Alle Artikel in: In der Stadt

Wiederaufbau der „Transparenten Weltkugel“ beendet

Ich hatte bereits über den Wiederaufbau der Metallskulptur im Juli neben dem Marktcenter berichtet. Wie angekündigt war der Aufbau im August fertig gestellt und das Kunstwerk aus DDR ist nun wieder vollständig zugänglich. Es fügt sich auf dem neuen Platz gut in die Sichtachsen zum Dampfmaschinen-Haus/Moschee ein. Auch der Neubau im Hintergrund passt gut. Ob man das so gedacht bzw. erwartet hatte, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist es eher ein Zufall 🙂 Hier einmal meine kleine Galerie beginnend mit dem 21. Juli 2019. Anfang August kann man schon deutliche Fortschritte sehen. Am 25. August 2019 sah es dann so aus. Übrigens sieht man die Kugel von der Straße nicht so gut, da ein großes Blumenbeet angelegt wurde. Deshalb ist die „Moschee“ meine Empfehlung, wenn man die Kugel sucht. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Fotografieren.

Aus dem Stadtleben – die Nikolaikirche

Was ist an der Nikolaikirche los ? Seit dieser Woche geistern viele Meldungen zu einem der Potsdamer Wahrzeichen durch die Presse. Hier eine kleine Chronologie der Meldungen: Am Montag, den 2. September veröffentlichte die MAZ die Meldung, dass es während der Abrissarbeiten an dem Fachhochschul-Gebäude am Alten Markt im vergangenen Jahr zu Schäden im Inneren gekommen war. Konkret ist es zu „Putzabplatzungen“ am Westfenster im Inneren der Kirche gekommen. Die Versicherung des Sanierungsträgers habe dies als „Folgeschäden“ anerkannt und 60.000 Euro für die Instandsetzung gezahlt. Nikolaipfarrer Matthias Mieke bestätigte, dass die Reparaturarbeiten demnächst beginnen. Hier ein „altes“ Bild mit Teil der FHS. Für Nicht-Potsdamer, hier entsteht das neue Quartier. Der 3. September konnte man in der PNN lesen: „Alte Kaiserstraße am Alten Markt entdeckt“. Das betrifft die Nikolaikirche nicht direkt, aber die Bauvorbereitungen für das Quartier am Alten Markt liegen direkt vor der Kirche. Der Artikel ist wirklich sehr interessant, denn dort werden Szenarien für die Einbindung der Funde (wie auch einer alten Straßenbahnschiene) in das neue Quartier erläutert. Natürlich hat Potsdam schon viele historische Wegmarken, …

Frenkel

Ausstellung-Tipp: Potsdam unter dem Roten Stern 1945 – 1994

Potsdam unter dem Roten Stern – Hinterlassenschaften der sowjetischen Besatzungsmacht 1945 bis 1994 In diesem Jahr gibt es ein Jubiläum, das eng mit der friedlichen Revolution 1989 verbunden ist – den Abzug der sowjetischen bzw. russischen Truppen aus Potsdam im Jahr 1994. Das ist inzwischen 25 Jahre her und der Anlass für diese Ausstellung, womit das Potsdam Museum eine Forschungslücke in den Blick rückt. Denn immerhin dauerte die Anwesenheit der Armee in der Stadt 50 Jahre, aber über deren Gliederungen und die räumliche Verteilung auf dem Stadtgebiet ist bis heute nur wenig bekannt. 25 Jahre nach dem Abzug der Truppen aus Potsdam präsentiert das Potsdam Museum erstmals eine Auswahl aus den mehr als 1.500 in den Kasernen geborgenen Fundstücken. Diese Fundstücke zeigen eine andere Seite der „Besatzer“, Dinge, die in der Öffentlichkeit nicht bekannt wurden (werden sollten ?). Es ist ein Wunder, dass man diese Dinge retten konnte, sie nicht im Strudel der Zeitenwende verschwunden sind. Während der Führung war die Begeisterung der Ausstellungsmacher zu spüren, die zu vielen Ausstellungsstücken eine Geschichte erzählen können. Mir …

Ein Blick ins Schloss Sanssouci

Das bekanntes Schloss in Potsdam ist natürlich Sanssouci. Als Kind bin ich oft mit meinen Eltern dort gewesen und ich erinnere mich noch an die großen Latschen mit denen man über das Parkett schlittern konnte. Und die Pracht, alles glänzte und glitzerte, Gold wohin man sah. Nach der Wende war ich zwar im Park unterwegs, aber nie im Schloss. Das hat sich jetzt geändert. Oft gehe ich im Park spazieren, schaue mir die Gärten an und genieße die Schönheit. Die Schlossbesichtigung Ich bin mit der letzten Führung durch die Räume gelaufen, daher sind die Fotos recht dunkel. Natürlich durch man kein Blitzgerät benutzen und braucht eine Fotoerlaubnis. Die kostet 3 Euro und gilt für einen Tag. Man kann damit also mehrere Gebäude/Schlösser in Potsdam fotografieren. Eine Führung dauert 40 Minuten, der Eintritt kostet 12 Euro, und wenn man fotografieren möchte, auch nur mit dem Handy, kostet es 3 Euro. Die Informationen während der Führung waren interessant, man konnte immer Fragen stellen. Mir hat es gefallen. Das Schloss Sanssouci Ein Schloss für die Sommerfrische, ein Ort …

Aus dem Potsdamer Stadtleben – Juli 2019

Vielleicht habt Ihr den neuen Veranstaltungskalender auf dem Blog gesehen. Ich nehme gern Eure Hinweise entgegen.   Wer wie ich Pendler ist, freut sich über die Meldung – eigentlich. In den nächsten 3 Jahren (!) sollen die Rolltreppen ausgetauscht werden. Das erinnert doch sehr an bestimmte Pläne aus vergangenen Zeiten. Drei Jahre oder bis 2022 ist schon eine lange Zeit für Leute, die darauf angewiesen sind.   Ein Jahresticket für die Biosphäre kann man bei der Wahl zum Lieblingstier gewinnen. Hier gibt es mehr Informationen und viele tolle Fotos zu sehen.   In Potsdam kennt man das Dörfchen Alexandrowka. Auch ein Anziehungspunkt für Touristen, die sich die denkmalgeschützten Häuser gern ansehen. Es gibt dort inzwischen auch ein Museum und ein kleines Café. Und einen Skandal, wie ich finde. Unerlaubter Weise wurden Bauarbeiten vorgenommen, Häuser bei AirBnB und als Ferienwohnung angeboten. Hier mal eine Definition was „Denkmalschutz“ heißt: Denkmalschutz dient dem Schutz von Kulturdenkmalen und kulturhistorisch relevanten Gesamtanlagen (Ensembleschutz). Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass Denkmale dauerhaft erhalten und nicht verfälscht, beschädigt, beeinträchtigt oder zerstört …

Gesucht: Parkplätze in Potsdam

Wenn man wie ich in der Nähe des Nauener Tor wohnt, kann man jeden Tag die verzweifelte Suche der Autofahrer nach Parkplätzen beobachten. Ich muss sagen, es nervt mich, denn es stehen ja genug Schilder da, die anzeigen, dass hier nichts mehr geht. Aber nein, sie drehen Runde um Runde ohne Erfolg zu haben. Hier setzt die Idee von „Privatparker“ an, die durch die Erweiterung der Parkraumkapazität stressfreies Parken möglich machen möchten. Denn viele Parkplätze „gehören“ zu Anwohnern. Aber was passiert, wenn die nicht da sind? Nichts, oder ? Mit freundlicher Genehmigung von Pro Potsdam Das wollen Janin und Markus Schneider ändern. Hallo, vielleicht könnt Ihr ein paar Worte zu Euch und der Idee von privatparker.com sagen. „Wir sind ein junges Ehepaar aus Potsdam (Janin und Markus) und haben eine kleine Tochter. Wir sind beide Berliner und dann nach Potsdam gezogen. Ich habe hier Restaurierung studiert und arbeite freiberuflich in meinem Beruf, den ich sehr liebe. Markus promoviert an der BAM in Berlin.Ich bin zum Studieren nach Potsdam gezogen, weil mich die lange Fahrt aus Berlin genervt hat …