Alle Artikel in: In der Stadt

Gesucht: Parkplätze in Potsdam

Wenn man wie ich in der Nähe des Nauener Tor wohnt, kann man jeden Tag die verzweifelte Suche der Autofahrer nach Parkplätzen beobachten. Ich muss sagen, es nervt mich, denn es stehen ja genug Schilder da, die anzeigen, dass hier nichts mehr geht. Aber nein, sie drehen Runde um Runde ohne Erfolg zu haben. Hier setzt die Idee von „Privatparker“ an, die durch die Erweiterung der Parkraumkapazität stressfreies Parken möglich machen möchten. Denn viele Parkplätze „gehören“ zu Anwohnern. Aber was passiert, wenn die nicht da sind? Nichts, oder ? Mit freundlicher Genehmigung von Pro Potsdam Das wollen Janin und Markus Schneider ändern. Hallo, vielleicht könnt Ihr ein paar Worte zu Euch und der Idee von privatparker.com sagen. „Wir sind ein junges Ehepaar aus Potsdam (Janin und Markus) und haben eine kleine Tochter. Wir sind beide Berliner und dann nach Potsdam gezogen. Ich habe hier Restaurierung studiert und arbeite freiberuflich in meinem Beruf, den ich sehr liebe. Markus promoviert an der BAM in Berlin.Ich bin zum Studieren nach Potsdam gezogen, weil mich die lange Fahrt aus Berlin genervt hat …

Mächtig gewaltig! Die Olsenbande kommt nach Potsdam

Ich habe mir kurz vor Toresschluss die Ausstellung zur Olsenbande angeschaut und war überrascht wieviel die Macher zusammengetragen haben. Über mehrere Räume erstreckt sie sich, es gibt Filmstationen (fast jeder muss beim Ansehen der Ausschnitte lachen), Plakate aus der DDR und Dänemark, viele originale Requisiten usw. Auch das Politische kommt nicht zu kurz bzw. was man zu DDR-Zeit in die Filmszenen hineininterpretiert hat.  Interessant auch die Fanaktionen zur Rettung einer Location in Dänemark. Nun können Besucher eines kleinen Museums in Gedser im Süden Dänemarks das erhaltene Stellwerk besichtigen. Titel der Ausstellung ist der berühmteste Olsenbanden-Ausruf: „Mächtig gewaltig“ gibt es im Original nicht, denn eigentlich sagt Benny „Skidegodt!“ – was so viel heißt wie „Scheißgut“ und den Übersetzern wohl zu unflätig war.  Aber ich will nicht zu viel verraten, schaut Euch die Ausstellung an. Sie macht auf jeden Fall Lust auf ein Wiedersehen mit der Olsenbande. Ich habe das lange nicht getan, warum eigentlich nicht.  In diesem Sinne ist die Ausstellung wirklich – Mächtig gewaltig ! Allgemeine Informationen:  Breite Straße 1A, Marstall, 14467 Potsdam Das Filmmuseum befindet sich …

Repair-Café – Reparieren statt Wegwerfen!

In der Stadtbibliothek/Hauptstelle/gibt es im November wieder einen Repair-Termin. Frühes erscheinen (nicht zu früh), sichert einen guten Platz am Tisch. Ich war mit meinem kleinen Staubsauger dort, leider nicht mit 100 % Erfolg. Aber man möchte auch, dass der „Besucher“ mitmacht und ich habe zu Hause die Ideen umgesetzt 🙂   17. Nov. 2018 – 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr Gemeinsam mit dem Wissenschaftsladen Potsdam e.V. lädt die SLB zu einem Repair Café in die Bibliothek und das Lesecafé etc. ein. Im Repair-Café können Sie kaputte Haushaltsgegenstände reparieren oder reparieren lassen. Das Konzept beruht auf gegenseitiger Unterstützung bei Reparaturen und Hilfe zur Selbsthilfe. In einer Zeit, in der Produkte eher neu gekauft als repariert werden, trägt dieses Konzept zu mehr Eigeninititative, Nachhaltigkeit und Selbstermächtigung bei. Außerdem ist es eine Möglichkeit, generationenübergreifend miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Repair-Café ist eine Initiative des Wissenschaftsladens Potsdam e.V. zusammen mit der SLB Ort: Hauptbibliothek im Bildungsforum, Veranstaltungssaal/Café e.t.c. Eintritt frei

Rückblick auf das 3. Potsdamer Lichtspektakel

Das 3. Potsdamer Lichtspektakel ist Vergangenheit. Über 30 Gebäude wurden angestrahlt, mehr als 100000 Besucher sollen an den drei Tagen gekommen sein. Ich habe mir die Installationen am Freitag und Samstag angesehen und fand manches toll, manches überhaupt nicht. Da ging es mir wie anderen Besuchern, die zum Teil enttäuscht meinten, das soll alles sein ? Besonders am Freitag war es wirklich lahm, nur die Nikolaikirche hat mit Musik – innen und außen – für Stimmung gesorgt. Ich will auch keinen Konsumrausch, aber offene Geschäfte oder Stände mit Glühwein oder Bratwurst wären nett gewesen. Am Samstag war es wirklich voll, in der Friedrich-Ebert-Straße und dem Holländischen Viertel war kaum ein durchkommen. Der Alte Markt war überschaubar. Der Kutschstall – enttäuschend, leider. Fanden auch alle, die ich dort angetroffen habe. Was dieses Spektakel noch gezeigt hat ? Das fehlende Verkehrskonzept oder ist es einfach nur unsichtbar ! Auf dem Alten Markt – der altbekannte Kampf der Fahrradfahrer gegen die Fußgänger, dazu noch Lieferfahrzeuge. Chaotisch und gefährlich. In der Friedrich-Ebert-Straße parkten die großen Autos auf beiden Seiten, dazwischen die …

Das Potsdam Museum am Alten Markt

Das Potsdam Museum Wer sich für die Geschichte der Stadt Potsdam interessiert, dem möchte ich das „Potsdam Museum“ empfehlen. Man findet es im Alten Rathaus auf dem Alten Markt, direkt gegenüber dem Barberini- und Landtagsneubau. Das denkmalgeschützte Bauensemble bildet mit seinem verglasten Haupteingang und dem modernen Innenausbau einen idealen Rahmen für ein attraktives Stadtmuseum. Nach umfangreichen Umbauten wurde das Haus am 22. September 2013 mit der ständigen Ausstellung „Potsdam, eine Stadt macht Geschichte“ eröffnet. Auf der Webseite des Museum werden über 500 Ausstellungsobjekte auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche gesprochen, so sachlich das klingt, wenn man durch die Räume läuft wird man überrascht. So viel Potsdamer Geschichte auf einem Fleck, über alle Zeit-Epochen hinweg. Hinzu kommt die wirklich interessante und abwechslungsreiche Inszenierung. So ein Museum gefällt mir. Zum Glück kann ich als Potsdamerin das Museum jederzeit besuchen, denn eine Besichtigung reicht mir einfach nicht. Max Baur Inhaltlich konnte das Potsdam Museum mit seiner Ausstellung über Max Baur in diesem Jahr auch aus dem Schatten des Barberini heraustreten. Wie kein anderer Fotograf Potsdams steht der Name Max Baur (1898–1988) …

„Umkämpfte Wege der Moderne. Wilhelm Schmid und die Novembergruppe“ im Potsdam Museum

Das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte veranstaltet von Ende September 2018 bis Juni 2019 eine zweiteilige Ausstellungsreihe „Umkämpfte Wege der Moderne“, die ihren Schwerpunkt auf Kunst, Kultur und Gesellschaft legt und für den Zeitraum von 1918 bis 1945 künstlerische Phänomene und historische Entwicklungen nachzeichnen wird. Die Sonderausstellung „Wilhelm Schmid und die Novembergruppe“ widmet sich anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums der Novembergruppe, der wohl prominentesten Künstlergemeinschaft der Weimarer Republik und einem ihrer Hauptakteure, dem Kosmopoliten, Maler, Architekten und Potsdamer Wahlbürger Wilhelm Schmid (1892–1971). Mit dem Fokus auf ihre Ursachen, Wirkung und Folgen werden die künstlerischen und gesellschaftlichen Umbrüche nach 1918 ergründet, kritisch befragt und in einer zeitgemäßen, multimedialen und publikumsorientierter Form präsentiert. Einige der künstlerischen Vorkämpfer nahmen die Revolution 1918/1919 zum Anlass, sich zur „Novembergruppe“ zu vereinen. Diese selbsternannten „Revolutionäre des Geistes“ brachen radikal mit den alten Formen in der Kunst. Wilhelm Schmid zog noch vor dem Ersten Weltkrieg aus der Schweiz in das pulsierende Berlin, lernte dann in Potsdam 1914 seine zukünftige Ehefrau Maria kennen und fand hier während der Weimarer Republik seinen …

Chronik eines Abrisses – 1. Mai 2018

Als ich am 1.Mai 2018 aus Hamburg nach Potsdam zurückkehrte, gab es ein paar neue Graffitis auf der roten Wand. Natürlich habe ich gleich ein paar Handy-Fotos gemacht, denn man konnte sich denken, dass die Schrift nicht so lange dort stehen würde. Und wenn man denkt, also das werden die doch nicht übermalen – klar haben sie das getan. Womit die Schrift nicht weg war, logisch. Dabei gab es genug Filme, in den genau das dargestellt wurde. Komisch,dass man so in die Falle getappt ist. Wie auch immer, hier erst einmal die Fotos vom 1. Mai 2018.