Alle Artikel in: Lost Place

Die Schmiede in Groß Neuendorf

Update: 2019 Leider gibt es diesen Ort so nicht mehr, aber ich möchte die Erinnerung gern aufrechterhalten. Es gab tatsächlich Leser, die sich daran erinnert haben, dass es schon einen Beitrag über die Schmiede gab. Da ich mein Versprechen einhalten möchte, habe ich den Beitrag überarbeitet und zeige fürs erste ein paar Fotos, die ich nur leicht im HDR-Touch bearbeitet habe.. Vor ein paar Jahren war ich schon einmal im Oderbruch, aber die Landschaft habe ich damals noch nicht wirklich wahrgenommen. Diesmal war das anders, vielleicht auch weil ich mir Zeit und Ruhe für die Tage in Groß Neuendorf genommen habe. Gewohnt habe ich in der Pension „Zur Schmiede“, die sich im ehemaligen Wohnhaus des letzten Schmiedes befindet. Mein Zimmer hatte sogar einen Kachelofen, der in der aktuellen Hitzewelle natürlich nicht im Einsatz war. Die Atmosphäre in der Pension ist sehr angenehm, familiär und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Die Potsdamer Löwenvilla wird zur Galerie

Skulpturen der Galerie Schmalfuß in der Löwenvilla Die Löwenvilla ist ein geschichtsträchtiger Ort und ein wundervolles Gebäude mit einem schönen Garten. Mit Worten kann man es kaum beschreiben und an einem Sommertag fühlt man sich wie in Italien. Ich werde auf jeden Fall noch etwas zur Villa schreiben, die man eigentlich nicht besichtigen kann. Zum einen steht sie unter Denkmalschutz und zum anderen gibt es dort wohl noch Bewohner. Allerdings bietet sich zur Zeit eine seltene Gelegenheit einen kurzen Blick auf den Garten und ein paar Räume zu werfen, denn die Galerie Schmalfuß aus Berlin stellt dort 40 Skulpturen aus. Vor Mosaiken, Spiegeln, Stuck und Marmor und im großen Garten der Villa präsentiert der Galerist Wolfgang Schmalfuß zeitgenössischen Arbeiten von 13 Künstlern. Die Skulpturen Bereits im Eingangsbereich der Villa empfängt den Besucher eine Gruppe von 12 Holzfiguren von Bildhauerin Christiane Erdmann. Mit „Shakespeares Sonette“ hat sie Robert Wilsons Inszenierung der Sonette am Berliner Ensemble nachempfunden.   Die meisten Kunstwerke stehen im Garten, der terrassenförmig angelegt ist. Zu dem Künstlern, die man bewundern kann, gehören zum Beispiel Trak Wendisch, …

Chronik eines Abrisses – 1. Mai 2018

Als ich am 1.Mai 2018 aus Hamburg nach Potsdam zurückkehrte, gab es ein paar neue Graffitis auf der roten Wand. Natürlich habe ich gleich ein paar Handy-Fotos gemacht, denn man konnte sich denken, dass die Schrift nicht so lange dort stehen würde. Und wenn man denkt, also das werden die doch nicht übermalen – klar haben sie das getan. Womit die Schrift nicht weg war, logisch. Dabei gab es genug Filme, in den genau das dargestellt wurde. Komisch,dass man so in die Falle getappt ist. Wie auch immer, hier erst einmal die Fotos vom 1. Mai 2018.  

Filmkulisse & Lost Place – Schloss Marquardt

Filmkulisse & Lost Place – Schloss Marquardt Manchmal entdeckt man solche Orte, denn eigentlich waren wir am Samstag auf dem Weg nach Brandenburg und zufällig haben wir ein verlassenes Schloß im kleinen Ort Marquardt entdeckt.         Wem die Motive bekannt vorkommen, vielleicht habt Ihr „Die Bücherdiebin“, den TV-Film über Bernhard Grzimek und vor allem auch „Saphirblau“ gesehen. Hier dient es als Kulisse für den prachtvollen Rokoko-Ball. Mehr Fotos gibt es auf meiner http://brandenburger.photography – Seite Hier entstanden Szenen zum Spielberg-Film „Bridge Of Spies – Der Unterhändler“ mit Tom Hanks, der im November 2015 in die Kinos kam. Mehr zum Film Sehr interessant ist auch das Doku-Drama, dass vor kurzen hier gedreht wurde. „Lotte Ulbricht – Der rote Faden“ beleuchtet ein weitgehend unbekanntes Kapitel der DDR-Geschichte. Lotte Ulbricht war die Ehefrau des ersten DDR-Staatschefs Walter Ulbricht und sie gilt als idealistische Kommunistin, Frauenrechtlerin, Stalinistin. (MAZ vom März 2015) Die Geschichte des Schlosses ist ausführlich auf der Webseite nachzulesen, deshalb nur kurz etwas zu den letzten Jahren. Nach dem Erwerb der Grundstücke durch die Hotelgruppe „Esplanade“, war …

Die Schmiede in Groß Neuendorf

. Es gab tatsächlich Leser, die sich daran erinnert haben, dass es schon einen Beitrag über die Schmiede gab. Da ich mein Versprechen einhalten möchte, habe ich den Beitrag überarbeitet und zeige fürs erste ein paar Fotos, die ich nur leicht im HDR-Touch bearbeitet habe.. Vor ein paar Jahren war ich schon einmal im Oderbruch, aber die Landschaft habe ich damals noch nicht wirklich wahrgenommen. Diesmal war das anders, vielleicht auch weil ich mir Zeit und Ruhe für die Tage in Groß Neuendorf genommen habe. Gewohnt habe ich in der Pension „Zur Schmiede“, die sich im ehemaligen Wohnhaus des letzten Schmiedes befindet. Mein Zimmer hatte sogar einen Kachelofen, der in der aktuellen Hitzewelle natürlich nicht im Einsatz war. Die Atmosphäre in der Pension ist sehr angenehm, familiär und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Unterwegs sein – eine Fabrik als Ausstellungsort

Im September zieht neues Leben in die Koehlmann-Höfe ein – die Künstlerinnen des Vereins „Endmoräne“ stellen ihre Arbeiten zum Thema Unterwegssein aus. Dabei geht es ums Reisen, das Ungewisse, die Vergänglichkeit, den Zufall, Dinge, die perfekt zu diesem verlassenen Ort passen. Schon in der Vergangenheit haben sich die Künstlerinnen verlassene Ort für ihre Ausstellungen gesucht, diesmal ist es eine alte Fabrik in Frankfurt/Oder. (Zum Konzept und den einzelnen Installation werde ich später mehr schreiben, für den Moment habe zwei Zeitungsartikel gepostet, die Ihr Euch ansehen könnt) Einzelne Installationen haben mich sehr beeindruckt und ich kann jedem nur empfehlen, die Gelegenheit zu nutzen. Leider ist das Gebäude nur bis zum 20. September zugänglich. Die Ausstellung kann man Samstag und Sonntag von 13-18 Uhr besichtigen, am 11.9. von 15-20 Uhr. Führungen gibt es immer sonntags um 15 Uhr. Adresse: Koehlmann Höfe Goepelstr. 73-75 15234 Frankurt (Oder)