführen. Ihr denkt, wie soll das gehen? Eigentlich ganz einfach, denn 2019 steht das touristische Leben der Stadt unter dem Motto „Italien in Potsdam“. Darüber möchte ich heute schreiben, denn so einfach wie hier kann man Italien nicht oft erleben. Potsdam ist die Hauptstadt des Landes Brandenburg und liegt etwa 50 Kilometer westlich von Berlin. Viele kennen das Schloss Sanssouci, aber es gibt noch viele andere Bauten aus den unterschiedlichsten Epochen. Italien in Potsdam Friedrich Wilhelm IV. (1795 – 1861) ging als „Romantiker auf dem Thron“ in die preußische Geschichte ein. Besonders Potsdam hat von seiner Liebe zu Italien profitiert, denn er lies hier die Bauwerke errichten, die der Stadt ein italienisches Flair geben. Besonders im Frühling und Sommer, da gibt es keinen schöneren Platz als die Gärten und Schlösser Potsdams. Diese wundervollen Orte möchte ich Euch heute genauer vorstellen. Viele Worte braucht man beim Anblick der Fotos nicht verlieren, also halte ich mich zurück und lasse die Bilder sprechen. SCHLOSS CHARLOTTENHOF In Potsdam schuf sich Kronprinz Friedrich …

Potsdam als Stadt der Schlösser

Nachdem ich in der vergangenen Woche mit Bloggern unterwegs war, gab es ein großes Erstaunen darüber,  dass Potsdam so viele Schlösser und Parks hat. Ich denke immer, dass die Schlösser die Touristen in die Stadt bringt, aber da gibt es wohl noch Platz nach oben. Deshalb gibt es heute einen allgemeinen Beitrag über die Schlösser, auch weil ich mir vorgenommen habe, alle in diesem Jahr anzusehen. Und falls Ihr denkt, nichts leicht als das, dann lest weiter. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) In über dreihundertjähriger Bautätigkeit entstanden durch die brandenburg-preußischen Herrscher Schlösser und Gartenanlagen von internationaler Bedeutung. 1990 wurden die Schlösser und Gärten in Potsdam, die auf Berliner Gebiet liegende Pfaueninsel sowie Schloss und Park Glienicke als Welterbestätte unter den Schutz der UNESCO gestellt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, kurz SPSG, ist für den Erhalt der betreffenden Schlösser verantwortlich. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten betreut und verwaltet mit etwa 550 Angestellten rund 30 Museumsschlösser und andere Museen, 800 Hektar denkmalgeschützte Parkanlagen, 100.000 Einzelkunstwerke, 150 Denkmäler und 300 bauliche Anlagen. Einen Teil davon finden …

Mondnächte auf Potsdams Pfingstberg

„Wenn die Sonne über dem Schloss Belvedere untergeht und der Vollmond erscheint, ist das ein Fest für die Sinne. Die italienische Architektur Friedrich Wilhelm IV. wird in warmes Abendlicht getaucht, und wenn der Mond sich schließlich im Wasserbecken spiegelt, drehen Fledermäuse leise ihre Runden. Der Schlossinnenhof sowie die Säulengänge und Arkaden werden dazu stimmungsvoll illuminiert. Von den Schlosstürmen lassen sich das abendliche Potsdam, die Havelseen und der sich füllende Sternenhimmel erleben. Bei angenehmer Musik und einem Glas Wein ist das der perfekte Wochenausklang für alle, die es entspannt und romantisch mögen!“ Auch wenn sich bei unserem Besuch der Mond erst spät sehen lies (der Himmel war leider bedeckt) war es ein tolles Erlebnis. Es ist fast ein kleiner Urlaub, so entspannt ist die Stimmung. Ich muss unbedingt einen der nächsten Termine nutzen, um bessere Fotos zu machen. Aber dann kann es für einen Besuch von Euch natürlich zu spät sein, deshalb zeige ich meine Fotos von der zweiten Mondnacht dieses Jahres. TERMINE für die MONDNACHT 9. August 2019 13. September 2019 Eintritt: 4,50 / ermäßigt …

Potsdams schönste Aussicht – das Belvedere auf dem Pfingstberg

Das Themenjahr der Stadt Potsdam ist 2019 “Italien in Potsdam” und einen großen Anteil am italienischen Flair hat das Belvedere auf dem Pfingstberg, das im März in die neue Saison gestartet ist. Ich möchte Euch heute zeigen, dass der Slogan “Potsdams schönste Aussicht” 100% stimmt. Mein persönliches Aha-Erlebnis in Potsdam Nach meinem Umzug nach Potsdam war der Pfingstberg neben der Friedenskirche die Entdeckung meiner neuen Heimatstadt. Und das obwohl ich aus Brandenburg stamme und in meiner Kindheit regelmäßig in Potsdam war. Aber nie hatte ich das Belvedere besucht, geschweige denn davon gehört. Heute weiß ich warum, denn zu DDR-Zeiten gab es dieses Schloß einfach nicht. Es tauchte nicht mehr in den Reiseführern auf, man versuchte es vergessen zu machen. Erfolglos, denn schon vor der Wende beschlossen junge Potsdamer das Ensemble zu retten und machen sich an den Wochenenden an die Arbeit. Was für ein verrückter Gedanke. Welches Wagnis zu DDR-Zeiten. Als ich davon zum ersten Mal gelesen hatte, bekam ich wirklich eine Gänsehaut. Ihr solltet Euch die Ausstellung zum Wiederaufbau unbedingt ansehen. Da gibt es tolle Fotos …

Benvenuta Primavera – im Schloss und Schlossgarten Glienicke

Frühlingserwachen in Glienicke – Öffnung von Schloss, Orangerie und Casino mit buntem Begleitprogramm Am 31. März 2019 konnte man im Rahmen des Themenjahr der Stadt Potsdam „Italien in Potsdam“  den Schlossgarten und das Schloss Glienicke besuchen. Nach der Winterpause  gibt es ein unterhaltsames und umfangreiches Programm, so finden thematische Rundgänge und Kostümvorführungen statt. Auch das Casino und die Orangerie mit ihrem exotischen Pflanzenbestand öffnen ihre Türen und warten auf ihre Entdeckung. Für mich eine gute Gelegenheit dorthin zu fahren, denn ich habe mir vorgenommen alle Schlösser und Gärten zu besuchen, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) gehören. Spaziergang durch den Park Da das Schloss erst um 10 Uhr öffnet, habe ich einen kleinen Spaziergang durch den Park gemacht. Die Bäume haben mir besonders gut gefallen. Ab und zu schien auch die Sonne und so waren die Licht-und Schattenspiele besonders eindrucksvoll. Besichtigung des Schlosses, der Orangerie und des Casinos An diesem Sonntag hatte man die Möglichkeit ohne Führung das Schloss zu besichtigen und auch die anderen Örtlichkeiten, die ansonsten geschlossen sind. Und das Ganze für einen …

Potsdams schönste Aussicht – das Belvedere auf dem Pfingstberg

Das Belvedere auf dem Pfingstberg ist im März in die neue Saison gestartet und ich möchte Euch heute zeigen, dass der Slogan „Potsdams schönste Aussicht“ 100% stimmt. Das Belvedere auf dem Pfingstberg gehört zu den über 30 Museumsschlössern in Potsdam, die von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg verwaltet werden. Seit 2001 übernimmt der Förderverein die Bewirtschaftung des gesamten Ensembles. Das ist auch heute noch so. Für den Erhalt sammelt er weiterhin Spenden, um immer wieder notwendige Reparaturen und Baumaßnahmen durchzuführen. Mein persönliches Aha-Erlebnis in Potsdam Nach meinem Umzug nach Potsdam war der Pfingstberg neben der Friedenskirche die Entdeckung meiner neuen Heimatstadt. Und das obwohl ich aus Brandenburg stamme und in meiner Kindheit regelmäßig in Potsdam war. Aber nie hatte ich das Belvedere besucht, geschweige denn davon gehört. Heute weiß ich warum, denn zu DDR-Zeiten gab es diesen Schloß einfach nicht. Es tauchte nicht mehr in den Reiseführer auf, man versuchte es vergessen zu machen. Erfolglos, denn schon vor der Wende beschlossen junge Potsdamer das Ensemble zu retten und machen sich an den Wochenenden an die …

Heiraten wie im Märchen – im Belvedere auf dem Pfingstberg

Wenn es einen perfekten Ort für eine Märchenhochzeit in Potsdam gibt, dann ist das für mich das Belvedere auf dem Pfingstberg. In dem Schloss über der Stadt findet man alles was dazu gehört. Eine wunderbare Kulisse mit Blick auf Potsdam (und Berlin), einen einzigartigen Raum für die Trauungen und die Möglichkeit einen Empfang oder sogar die Feier hier abzuhalten. Und die Fotos sind natürlich auch nicht zu verachten. Möglich macht das Heiraten von April bis Oktober das Standesamt Potsdam und der Förderverein Pfingstberg e.V. Neugierig geworden ? Dann schaut Euch doch mit mir um, denn ich konnte im Rahmen eines Bloggerevents auch hinter die Kulissen schauen. Das Schloß Im Zeichen des Themenjahres „Italien in Potsdam“ gehört das Belvedere zu den herausragenden Bauwerken in Potsdam, denn Italien war die Inspiration für das Ensemble. Wilhelm IV., begeistert von seinen Reisen nach Italien und inspiriert von der dortigen Architektur, plante den Bau, dessen Vollendung er leider nicht mehr erlebte. In der politisch unruhigen Revolutionszeit um 1848 begannen die Arbeiten, die 1852 zugunsten der Orangerie von Sanssouci unterbrochen werden. Erst 1861 wird es …

Faszination Orchideen

An diesem trüben Wochenende konnte man im Botanischen Garten von Potsdam die wunderbare Blütenpracht der Orchideen bewundern. Es gab auch die Möglichkeit diverse Exemplare in allen Größen und Farben käuflich zu erwerben und der Berliner Gruppe der Deutschen Orchideen-Gesellschaft Fragen zur Pflege und Haltung der Pflanzen stellen. Natürlich wollte ich unbedingt fotografieren, aber durch die hohe Luftfeuchtigkeit beschlugen alle Objektive und Gläser, also habe ich zunächst mit dem Handy fotografiert. Die Ausstellungsräume haben verschiedene Schwerpunkte, so kann man neben den Orchideen, Farne, Kakteen und auch Seerosen bewundern. Der Botanische Garten ist täglich geöffnet, die Gewächshäuser im Winter von 9:30 – 16:00 Uhr. Es gibt regelmäßig besondere Veranstaltungen und Ausstellungen wie im Februar einen Lichtbildervortrag von Prof. Dr. Klaus Klopfer zum Thema“Die Pflanzenwelt der Mittelmeerinseln“ (mehr dazu in der Infobox am Ende des Artikels). Aber zurück zu den Orchideen. Nachdem sich die Objektive an die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt haben, machte das Fotografieren viel Spaß. Ein paar Bilder möchte ich Euch jetzt zeigen. Beim nächsten Besuch nehme ich wahrscheinlich mein Macroobjektiv mit. Aber genug davon. Viel Spaß …