Rückblick auf das 3. Potsdamer Lichtspektakel

Das 3. Potsdamer Lichtspektakel ist Vergangenheit. Über 30 Gebäude wurden angestrahlt, mehr als 100000 Besucher sollen an den drei Tagen gekommen sein.

Ich habe mir die Installationen am Freitag und Samstag angesehen und fand manches toll, manches überhaupt nicht. Da ging es mir wie anderen Besuchern, die zum Teil enttäuscht meinten, das soll alles sein ? Besonders am Freitag war es wirklich lahm, nur die Nikolaikirche hat mit Musik – innen und außen – für Stimmung gesorgt. Ich will auch keinen Konsumrausch, aber offene Geschäfte oder Stände mit Glühwein oder Bratwurst wären nett gewesen.

Am Samstag war es wirklich voll, in der Friedrich-Ebert-Straße und dem Holländischen Viertel war kaum ein durchkommen.

Der Alte Markt war überschaubar.

Der Kutschstall – enttäuschend, leider. Fanden auch alle, die ich dort angetroffen habe.

Was dieses Spektakel noch gezeigt hat ? Das fehlende Verkehrskonzept oder ist es einfach nur unsichtbar !

Auf dem Alten Markt – der altbekannte Kampf der Fahrradfahrer gegen die Fußgänger, dazu noch Lieferfahrzeuge. Chaotisch und gefährlich.

In der Friedrich-Ebert-Straße parkten die großen Autos auf beiden Seiten, dazwischen die Fahrradfahrer, Autos (die sich verirrt hatten ?), ein Mercedes, der ins Gleisbett der Tram fuhr.

Das Gefährlichste meiner Meinung nach – die Menschen standen auf der Straße und schauten sich die Installationen an und dazwischen die Trams. Da half nicht einmal das laute Klingeln. Ich hoffe, es gab keine Unfälle.

Die besten Fotos des Spektakels werden in einem Kalender gezeigt. Es gibt dann bestimmt tolle HDR-Aufnahmen. Ich habe ohne Stativ fotografiert, meine Bilder sind also nicht so super, aber einen Eindruck vermitteln sie schon.

Ich bin gespannt wie es mit Lichtern weitergeht. Im Moment liegt Potsdam wieder im Dunkeln 🙂

Bis dann, Kerstin

Blick auf die Nikolaikirche

Schwer zu fotografieren – Lichter auf dem Alten Markt

Mein Lieblingsmotiv – das Nauener Tor. Tolle Inszenierungen plus Straßenbahn 🙂

Sicht von der Langen Brücke

Das neue Stadtschloß

Blick vom Platz der Einheit/Bildungsforum auf die Nikolaikirche