Alle Artikel in: In der Stadt

Gesucht: Parkplätze in Potsdam

Wenn man wie ich in der Nähe des Nauener Tor wohnt, kann man jeden Tag die verzweifelte Suche der Autofahrer nach Parkplätzen beobachten. Ich muss sagen, es nervt mich, denn es stehen ja genug Schilder da, die anzeigen, dass hier nichts mehr geht. Aber nein, sie drehen Runde um Runde ohne Erfolg zu haben. Hier setzt die Idee von „Privatparker“ an, die durch die Erweiterung der Parkraumkapazität stressfreies Parken möglich machen möchten. Denn viele Parkplätze „gehören“ zu Anwohnern. Aber was passiert, wenn die nicht da sind? Nichts, oder ? Mit freundlicher Genehmigung von Pro Potsdam Das wollen Janin und Markus Schneider ändern. Hallo, vielleicht könnt Ihr ein paar Worte zu Euch und der Idee von privatparker.com sagen. „Wir sind ein junges Ehepaar aus Potsdam (Janin und Markus) und haben eine kleine Tochter. Wir sind beide Berliner und dann nach Potsdam gezogen. Ich habe hier Restaurierung studiert und arbeite freiberuflich in meinem Beruf, den ich sehr liebe. Markus promoviert an der BAM in Berlin.Ich bin zum Studieren nach Potsdam gezogen, weil mich die lange Fahrt aus Berlin genervt hat …

Mondnacht im Belvedere auf dem Pfingstberg

In diesem Jahr habe ich es endlich geschafft die Mondnacht auf dem Pfingstberg zu erleben. Die Beschreibung auf der Webseite macht neugierig. „Das Schloss Belvedere im Mondschein ist ein wahrhaft romantisches Erlebnis: Beobachten Sie die Mond-Spiegelungen im Wasserbecken und den leisen Flug der Fledermäuse bei Musik und einem Glas Wein. Der Förderverein Pfingstberg e.V. es an fast allen dem Vollmond am nächsten liegenden Freitagen von Mai bis September. Potsdams schönste Aussicht lässt sich in der Dämmerung erleben, und nach Einbruch der Dunkelheit lädt das Belvedere zum einem Blick in die Sterne ein. Die Mitglieder des Förderverein Pfingstberg bieten Getränke und herzhaftes Gebäck an. Eintritt: 4,50 / ermäßigt 3,50 € (Tickets ausschließlich an der Abendkasse)“   Und es war tatsächlich so, obwohl sich der Mond erst spät sehen lies. Ausgerechnet an diesem Tag war es etwas diesig, aber das hat der Stimmung keinen Abbruch getan und die Sicht zum Fernsehturm war tatsächlich gut. Man konnte sich auf dem Schloß frei bewegen, die Türme hinaufsteigen oder auch am Wasserbecken sitzen und der Musik lauschen. Es gab Weißwein, …

Der Potsdamer Kanal war „voll“

Der Kanal in der Innenstadt ist eigentlich immer wieder ein Thema, im Mai war er Ort von Kunstinstallationen und im Juni 2019 lief er durch die Unwetter voll. Plötzlich konnte man sich ein Bild davon machen wie es aussah, bevor die Trockenlegung in den 60iger Jahren stattfand. Ich zeige heute einfach ein paar Fotos von beiden Ereignissen. „Aufbruch – Raum in Sicht“ – Mai 2019   Kanal nach dem Unwetter im Juni 2019   Am Morgen danach war der Kanal fast wieder leer. Was meint Ihr – Kanal fluten oder leer lassen ? Mir gefiel er gefüllt 🙂 Bis dann Kerstin

Potsdam als Stadt der Schlösser

Nachdem ich in der vergangenen Woche mit Bloggern unterwegs war, gab es ein großes Erstaunen darüber,  dass Potsdam so viele Schlösser und Parks hat. Ich denke immer, dass die Schlösser die Touristen in die Stadt bringt, aber da gibt es wohl noch Platz nach oben. Deshalb gibt es heute einen allgemeinen Beitrag über die Schlösser, auch weil ich mir vorgenommen habe, alle in diesem Jahr anzusehen. Und falls Ihr denkt, nichts leicht als das, dann lest weiter. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) In über dreihundertjähriger Bautätigkeit entstanden durch die brandenburg-preußischen Herrscher Schlösser und Gartenanlagen von internationaler Bedeutung. 1990 wurden die Schlösser und Gärten in Potsdam, die auf Berliner Gebiet liegende Pfaueninsel sowie Schloss und Park Glienicke als Welterbestätte unter den Schutz der UNESCO gestellt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, kurz SPSG, ist für den Erhalt der betreffenden Schlösser verantwortlich. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten betreut und verwaltet mit etwa 550 Angestellten rund 30 Museumsschlösser und andere Museen, 800 Hektar denkmalgeschützte Parkanlagen, 100.000 Einzelkunstwerke, 150 Denkmäler und 300 bauliche Anlagen. Einen Teil davon finden …

Sensationelle Einwicklung für das Minsk

Der Abriss von Gebäuden aus der DDR-Zeit – wie zuletzt der Fachhochschule im historischen Zentrum – hat in Potsdam immer wieder zu erbitterten Debatten geführt. Nun will Kunstmäzen Plattner das Terrassenrestaurant «Minsk» als Museum erhalten. Ein Glücksfall für Potsdam 🙂 Potsdam (dpa) – Die Stiftung des Software-Milliardärs Hasso Plattner will in Potsdam ein Museum für DDR-Kunst einrichten. Nach dem Barberini wäre es das zweite Museum der Stiftung in der Stadt. Das ehemalige Terrassenrestaurant «Minsk» aus DDR-Zeiten solle dafür saniert werden, sagte eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag. Zuerst hatten die «Märkische Allgemeine» und die «Potsdamer Neuesten Nachrichten» darüber berichtet. Neben dem künftigen Museum soll in Neubauten preiswerter Wohnraum entstehen.Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) zeigte sich erfreut über das Angebot der Hasso-Plattner-Stiftung. «Es ist ein Glücksfall für Potsdam», erklärte er am Donnerstag. «Wenn die Stiftung die Idee umsetzt, erhält Potsdam ein weiteres Museum mit hoher Strahlkraft.» Das Konzept sieht nach Angaben der Stadt vor, dass das Gebäude als Unikat der DDR-Architektur erhalten bleibt und Museum für die derzeit im Museum Barberini ausgestellte DDR-Kunst wird. Es würden …

Potsdams schönste Aussicht – das Belvedere auf dem Pfingstberg

Das Belvedere auf dem Pfingstberg ist im März in die neue Saison gestartet und ich möchte Euch heute zeigen, dass der Slogan „Potsdams schönste Aussicht“ 100% stimmt. Das Belvedere auf dem Pfingstberg gehört zu den über 30 Museumsschlössern in Potsdam, die von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg verwaltet werden. Seit 2001 übernimmt der Förderverein die Bewirtschaftung des gesamten Ensembles. Das ist auch heute noch so. Für den Erhalt sammelt er weiterhin Spenden, um immer wieder notwendige Reparaturen und Baumaßnahmen durchzuführen. Mein persönliches Aha-Erlebnis in Potsdam Nach meinem Umzug nach Potsdam war der Pfingstberg neben der Friedenskirche die Entdeckung meiner neuen Heimatstadt. Und das obwohl ich aus Brandenburg stamme und in meiner Kindheit regelmäßig in Potsdam war. Aber nie hatte ich das Belvedere besucht, geschweige denn davon gehört. Heute weiß ich warum, denn zu DDR-Zeiten gab es diesen Schloß einfach nicht. Es tauchte nicht mehr in den Reiseführer auf, man versuchte es vergessen zu machen. Erfolglos, denn schon vor der Wende beschlossen junge Potsdamer das Ensemble zu retten und machen sich an den Wochenenden an die …

Mächtig gewaltig! Die Olsenbande kommt nach Potsdam

Ich habe mir kurz vor Toresschluss die Ausstellung zur Olsenbande angeschaut und war überrascht wieviel die Macher zusammengetragen haben. Über mehrere Räume erstreckt sie sich, es gibt Filmstationen (fast jeder muss beim Ansehen der Ausschnitte lachen), Plakate aus der DDR und Dänemark, viele originale Requisiten usw. Auch das Politische kommt nicht zu kurz bzw. was man zu DDR-Zeit in die Filmszenen hineininterpretiert hat.  Interessant auch die Fanaktionen zur Rettung einer Location in Dänemark. Nun können Besucher eines kleinen Museums in Gedser im Süden Dänemarks das erhaltene Stellwerk besichtigen. Titel der Ausstellung ist der berühmteste Olsenbanden-Ausruf: „Mächtig gewaltig“ gibt es im Original nicht, denn eigentlich sagt Benny „Skidegodt!“ – was so viel heißt wie „Scheißgut“ und den Übersetzern wohl zu unflätig war.  Aber ich will nicht zu viel verraten, schaut Euch die Ausstellung an. Sie macht auf jeden Fall Lust auf ein Wiedersehen mit der Olsenbande. Ich habe das lange nicht getan, warum eigentlich nicht.  In diesem Sinne ist die Ausstellung wirklich – Mächtig gewaltig ! Allgemeine Informationen:  Breite Straße 1A, Marstall, 14467 Potsdam Das Filmmuseum befindet sich …

Neu in Potsdam – FOTOURIO, der Spezialist für Fotoworkshops

Fotourio in Potsdam Der Name FOTOURIO ist eine künstlerische Wortkreation und setzt sich aus den Begriffen „Foto“ und „Tour“ zusammen. Der Firmenname drückt Sinn und Zweck des Unternehmung perfekt aus. Seit September 2018 verfügt FOTOURIO über Kursräume in Potsdam. Hier werden Fotoworkshops und Fotokurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Gruppenkurse und Einzelunterricht, Lehrgänge für Bildbearbeitung (Photoshop, Lightroom, Capture One) für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis, Einzelcoachings im Bereich der digitalen Bildverwertung, Druck, Veröffentlichung und Vermarktung von Bildmaterial veranstaltet (weitere Infos hier) Hier die Adresse: Am Bürohochhaus 2-4 14478 Potsdam  

Repair-Café – Reparieren statt Wegwerfen!

In der Stadtbibliothek/Hauptstelle/gibt es im November wieder einen Repair-Termin. Frühes erscheinen (nicht zu früh), sichert einen guten Platz am Tisch. Ich war mit meinem kleinen Staubsauger dort, leider nicht mit 100 % Erfolg. Aber man möchte auch, dass der „Besucher“ mitmacht und ich habe zu Hause die Ideen umgesetzt 🙂   17. Nov. 2018 – 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr Gemeinsam mit dem Wissenschaftsladen Potsdam e.V. lädt die SLB zu einem Repair Café in die Bibliothek und das Lesecafé etc. ein. Im Repair-Café können Sie kaputte Haushaltsgegenstände reparieren oder reparieren lassen. Das Konzept beruht auf gegenseitiger Unterstützung bei Reparaturen und Hilfe zur Selbsthilfe. In einer Zeit, in der Produkte eher neu gekauft als repariert werden, trägt dieses Konzept zu mehr Eigeninititative, Nachhaltigkeit und Selbstermächtigung bei. Außerdem ist es eine Möglichkeit, generationenübergreifend miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Repair-Café ist eine Initiative des Wissenschaftsladens Potsdam e.V. zusammen mit der SLB Ort: Hauptbibliothek im Bildungsforum, Veranstaltungssaal/Café e.t.c. Eintritt frei