Fotografie, Sehenswürdigkeiten, Stadtgeschichte
Schreibe einen Kommentar

Blick in das Dampfmaschinenhaus – auch bekannt als die „Potsdamer Moschee“

In Potsdam hat im November 2019 die Winterpause für viele Schlösser begonnen, aber es gibt trotzdem noch einiges zu sehen.

Wie das Dampfmaschinenhaus, das in jeder Jahreszeit nur eingeschränkt besichtigt werden kann. Allerdings gibt es die Möglichkeit Führungen zu buchen, vielleicht ein wäre das etwas für den einen oder anderen.

Aber auch von außen ist das Gebäude sehr eindrucksvoll.

Wie kommt dieses Bauwerk nach Potsdam ?

Eine exotische Sehenswürdigkeit in Potsdam ist das von Ludwig Persius 1841 und 1843 erbaute Dampfmaschinenhaus. Damals war es durchaus üblich fremde Baustile in die eigenen Bauwerke zu integrieren, das Dampfmaschinenhaus ist aber mit seiner Kombination aus Technik und fremdem religiösen Bauwerk ein ungewöhnliches Beispiel. Im Inneren befand sich seit 1842 eine 81,4 PS starke Dampfmaschine, die die Wasserversorgung der Gärten in Potsdam dienen sollte, speziell die 38 m hohe Fontäne im Park Sanssouci. Hierzu wurde durch eine 1,8 km lange Leitung Wasser aus der Havel gepumpt. Die ursprüngliche Dampfmaschine blieb 50 Jahre in Betrieb und wurde dann von einer stärkeren Maschine mit 160 PS abgelöst, die bis 1937 ihren Dienst versah. In späteren Jahren wurde die Wasserversorgung der Gärten in Potsdam durch modernere Techniken realisiert, aber zum Glück blieb das Gebäude erhalten. Und so können Besucher der „Moschee“ das technische Wunderwerk von einst noch in Betrieb erleben – allerdings nur zu bestimmten Anlässen. Die Vorführungen sind leider nur kurz (15 Minuten), aber verständlich um dem Ansturm der Besucher gerecht zu werden. Leider können so keine perfekten Fotos entstehen, aber die Pracht im Inneren wird sichtbar.

Am besten schaut man auf der Webseite der  SPSG nach, ein fester Termin ist auf jeden Fall der „Tag des offenen Denkmals“

Übrigens wird die Maschine gestartet, das heißt das Ganze ist in Bewegung. Sehr beeindruckend, aber dadurch sind manche Fotos etwas umscharf. Trotz des Sportmodus, den ich der einfachheitshalber benutzt habe. Wie man sieht, nicht die beste Entscheidung. Aber Ihr könnt daraus lernen 🙂

 

Adresse:

Dampfmaschinenhaus (Moschee)
Breite Straße 28
14467 Potsdam

Anfahrt:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Bus, Tram oder zu Fuß. Bitte googeln. Danke !

Öffnungszeiten:

Es gibt keine feste Öffnungszeiten, aber man eine Besichtigung mieten. Ansonsten schaut man auf der Webseite der  SPSG nach, ein fester Termin ist auf jeden Fall der „Tag des offenen Denkmals“

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.