Nolde, Feininger, Nay. Vom Expressionismus zum Informel, 09.06.2018 – 10.02.2019

Meisterwerke von Nolde, Feininger, Nay und ein Oral Culture-Projekt begleiten Gerhard Richter-Schau

Nolde, Feininger, Nay. Vom Expressionismus zum Informel, 09.06.2018 – 10.02.2019

Congo Tales. Erzählungen aus Mbomo, 30.06. – 21.10.2018

Pressemitteilung 23. Mai 2018

Parallel zur Ausstellung Gerhard Richter. Abstraktion zeigt das Museum Barberini zwei Präsentationen: Nolde, Feininger, Nay. Vom Expressionismus zum Informel und das Oral Culture-Projekt Congo Tales. Erzählungen aus Mbomo.

Bereits ab 9. Juni 2018 sind Werke von Willi Baumeister, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Ernst Wilhelm Nay, Emil Nolde, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Winter zu sehen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich in der Kunst in Deutschland zahlreiche avantgardistische Strömungen. Die Maler der Brücke waren die Ersten, die auf die Kraft der Farbe setzten. Das Bauhausarbeitete an einer Farbtheorie der Moderne. Spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg galt die Farbe als Mittel des künstlerischen Selbstausdrucks. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden diese Künstler verfemt, aber ihre Werke prägten die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Eine Auswahl präsentiert das Museum Barberini nun in einer konzentrierten Schau von 26 Werken.

Das Projekt Congo Tales widmet sich dem Thema des Geschichtenerzählens. Mündliche Überlieferung von Geschichten und kulturellen Praktiken ist die Grundlage kultureller Gemeinschaft. Durch regionale Erzählungen bilden sich kollektive Identitäten aus. Das von Stefanie Plattner und Eva Vonk initiierte, über mehrere Jahre angelegte Projekt visualisiert Fabeln und Erzählungen aus der Region Mbomo im Odzala-Kokoua-Nationalpark in der Republik Kongo mit Photographien des New Yorker Photographen Pieter Henket und einer Dokumentation des mit dem Pulitzer Grant bedachten Photographen Jasper Rischen. Eine Publikation gewährt Einblicke in die vielfältige Kultur der mündlichen Überlieferung von Märchen, Geschichten und Mythen und die Landschaft dieser einzigartigen Region, die fast ein Viertel des weltweiten Regenwaldes beheimatet. Die Potsdamer Präsentation, die von einem Vermittlungs- und Kinderprogramm begleitet wird, ist die zweite Station des langfristigen Oral Culture-Projekts. Auftakt von Congo Tales ist eine Photo-Ausstellung, die am 28. Mai 2018 in Mbomo, Kongo, eröffnet wird.

Museum Barberini, Humboldtstraße 5–6, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: Mo & Mi–So 10–19 Uhr, jeder erste Do im Monat 10–21 Uhr, Di geschlossen, Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr
Eintritt: € 14 / ermäßigt € 10 / Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei, Jahreskarte Einzelperson € 30 / Jahreskarte Paare € 50 / Young Friend (unter 35 Jahre) € 20, Online-Zeitfenster-Tickets unter www.museum-barberini.com
Mehr Informationen und Pressephotos: www.museum-barberini.com/presse und www.talesofus.net