Aus dem Stadtleben, Moooment
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Achtung Zugdurchfahrt !

Bevor ich zum Titel des Beitrags komme, will ich eine Meldung der Deutschen Bahn veröffentlichen, die nicht wirklich eine Abhilfe für direkte Pendler Berlin – Potsdam ist. Aber es gibt ja auch Leser aus dem Umland und ich hoffe, dass sie etwas von den Veränderungen haben.

„VBB und DB Regio versprechen Ende des Ärgers im Regionalverkehr
Berlin (dpa/bb) – Das monatelange Chaos im Regionalverkehr zwischen Berlin und Brandenburg soll bald ein Ende haben. …  Auf den Regionalbahn-Linien 7, 10 und 13 waren schon für April rund 1000 zusätzliche Plätze eingeplant. Langwierige Genehmigungsverfahren, geänderte technische Zulassungs-Voraussetzungen, Baustellen und Mitarbeitermangel sorgten jedoch für Verzögerungen – zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen während des Sommers waren die Folge. Selbst im Oktober lief der Verkehr noch nicht rund. «Das ist eine Entschuldigung wert, das ist allen Beteiligten bewusst», sagte am Freitag VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel. Die verantwortliche DB Regio zahlt wegen nicht erbrachter Vertragsleistungen eine Strafe von 1,2 Millionen Euro. Die zusätzlichen Sitze sollten vor allem über längere Züge entstehen.
Einstöckige Fahrzeuge sollten zudem gegen Doppelstockwagen mit größerer Kapazität ausgetauscht werden. Auf der Linie 7 zwischen Bad Belzig und Berlin war für die späte Hauptverkehrszeit eine neue Verbindung geplant. Doch vor allem während der Sommermonate stand auf der Linie 7 teilweise nur die Hälfte der vereinbarten zusätzlichen Kapazität zur Verfügung. Im September fuhren sogar nur knapp 38 Prozent der zusätzlichen Züge zuverlässig. Ähnlich sah es auf der Regionalbahn-Linie 10 zwischen Nauen und Berlin aus: Hier fehlten pro Fahrt zum Teil bis zu 280 der vereinbarten Sitzplätze. Noch immer fehle für ein Dutzend Züge eine Zulassung des Eisenbahn-Bundesamts, sagte Jörg Werner, Leiter des Fahrgastmarketings der DB-Regio. Mit dieser werde erst Anfang kommenden Jahres gerechnet. Dennoch könnten bereits ab Montag alle zugesagten Kapazitäten erbracht werden.“

Hört sich gut an, hat nur heute morgen nicht wirklich geklappt – ich sage nur Verspätungen. Sicher war der Regen Schuld.

Seit dem 15. 10. 2019 gibt es einen neuen Fahrplan der Deutschen Bahn, die im Zeichen der Klimadiskussion angekündigt hat, dass die Preise im Fernverkehr nicht steigen werden.

Gut, dass im Potsdam tagsüber keine Fernzüge halten !

Pech, denn der Nahverkehr wird natürlich teurer. Den braucht man natürlich um den ICE oder IC oder einem anderen Fernzug zu erreichen. Doppeltes Pech.

Der letzte ICE hielt 2006 in Potsdam

Zur Erinnerung: Potsdam ist die Hauptstadt des Landes Brandenburg.

Einwohnerzahl ansteigend. Seit 2006 fahren die Züge durch den Bahnhof, kein Halt mehr. Und warum ?

Ein ICE-Stopp in Potsdam hätte für mehr Reisende Nachteile, als durch einen zusätzlichen Halt in Potsdam profitieren würden, antwortete Grube 2006. Und heute ?

Schauen wir uns die aktuelle Situation an.

Es gibt die S7 zwischen Potsdam und Ahrensfelde. Sie verkehrt durchschnittlich im 10-Minuten-Takt, am Abend und am Wochenende auch mal alle 20 Minuten. Oft wird gebaut oder es gibt Unterbrechungen, da ist eine Alternative willkommen.

Die gibt es mit dem Regionalzug R1. Der fährt alle 30 Minuten und der hält natürlich nur auf dem Hauptbahnhof. Dann geht es gleich nach Berlin-Wannsee. Als Pendler heißt es umsteigen und manchmal dauert der Umstieg so lange, dass die S-Bahn besser ist. So gewinne ich leider keine Zeit, denn ich muss zum Bundesplatz.

Am Abend und den WE ist der Takt leider stündlich, auch die S-Bahn fährt dann leider nicht mehr so häufig.

Habe ich etwas vergessen?

Wie kommt Ihr täglich nach Potsdam oder Berlin oder zu Eurer Arbeitsstelle ?

Ps:
Das Foto zeigt den Bahnhof KW.

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