Alle Artikel in: Sehenswürdigkeiten

Potsdams schönste Aussicht – das Belvedere auf dem Pfingstberg

Das Belvedere auf dem Pfingstberg ist im März in die neue Saison gestartet und ich möchte Euch heute zeigen, dass der Slogan „Potsdams schönste Aussicht“ 100% stimmt. Das Belvedere auf dem Pfingstberg gehört zu den über 30 Museumsschlössern in Potsdam, die von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg verwaltet werden. Seit 2001 übernimmt der Förderverein die Bewirtschaftung des gesamten Ensembles. Das ist auch heute noch so. Für den Erhalt sammelt er weiterhin Spenden, um immer wieder notwendige Reparaturen und Baumaßnahmen durchzuführen. Mein persönliches Aha-Erlebnis in Potsdam Nach meinem Umzug nach Potsdam war der Pfingstberg neben der Friedenskirche die Entdeckung meiner neuen Heimatstadt. Und das obwohl ich aus Brandenburg stamme und in meiner Kindheit regelmäßig in Potsdam war. Aber nie hatte ich das Belvedere besucht, geschweige denn davon gehört. Heute weiß ich warum, denn zu DDR-Zeiten gab es diesen Schloß einfach nicht. Es tauchte nicht mehr in den Reiseführer auf, man versuchte es vergessen zu machen. Erfolglos, denn schon vor der Wende beschlossen junge Potsdamer das Ensemble zu retten und machen sich an den Wochenenden an die …

“Der Mensch bezwingt den Kosmos” (1972) – das Mosaik am Rechenzentrum in Potsdam

Ich möchte Euch heute die Besichtigung eines Kunstwerkes aus der ehemaligen DDR empfehlen. Klingt merkwürdig, aber Ihr solltet Euch die Gelegenheit nicht entgehen lassen, denn das Glasmosaik von Fritz Eisel findet man neben der Baustelle zur Garnisonkirche. Das umstrittene Bauwerk wird wieder aufgebaut, die Frage ist was passiert mit dem unter Denkmalschutz stehenden Mosaik.

Heiraten wie im Märchen – im Belvedere auf dem Pfingstberg

Wenn es einen perfekten Ort für eine Märchenhochzeit in Potsdam gibt, dann ist das für mich das Belvedere auf dem Pfingstberg. In dem Schloss über der Stadt findet man alles was dazu gehört. Eine wunderbare Kulisse mit Blick auf Potsdam (und Berlin), einen einzigartigen Raum für die Trauungen und die Möglichkeit einen Empfang oder sogar die Feier hier abzuhalten. Und die Fotos sind natürlich auch nicht zu verachten. Möglich macht das Heiraten von April bis Oktober das Standesamt Potsdam und der Förderverein Pfingstberg e.V. Neugierig geworden ? Dann schaut Euch doch mit mir um, denn ich konnte im Rahmen eines Bloggerevents auch hinter die Kulissen schauen. Das Schloß Im Zeichen des Themenjahres „Italien in Potsdam“ gehört das Belvedere zu den herausragenden Bauwerken in Potsdam, denn Italien war die Inspiration für das Ensemble. Wilhelm IV., begeistert von seinen Reisen nach Italien und inspiriert von der dortigen Architektur, plante den Bau, dessen Vollendung er leider nicht mehr erlebte. In der politisch unruhigen Revolutionszeit um 1848 begannen die Arbeiten, die 1852 zugunsten der Orangerie von Sanssouci unterbrochen werden. Erst 1861 wird es …

Italien in Potsdam

Die Landeshauptstadt Potsdam widmet sich 2019 ihrem italienischen Vermächtnis. Den Impuls dafür setzte das Museum Barberini, das vom 13. Juli bis 6. Oktober 2019 Meisterwerke des italienischen Barocks nach Potsdam holt. 54 Werke aus den Sammlungen der Palazzi Barberini und Corsini, den Nationalgalerien in Rom, die weltweit eine der bedeutendsten Sammlungen italienischer Malerei beheimaten, sind im Rahmen der Ausstellung „Wege des Barock“ zu Gast in Potsdam. Das Museum Barberini am Alten Markt ist eine Adaption des römischen Palais Barberini, das Friedrich der Große 1771/72 nach dem Vorbild des Palazzo Barberini errichten ließ. Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini: „Es ist für uns eine große Anerkennung des noch jungen Museums Barberini, mit der traditionsreichen Nationalgalerie in Rom kooperieren zu können. Es war von Anfang an unser Wunsch, mit der Sammlung, die den gleichen Namen wie unser Gebäude trägt, eine Ausstellung zu realisieren. Dass unsere Schau u.a. mit der spektakulären Leihgabe von einem der bedeutendsten Werke Caravaggios, „Narziss“, nun den Impuls gab zu einem stadtweiten Fest italienischer Kultur in Potsdam, freut mich sehr.“ Die Stiftung Preußische Schlösser …

Treffpunkt Glienicker Brücke

Die Glienicker Brücke spielt in der jüngeren deutsch-deutschen Geschichte eine große Rolle. Schon deshalb sollten sich das geschichtsinteressierte Besucher nicht entgehen lassen. Außerdem ist sie ein toller Fotospot für Filmtouristen und Fotografen, die die besondere Stimmung einfangen möchten. Ich bin im Januar 2019 zum Sonnenaufgang dorthin gefahren. Man kann die Zeiten im Internet erfragen, am Wochenende ist es besonders gut zum Fotografieren. Es sind nur ein paar Jogger und andere Fotografen unterwegs, weil man wirklich schöne Bilder machen kann. Vor Sonnenaufgang ist es fast wie eine blaue Stunde.   Eine halbe Stunde später war es dann soweit. Endlich zeigte sich die Sonne, obwohl man einen wirklichen Sonnenaufgang nur schwer einfangen kann. Ich habe es aus verschiedenen Perspektiven versucht, interessant ist es auf jeden Fall. Ich habe zum Beispiel die Brücke verlassen und mich an den Bootsanleger gestellt.   Auch die Umgebung wie die Kolonnaden sind interessant. Hier die Auffahrt von Potsdam aus. An der Brücke gibt es verschiedene Schilder, die auf die Geschichte der Brücke hinweisen. Als ich dort war, waren diese zugefroren. Deshalb habe …

Faszination Orchideen

An diesem trüben Wochenende konnte man im Botanischen Garten von Potsdam die wunderbare Blütenpracht der Orchideen bewundern. Es gab auch die Möglichkeit diverse Exemplare in allen Größen und Farben käuflich zu erwerben und der Berliner Gruppe der Deutschen Orchideen-Gesellschaft Fragen zur Pflege und Haltung der Pflanzen stellen. Natürlich wollte ich unbedingt fotografieren, aber durch die hohe Luftfeuchtigkeit beschlugen alle Objektive und Gläser, also habe ich zunächst mit dem Handy fotografiert. Die Ausstellungsräume haben verschiedene Schwerpunkte, so kann man neben den Orchideen, Farne, Kakteen und auch Seerosen bewundern. Der Botanische Garten ist täglich geöffnet, die Gewächshäuser im Winter von 9:30 – 16:00 Uhr. Es gibt regelmäßig besondere Veranstaltungen und Ausstellungen wie im Februar einen Lichtbildervortrag von Prof. Dr. Klaus Klopfer zum Thema“Die Pflanzenwelt der Mittelmeerinseln“ (mehr dazu in der Infobox am Ende des Artikels). Aber zurück zu den Orchideen. Nachdem sich die Objektive an die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt haben, machte das Fotografieren viel Spaß. Ein paar Bilder möchte ich Euch jetzt zeigen. Beim nächsten Besuch nehme ich wahrscheinlich mein Macroobjektiv mit. Aber genug davon. Viel Spaß …

Exoten im Winterschlaf – Führung durch die Orangerie von Sanssouci

Wie versprochen gibt es heute den ersten Beitrag im Rahmen der „Exotischen Winterbox“. Es gibt kaum einen besseren Start in die Nebensaison als die Besichtigung der Orangerie.  Gut geschützt überwintern viele exotische Pflanzen in der über 300 Meter langen Halle, die König Friedrich Wilhelm IV. nach eigenen Entwürfen errichten ließ. Von außen erkennt man die Dimensionen der Orangerie nicht, aber sobald man sie betreten hat, scheint man im Dschungel zu stehen. Grün wohin man schaut, Palmen, die bis an die Decke reichen und riesige Töpfe mit Pflanzen.     Dazwischen stehen Amphoren und Statuen, die tolle Fotomotive sind. Ich habe inzwischen von Nadine erfahren, dass die Amphoren eigentlich auf dem Dach der Orangerie stehen. Und tatsächlich habe ich einen Beweis gefunden und zwar unter der Überschrift Projekt Reinigung von Terrakotta . Ich setze hier den Link, falls Ihr Euch selbst überzeugen wollt.    Die Statuen stehen ganz am Ende des Mittelganges und warten darauf wieder an ihren angestammten Platz zu kommen. Nachdem ich die Amphoren schnell gefunden hatte, war es mit den Statuen nicht so eindeutig …

Mächtig gewaltig! Die Olsenbande kommt nach Potsdam

Ich habe mir kurz vor Toresschluss die Ausstellung zur Olsenbande angeschaut und war überrascht wieviel die Macher zusammengetragen haben. Über mehrere Räume erstreckt sie sich, es gibt Filmstationen (fast jeder muss beim Ansehen der Ausschnitte lachen), Plakate aus der DDR und Dänemark, viele originale Requisiten usw. Auch das Politische kommt nicht zu kurz bzw. was man zu DDR-Zeit in die Filmszenen hineininterpretiert hat.  Interessant auch die Fanaktionen zur Rettung einer Location in Dänemark. Nun können Besucher eines kleinen Museums in Gedser im Süden Dänemarks das erhaltene Stellwerk besichtigen. Titel der Ausstellung ist der berühmteste Olsenbanden-Ausruf: „Mächtig gewaltig“ gibt es im Original nicht, denn eigentlich sagt Benny „Skidegodt!“ – was so viel heißt wie „Scheißgut“ und den Übersetzern wohl zu unflätig war.  Aber ich will nicht zu viel verraten, schaut Euch die Ausstellung an. Sie macht auf jeden Fall Lust auf ein Wiedersehen mit der Olsenbande. Ich habe das lange nicht getan, warum eigentlich nicht.  In diesem Sinne ist die Ausstellung wirklich – Mächtig gewaltig ! Allgemeine Informationen:  Breite Straße 1A, Marstall, 14467 Potsdam Das Filmmuseum befindet sich …

5. Mai 2019 Belvedere – Italienischer Königstraum und Phönix aus der Asche

Mit dem Belvedere Pfingstberg will sich Friedrich Wilhelm IV. seinen großen “italienischem Traum” in Potsdam erfüllen. Inspiriert von römischer Architektur entsteht ein imposantes Aussichtsschloss, das bis nach dem 2. Weltkrieg beliebtes Ausflugsziel für die Potsdamer und Berliner ist. Mit der Teilung Deutschlands nach dem Krieg liegt das Pfingstberg-Ensemble plötzlich nahe der Grenze der DDR zu West-Berlin und verfällt zunehmend. Erst durch das Engagement junger Potsdamer Ende der 1980er-Jahre beginnt die Rettung des einzigartigen Ortes. Ein Mitglied des Förderverein Pfingstberg e.V. führt Gäste durch diese wechselvolle Geschichte des Pfingstbergs. Anekdoten, individuelles Fachwissen und Selbsterlebtes um Karl Friedrich Schinkels Erstlingswerk, den Pomonatempel, das nach Plänen Friedrich Wilhelms IV. erbaute Aussichtsschloss Belvedere und das von Peter Joseph Lenné erschaffene Gartendenkmal stehen im Mittelpunkt des Rundgangs. Belvedere Pfingstberg, Anmeldung unter Tel. (0331) 2006841 erbeten (maximal 25 Besucher) Treffpunkt: Kasse Belvedere Pfingstberg, Eintritt: 8,00 / ermäßigt 6,00 €