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Atelierbesuch im „freiLand“ Potsdam

Ich möchte heute auf meinen Besuch im freiLand berichten und endlich ein paar Fotos zeigen. Eigentlich wollte ich das schon längst getan haben, auch in Hinblick auf Weihnachten. Aber leider hat mir eine schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung einen Strich durch meine Planung gemacht, wobei die Künstlerinnen natürlich jederzeit über ein wenig Werbung freuen. Und kaufen kann man Kunst auch immer. Was ist eigentlich „freiLand“ ? „Das im Jahre 2011 eröffnete „freiLand“, ein Gelände in unmittelbarer Nähe vom Potsdamer Hauptbahnhof mit etwa 12.000 Quadratmeter Grundfläche und 5 Gebäuden, als Raum für eine selbstbestimmte und -organisierte Jugendkultur, hat sich zu einem barrierefreien, pulsierenden, lebendigen Ort entwickelt. Dieser wird von Jugendlichen als Experimentier- und Freiraum zur Verwirklichung ihrer Ideen und Bedarfe angenommen wird.“ (potsdam.de) Am 6.12. 2019 hies es im freiLand „wir sind eh hier – ein floor, sechs ateliers – kunst kiekn, kunst koofn“, sechs Künstler*innen aus dem freiLand öffnen ihre Ateliers, zeigen und verkaufen ihre Arbeiten. Waffeln und Heißgetränke sind auch am Start. Da lohnt es sich vorbeizukommen – nicht nur um ein paar kreative Kleinodien für liebe Menschen zu ergattern.“ …

Das Museumshaus „Im Güldenen Arm“

Das Museumshaus „Im Güldenen Arm“ ist das älteste original restaurierte Haus der zweiten Potsdamer Stadterweiterung. Obwohl es im Stadtzentrum liegt, in einer Querstraße der Brandenburger Straße, scheint das Museumshaus etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Zu Unrecht, denn das Haus besteht aus Fachwerk und ist damit das Einzige, das in dieser Bauart in Potsdam erhalten geblieben ist. Besonders auffällig ist die Eingangstür.

An den Mond – auf den Mond –  und darüber hinaus

Anläßlich des 50. Jahrestages der Mondlandung gibt es im Kunsthaus „Sans Titre“ eine kleine, aber feine Ausstellung bei der der Mond als Projektionsfläche im Mittelpunkt steht. Die Galeristin und Kuratorin Angelika Euchner und Gitta Heil präsentieren mehr als 20 Künstler, die sich der Thematik von verschiedensten Standpunkten nähern. So gibt es Fotos von der Landung der Kapsel in der Ostsee oder eine zukünftige Kolonie auf fremden Planeten. Die sieht ein wenig aus wie ein Präriehaus in den USA. Im Rahmen der Ausstellung werden auch zwei Vorträge gehalten: „Wernher von Braun, von Peenemünde zur NASA“ von Günther Rüdiger vom Astrophysikalisches Institut Potsdam am 18. Oktober, 19 Uhr sowie „Schwarze Löcher auf Kollisionskurs “ von Jan Steinhoff, MPI für Gravitationsphysik Golm am 7. November, um 19 Uhr. Ich habe mir die Ausstellung vor dem Vortrag von Prof. Dr. Günther Rüdiger (hier zusehen) angeschaut. Er steht vor einem der Dioramen von Christine Niehoff. Christine Niehoff ausmalt sich aus, wie eine Besiedlung des Mars aussehen könnte. In Öl gefasste weite Landschaften, die an amerikanische Wüsten erinnern, darin unter einer …

Jedermann – ein “moderner“ Klassiker in der Nikolaikiche

Zum zweiten Mal war die Nikolaikirche Bühne für Hugo von Hoffmannsthal Klassiker um das Sterben des reichen Jedermann, der niemanden findet, der ihn auf dem Weg zu seinem Schöpfer begleitet. Er muss erfahren, dass er mit seinem Geld keine Freunde kaufen konnte. Die Inszenierung von Christian A.Schell und Nicolai Tegeler, der auch als Geselle auf der Bühne steht, ist überraschend aktuell. Es geht ums Geld, um Besitz, welche Verantwortung der einzelne hat und wie mitleidslos die Gesellschaft sein kann. Wie der reiche Jedermann, gespielt von Timothy Peach. Überzeugend stellt er einen Mann dar, der erst im Angesicht des Todes geläutert wird.   Auch die anderen Rollen sind prominent besetzt, es fällt schwer jemanden herauszuheben, ich versuche es trotzdem. Neben Peach und Tegeler, haben mich Dorit Gäbler, Max Schnauzer und Ralph Morgenstern begeistert. Ihre Bühnenpräsenz ist enorm. Perfekt sind auch die Videoprojektionen, die die Inszenierung unterstützen. Ich weiß natürlich, dass die Rolle der Buhlschaft oft sehr prominent besetzt ist. Hier ist es Natalie O‘Hara, die eine warmherzige Geliebte ist. Man hofft, dass sie Jedermann nicht verläßt. …

„Soko Potsdam“ – Bericht von den Dreharbeiten in Potsdam

Die Fans der Serie können sich auf 10 neue Folgen der Serie freuen, die bis Ende Juli 2019 in Potsdam gedreht werden. Wie in der ersten Staffel spielen Caroline Erikson und Katrin Jaehne die Ermittlerinnen Luna und Sophie. Sie stehen im Mittelpunkt der Serie, gemeinsam mit dem Team aus der ersten Staffel. Verschiedene Regisseure sind verantwortlich für die einzelnen Blöcke, zum Beispiel Felix Ahrens, der die ersten vier Folgen gedreht hat. Ich konnte an einem Drehtag in der Gutenbergstraße dabei sein. Sehr interessant. In den Drehpausen und Proben konnte man fotografieren, natürlich ganz leise. Ich habe deshalb mein Handy benutzt und versucht die Atmosphäre einzufangen. Dreharbeiten in der Gutenbergstraße Ermittler Christoph Westerman (Hendrik von Bültzingslöwen) wurde in der Nacht angeschossen. „Schon krass“, sagt er „dann bist du einfach nicht mehr da.“ . Katrin Jaehne und Omar El-Saeidi beim Dreh zur Soko Potsdam. Auch Sophie hat Probleme, nur soviel es wird dramatisch. „Alles wird auf den Kopf gedreht. Es ist vorbei mit heile Welt“, sagt Katrin Jaehne. . Fototermin mit dem Team der Soko Potsdam und …

Jedermann – zurück in Potsdam und der Nikolaikirche

Seit 2018 hat Potsdam eine neue Attraktion – die „Jedermann“ – Aufführung in der Nikolaikirche. Es gibt es wohl kaum einen prominenteren Ort als die Kirche auf dem Alten Markt. Die Idee dazu hatten Nicolai Tegeler und Christian A. Schnell (Volksbühne Michendorf), die auch als verantwortlich für die künstlerische Leitung sind. Geplant ist ein jedes Jahr wiederkehrendes Jedermann – Theaterfestival. Hugo von Hofmannsthals Klassiker „Jedermann“ in die Potsdamer Nikolaikirche Der reiche Jedermann sieht sich unerwartet mit dem Tod konfrontiert, der ihn vor seinen Schöpfer führen will. Niemand will ihn ins Grab begleiten. Erst der Auftritt seiner Werke und des Glaubens bringen ihn dazu, sich zum Christentum zu bekennen und als reuiger Bekehrter ins Grab zu steigen. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes wurde am 1. Dezember 1911 im Berliner Zirkus Schumann unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt. Die Nikolaikirche in Potsdam ist ein eindrucksvoller Ort für die Aufführungen. So wird auf dem Altar der St. Nikolaikirche wird eine Videoinstallation zu sehen sein. Musikalisch begleitet werden die Schauspieler auch in diesem Jahr wieder von dem …