Autor: kerstin

fontane200

2019 jährt sich Theodor Fontanes Geburtstag zum 200. Mal. Wie kein anderer Autor hat er die Identität Brandenburgs geprägt und über dessen Grenzen hinaus vermittelt. Zugleich hat er sich der Literaturgeschichte als bedeutendster deutscher Realist eingeschrieben. Neben den populären Romanen und den »Wanderungen« verfasste Fontane Reise- und Kriegsberichte, Reportagen, Literaturrezensionen, Kunst- und Theaterkritiken. Hier ein kleiner Überblick aus den Pressemitteilungen und Termine, die ich regelmäßig ergänzen werde, wenn das Jahr beginnt. fontane200 in der Stadt Potsdam fontane.200/Brandenburg – Bilder und Geschichten Die Sonderausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam folgt dem Reisenden Fontane auf seinen »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« und lässt den Besucher dabei zusehen, wie aus unterschiedlichen Informationen Bilder und Geschichten entstehen. fontane.200 mit neuer Webseite online fontane.200 steht seit heute mit der neuen Webseite www.fontane-200.de als zentrale Informationsplattform für das Fontanejahr 2019 bereit. Bei der Pressekonferenz zum Launch schaltete die Staatsekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Frau Dr. Ulrike Gutheil die Webseite online. Das fontane.200/Büro informierte gemeinsam mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH über den …

Das Potsdam Museum am Alten Markt

Das Potsdam Museum Wer sich für die Geschichte der Stadt Potsdam interessiert, dem möchte ich das „Potsdam Museum“ empfehlen. Man findet es im Alten Rathaus auf dem Alten Markt, direkt gegenüber dem Barberini- und Landtagsneubau. Das denkmalgeschützte Bauensemble bildet mit seinem verglasten Haupteingang und dem modernen Innenausbau einen idealen Rahmen für ein attraktives Stadtmuseum. Nach umfangreichen Umbauten wurde das Haus am 22. September 2013 mit der ständigen Ausstellung „Potsdam, eine Stadt macht Geschichte“ eröffnet. Auf der Webseite des Museum werden über 500 Ausstellungsobjekte auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche gesprochen, so sachlich das klingt, wenn man durch die Räume läuft wird man überrascht. So viel Potsdamer Geschichte auf einem Fleck, über alle Zeit-Epochen hinweg. Hinzu kommt die wirklich interessante und abwechslungsreiche Inszenierung. So ein Museum gefällt mir. Zum Glück kann ich als Potsdamerin das Museum jederzeit besuchen, denn eine Besichtigung reicht mir einfach nicht. Max Baur Inhaltlich konnte das Potsdam Museum mit seiner Ausstellung über Max Baur in diesem Jahr auch aus dem Schatten des Barberini heraustreten. Wie kein anderer Fotograf Potsdams steht der Name Max Baur (1898–1988) …

Gerhard Richter Ausstellung im Barberini Museum

Über 90 Bilder haben Direktorin Ortrud Westheider und Kurator Dietmar Elger, Leiter des Gerhard Richter Archivs der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, aus weltweiten Privatsammlungen und Museen zusammengeholt. Die Ausstellung kann man noch bis zum 21.10. 2018 besichtigen. Es ist eine interessante Ausstellung, vor allem weil man fast alle Schaffensperioden des Malers verfolgen kann. Im Museum ist es erlaubt zu fotografieren, ich mache davon nur selten Gebrauch, auch diesmal nicht. Ins Auge gefallen ist mir aber eine Glasinstallation, die Mitten im Raum steht. Die Reflexionen und Bezüge nach außen sind wirklich interessant. Wahrscheinlich muss man noch einmal am Abend hingehen und sehen welche Wirkungen die Dunkelheit hat. Die Ausstellung ist nicht mehr lange zu sehen, ich weiß nichtgenau, ob es eine Verlängerung gibt. Am Besten auf der Webseite des Museums nachsehen. Museum Barberini Potsdam, Humboldtstr. 5–6, bis 21. 10. , Mo und Mi–So 10–19 Uhr, jeden ersten Do 10–21 Uhr, Katalog (Prestel): 29,95 Euro

Das Sinterklaas-Fest im Holländischen Viertel zur Adventszeit

Im Jan Boumann Haus gibt es in der Adventszeit eine Ausstellung zum Sinterklaas. Wer das ist? Hier eine kurze Erklärung. Das Sinterklaasfest im Holländischen Viertel Potsdam Aus Holland kommend, wo er traditionell am 5. Dezember die Kinder beschenkt, wird er auf seiner Heimfahrt nach Spanien im Potsdamer Hafenbecken von vielen kleinen und großen Kindern erwartet. Auf einem Schimmel reitet er dann ins Holländische Viertel. Dabei wird er begleitet von seinen Pieten, seinen Helfern, die Süßigkeiten verteilen, und von einer originellen Pietenkapelle. Holländische und einheimische Handwerkerstände zeigen an diesem Wochenende im Holländischen Viertel ihr Können. Sinterklaas wird an beiden Tagen für die Kinder dasein. Man kann, sehen wie Kniepertjes, eine Honigwaffel, am offenen Feuer gebacken, wie Holzschuhe hergestellt werden. Dem Senfmacher, dem Korbmacher, der Perlenstickerin und vielen anderen kann man bei ihrer Arbeit zuschauen. Feuerkörbe werden für Licht und Wärme sorgen und wen das nicht erwärmen sollte, kann einen Genever probieren. Viele weitere Stände mit schönen Dingen, aber auch Stände mit Naschereien werden zum Kaufen oder zum Sofortverzehr einladen. Romantische Stimmung inmitten der Backsteinbauten wird einen …

„Umkämpfte Wege der Moderne. Wilhelm Schmid und die Novembergruppe“ im Potsdam Museum

Das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte veranstaltet von Ende September 2018 bis Juni 2019 eine zweiteilige Ausstellungsreihe „Umkämpfte Wege der Moderne“, die ihren Schwerpunkt auf Kunst, Kultur und Gesellschaft legt und für den Zeitraum von 1918 bis 1945 künstlerische Phänomene und historische Entwicklungen nachzeichnen wird. Die Sonderausstellung „Wilhelm Schmid und die Novembergruppe“ widmet sich anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums der Novembergruppe, der wohl prominentesten Künstlergemeinschaft der Weimarer Republik und einem ihrer Hauptakteure, dem Kosmopoliten, Maler, Architekten und Potsdamer Wahlbürger Wilhelm Schmid (1892–1971). Mit dem Fokus auf ihre Ursachen, Wirkung und Folgen werden die künstlerischen und gesellschaftlichen Umbrüche nach 1918 ergründet, kritisch befragt und in einer zeitgemäßen, multimedialen und publikumsorientierter Form präsentiert. Einige der künstlerischen Vorkämpfer nahmen die Revolution 1918/1919 zum Anlass, sich zur „Novembergruppe“ zu vereinen. Diese selbsternannten „Revolutionäre des Geistes“ brachen radikal mit den alten Formen in der Kunst. Wilhelm Schmid zog noch vor dem Ersten Weltkrieg aus der Schweiz in das pulsierende Berlin, lernte dann in Potsdam 1914 seine zukünftige Ehefrau Maria kennen und fand hier während der Weimarer Republik seinen …

SOKO Potsdam – die neue Vorabendserie

Nun auch eine SOKO Potsdam ! Aber warum Potsdam? Potsdam, das ist die kleine, hübsche Schwester von Berlin, die filmisch bisher weitgehend unentdeckt blieb. Hier ist alles ein bisschen entspannter und ein bisschen gesünder als in der Großstadt. Und als ehemalige Residenzstadt bietet Potsdam mit ihren einzigartigen Schloss- und Parkanlagen, den Flusslandschaften und der historischen Innenstadt eine phantastische Kulisse für einen Krimi. Aber auch die klassischen Krimischauplätze wie Industrieanlagen, Hinterhöfe oder Plattenbauten kommen hier nicht zu kurz. Mit diesem Widerspruch zwischen schönen Postkartenmotiven und menschlichen Abgründen und Lebenswirklichkeiten werden die beiden Kommissarinnen Luna und Sophie täglich konfrontiert. Sie sind die beiden Hauptfiguren der „SOKO Potsdam“. Aus ihrer Sicht werden die Krimigeschichten erzählt, wodurch die beiden Frauen mit ihren Persönlichkeiten auch mehr in den Mittelpunkt der Geschichten rücken. Luna handelt aus dem Bauch heraus, Sophie ist ein Kopfmensch. Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit, sind dicke Freundinnen, aber nicht immer einer Meinung, so dass es auch mal zwischen den beiden richtig knallt. Individualität und Vielfalt – Statement der Produzenten Lasse Scharpen und Gerda Müller Die SOKO-Reihe …