Aus dem Stadtleben
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Aus dem Potsdamer Stadtleben – August 2019

Fußgänger sollen stärker in den Fokus rücken
Rathaus erarbeitet neues Konzept – öffentlicher Workshop am 24. August
Die Stadtverwaltung wird ein gesamtstädtisches Konzept erarbeiten, das die Situation für Fußgänger in Potsdam verbessert und die Verkehrssicherheit in der Stadt insgesamt erhöht.
„Die Verbesserung der Fußwege, attraktive Wegebeziehungen in der Stadt und eine barrierefreie Erreichbarkeit von wichtigen Orten und Einrichtungen haben für mich eine sehr hohe Priorität“,
sagte der Baubeigeordnete Bernd Rubelt (parteilos) am Montag.
Auftakt ist ein Workshop am 24. August im Potsdam-Museum am Alten Markt, der um 16 Uhr startet. Davor besteht die Möglichkeit, ab 14 Uhr an einem der drei Stadtspaziergänge teilzunehmen.
Angeboten wird eine Tour durch die Innenstadt (Treffpunkt an der Bedarfshaltestelle am Platz der Einheit Nord, danach geht es über das Holländische Viertel zum Krankenhaus).
Der zweite Weg führt durch Babelsberg (vom Alten Rathaus über die Karl-Liebknecht-Straße zur Haltestelle Alt-Nowawes).
Tour Nummer drei geht durch den Schlaatz (von der Haltestelle Magnus-Zeller-Platz zum Bisamkiez).
Tolle Idee, ich hoffe, es kommen viele Fußgänger.
Grundstein für neuen Kostümfundus im Filmpark Babelsberg

Potsdam (dpa/bb) – Im Potsdamer Filmpark Babelsberg wird heute der symbolische Grundstein für den Neubau des Kostümfundus gelegt. Dort lagern mehr als eine halbe Million Kostüme und Accessoires aus gut 100 Jahren Filmgeschichte – bislang in einfachen Hallen aus der DDR-Zeit. In dem neuen Magazin „Das Depot“ soll es 5000 Quadratmeter für Werkstätten und Kostümbildnerräume, 2500 Quadratmeter Lager sowie ebenso viel Bürofläche geben. Neben den Filmleuten leihen sich in dem Fundus besonders zu Halloween und Karneval auch Privatleute Kostüme aus.Der Neubau ist eines der Projekte, mit dem sich die Stadt Potsdam um den Titel einer Unesco-Filmstadt bewirbt. Im Frühjahr 2020 soll der Baubeginn für ein neues Archiv für die mehr als eine Million Exponate des Filmmuseums sein.
Keine Einigung mit dem Haus Hohenzollern

In den Verhandlungen zwischen dem Bund, Berlin und Brandenburg und den Hohenzollern ist nach Ansicht der Brandenburger Landesregierung keine Einigung sichtbar. „Zurzeit liegen die Verhandlungspositionen immer noch sehr weit auseinander“, erklärte Kulturministerin Martina Münch (SPD) in der Antwort auf eine Anfrage aus der CDU im Landtag, die am Montag veröffentlicht wurde. Eine Prognose zu einem Abschluss könne derzeit nicht abgegeben werden. Das Haus Hohenzollern fordert die Rückgabe von Kunstgegenständen, ein Wohnrecht in Schloss Cecilienhof, Schloss Lindstedt oder der Villa Liegnitz in Potsdam sowie 1,2 Millionen Euro Entschädigung vom Land Brandenburg. Ende Juli waren die Verhandlungen ergebnislos vertagt worden.

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