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Aus dem Stadtleben – Ostern 2020

Heute einmal eine kleine Presseschau zum Thema Ausgangsbeschränkungen aus den regionalen Zeitungen. So kann sich jeder ein  eigenes Bild machen.

Mein Bild:

Die Straßen in Potsdam sind voll, das gilt auch für die Geschäfte und Tram. Mindestabstand – Fehlanzeige. Wie soll man den auch einhalten, wenn Tram und S-Bahn ausfallen und sich dann alles auf die konzentriert, die kommt. Wohlgemerkt, ich muss zur Arbeit.

Aber die Leute mit Rollkoffern und Bierkästen sicher nicht, oder ist das Eure Verpflegung im Büro. Nicht falsch verstehen, Ihr könnt Euch gern in Gefahr begeben. Aber Ihr steckt Menschen an. Nicht alle werden das nächste Osterfest erleben, aber das scheint Euch egal zu sein.

Man muss positiv sein, das sagt sich wahrscheinlich die Landesregierung. Ich denke, man verschließt die Augen. Ansprache und Bitten ? Echt jetzt. So, das musste ich mal loswerden, weil ich es seit Montag immer wieder so erlebe.

Hier die Presseschau aus der  PNN und MAZ.

Der Nackte und die Polizei

Rund 100 Picknicker und Badegäste wurden am Heiligen See vertrieben. Mancher ging nur unter Protest. Potsdam – Polizeieinsatz an einem der schönsten Potsdamer Orte: Ein Aufgebot von vier Polizeibeamten und zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes ist am Mittwochnachmittag zum Heiligen See ausgerückt, um die Vorschriften der brandenburgischen  Eindämmungs-Verordnung durchzusetzen. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, dürfen Parks zwar zum Spazierengehen und Radfahren betreten werden – doch ein längeres Verweilen, ein Picknick gar oder das Sonnenbaden sind verboten. Etwa 100 Ausflügler hatten sich dort niedergelassen und wurde verscheucht. …

Das geschah in Zurückhaltung. Die Beamten der 1. Einsatzhundertschaft Potsdam und die Mitarbeiter des Ordnungsamts sprachen jeden einzelnen Parkbesucher an, informierten ihn höflich darüber, dass das Eindämmungsgesetz den längeren Aufenthalt an einer Stelle des Parks nicht gestatte, worauf die Familien recht gemächlich, verschwanden. Die Beamten hätten das Recht auf ihrer Seite gehabt, wenn sie Bußgelder von 50 Euro aufwärts verhängt hätten.

Der gesamte Artikel in der heutigen PNN. Ebenfalls in der heutigen Printausgabe:

FRÜHLING IN DER CORONAKRISE

Was an Ostern geht und am Heiligen See nicht. „Dies ist nicht die Zeit für Ausflüge“

Darf ich zu Ostern meine Familie besuchen? Ist die Ostereiersuche noch erlaubt? Dürfen Brandenburger nach Berlin und Berliner nach Brandenburg? Wir beantworten Fragen zu den Corona-Regeln im Land. Von Birte Förster und Sarah Kugler

Auch die MAZ beschäftigt sich mit dem Thema:

Strenge Kontrollen über Ostern

Bislang 199 Verstöße gegen Kontaktverbot in Potsdam. Das Ordnungsamt kontrolliert demnach jeden Tag, dass die aktuellen Reglungen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens wie die Ansammlungs- und Kontaktverbote eingehalten werden. „Die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes überprüfen dabei unter anderem Grünanlagen, Spiel- und Sportplätze sowie die Gewerbebetriebe“, teilt die Sprecherin mit.

Derzeit befinden sich insgesamt rund 80 Anzeigen in der Bearbeitung. Ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz kann teuer werden. Im Gesetz ist die Möglichkeit verankert, Verstöße mit Strafen bis zu 25 000 Euro zu ahnden. Die Stadt zieht insgesamt aber eine positive Bilanz: „Die Menschen halten sich immer mehr zurück. Womöglich auch wegen der Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt.“ Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes hätten viele Gespräche geführt und die Maßnahmen erklärt. Die Kontrolleure seien auch „Ansprechpartner, da viele immer noch verunsichert sind, was aktuell erlaubt und verboten ist“, sagt die Stadtsprecherin.

Der gesamte Artikel in der heutigen Ausgabe.

Die aktuellen Corona-Zahlen zu Potsdam findet man hier. Potsdam hat es geschafft auf Platz 3 innerhalb Deutschlands zu klettern.

 

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