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Blick auf das Museum Barberini

In kurzer Zeit ist das Museum Barberini zum bekanntesten Kunstmuseum Potsdams geworden. Ich bin sicher, dass es im Vorfeld viele Diskussionen gab, aber das Ergebnis ist wirklich gelungen. Und es wird vom Publikum angenommen.

Kurze Geschichte des Bauwerkes

Das Palais Barberini war ein unter dem preußischen König Friedrich II. nach Entwürfen Carl von Gontards 1771 bis 1772 errichtetes klassizistisch-barockes Bürgerhaus in der Humboldtstraße 5/6 in Potsdam. Seine Hauptfassade ist zum Alten Markt mit dem Potsdamer Stadtschloss und der Nikolaikirche gerichtet. Seinen Namen erhielt das Gebäude nach dem vom König zum Vorbild bestimmten Palazzo Barberini in Rom. Die Potsdamer Nachschöpfung der italienischen Vorlage bildete den monumentalen südöstlichen Abschluss des Alten Marktes und gehörte zusammen mit dem ebenfalls von Gontard entworfenen benachbarten Noackschen Haus Humboldtstraße 4 zu den letzten unter Friedrich II. entstandenen Bauten rund um die Platzanlage.

Blick aus dem Museum auf den Alten Markt (Sommer 2017)

Blick in den Innenhof

Mehr Fotos gibt es hier

Das Museum

Auf der Seite von Potsdam Tourismus steht folgende Kurzbeschreibung:

Mit dem Museum Barberini, getragen von der Hasso Plattner Förderstiftung, gibt es in Potsdam ein Kunstmuseum der Extraklasse. Direkt gegenüber dem Landtag, am Alten Markt, wurde hierfür das bei einem Luftangriff 1945 zerstörte Palais Barberini mit historischer Fassade wieder aufgebaut. Es ist Bestandteil der Rekonstruktion einer der ehemals schönsten Plätze Europas und des historischen Zentrums Potsdams. Das Museum Barberini wurde vom Verein Stadtbild Deutschland im Januar 2017 zum “Gebäude des Jahres” gekürt und gehört zu den wichtigsten aktuellen Museumseröffnungen in Europa.

Ich habe bisher alle Ausstellungen besuchen können, zu einigen einzelnen habe ich auch etwas geschrieben.

Max Beckmann. Welttheater
Dokumentation: Die Galerie aus dem Palast der Republik
Hinter der Maske. Künstler in der DDR
Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne
Impressionismus. Die Kunst der Landschaft

Ich freue mich auf eine ganz besondere Ausstellung im nächsten Jahr.

„Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom“ (13. Juli bis 6. Oktober 2019). Ich war leider noch nie in Rom und vielleicht ergibt sich in diesem Zusammenhang etwas.

Mehr Infos gibt es auf der Webseite des Museum. Unter anderem zur App des Museum, den Öffnungszeiten und Preisen.

Ich habe eine Dauerkarte und dadurch die Gelegenheit auch zwischendurch ins Museum zu gehen.

Adresse:

Museum Barberini
Alter Markt
Humboldtstraße 5–6
14467 Potsdam

Besucherservice
T +49 331 236014-499
besucherservice@museum-barberini.com

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